{"id":81,"date":"2015-07-30T11:18:05","date_gmt":"2015-07-30T11:18:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=81"},"modified":"2015-12-12T14:21:42","modified_gmt":"2015-12-12T14:21:42","slug":"die-religion-im-blickfeld-von-wissenschaft-und-humanismus","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=81","title":{"rendered":"Die Religion im Blickfeld von Wissenschaft und Humanismus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">\u00dcber dieses Thema ist bis heute viel gesagt und geschrieben worden. Hier eine Synopsis:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Schon in der Antike und bis heute gibt es einige Gelehrte, die die Notwendigkeit, die Funktion und die Existenz von Gott und Religion nicht nur vehement verneinen, sondern auch vehement ablehnen. Einige Beispiele:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Xenophanes aus Kolophon (570\u2013476 v.Chr.), Epikur (341\u2013270v.Chr),Lukrez (98\u201355 v.Chr.),Ren\u00e9 Descartes (1596\u20131650),David Hume (1711\u20131776), Auguste Comte (1798\u20131857), Karl Marx (1818\u20131883), Richard Dawkin (*1941), Stephen Hawking (*1942) usw. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Au\u00dferdem vertreten einige von ihnen die Meinung, dass Szientismus dem Glauben und der Religion \u00fcberlegen ist!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Diesen Skeptikern seien nun epigrammatische Bemerkungen einiger Nobelpreistr\u00e4ger aus der Wissenschaft gegen\u00fcbergestellt: <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Sir Charles Darwin (1809\u20131895)<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">:<br \/>\nIch habe niemals die Existenz Gottes verneint.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Max Planck (1858\u20131947, Nobelpreis 1918)<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">:<br \/>\nF\u00fcr den gl\u00e4ubigen Menschen steht Gott am Anfang, f\u00fcr den Wissenschaftler am Ende aller \u00dcberlegungen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Albert Einstein (1879\u20131955, Nobelpreis 1921)<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">:<br \/>\nNaturwissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Naturwissenschaft ist blind.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Werner Heisenberg (1901\u20131976, Nobelpreis 1932):<br \/>\n<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">a.) Die Quantentheorie ist so ein wunderbares Beispiel daf\u00fcr, dass man einen Sachverhalt in v\u00f6lliger Klarheit verstanden haben kann und gleichzeitig doch wei\u00df, dass man nur in Bildern und Gleichnissen von ihm reden kann.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">b.) Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Erwin Schr\u00f6dinger (1887\u20131961, Nobelpreis 1933)<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">:<br \/>\nDie Aufbauelemente des Lebendigen sind kein plumpes Menschenwerk, sondern das feinste Meisterst\u00fcck,das jemals nach den Leitprinzipien von Gottes Quantenmechanik vollendet wurde.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Max Born (1882\u20131970, Nobelpreis 1954):<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\"><br \/>\nDer Tanz der Atome,der Elektronen und Atomkerne obliegt trotz seiner Wildheit Gottes ewigen Gesetzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Hans-Peter D\u00fcrr (*1929, Tr\u00e4ger des Alternativen Nobelpreises 1987):<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\"><br \/>\nDie Welt des Mikrokosmos ist kein Abbild der sichtbaren und greifbaren Welt. Atome sind nicht winzige Materieteilchen und folgen auch nicht den klassischen Regeln der Materie. Sie haben einen ganz anderen Charakter. Diese Erkenntnis hat den Physikern im 20.Jahrhundert einen gro\u00dfen Schock versetzt, wodurch das Gespr\u00e4ch mit den Theologen wieder gesucht und begr\u00fc\u00dft wurde(aus Vorwort: September 1996). (6)<\/span><\/p>\n<p>Obwohl <span style=\"font-size: x-large;\"><b>Bertrand Russell (1872\u20131970) <\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">betont, dass eine wissenschaftliche Konzeption keinerlei Wertvorstellungbeinhalten darf wie: die Liebe ist besser als der Hass, oder: Mitleid und G\u00fcte sind w\u00fcnschenswerter als Grausamkeit, bekunden die genannten epochalen Wissenschaftler doch die Omnipr\u00e4senz einer subtilen Kraft, einer Logik, eines allumfassenden Geistes! (7)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Au\u00dferdem deuten diese ber\u00fchmten Pers\u00f6nlichkeiten, direkt oder indirekt auf folgende Aspekte hin: erstens hat die Religion als Ausdruck blo\u00dfer Obrigkeitsgl\u00e4ubigkeit und als Machtinstitution ausgedient; zweitens sollte die muffige Hypothek zeremonieller \u00c4u\u00dferlichkeiten wie Riten, Rituale, Dogmen und Diktate, Talar und Tiara als obsolet und absurd abgeschafft werden; drittens ist das Postulat der Stunde eine neue Orientierung von Gott als ultimativer Realit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Die Wissenschaft liefert uns durch Analysen und Gleichungen Kenntnisse \u00fcber Fakten und Ph\u00e4nomene, die Religion zielt jedoch auf den Urgrund, den Ursprung.<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">Alle Fakten und Ph\u00e4nom\u00e4ne sind Manifestationen der religi\u00f6sen Wahrheiten.<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">Das bedeutet, durch das Eindringen in die tiefen Ebenen der menschlichen Spiritualit\u00e4t offenbart die wahre Religion eine Wahrheit, eine Realit\u00e4t, die den Urgrund aller innerlichen und \u00e4u\u00dferlichen Aspekte des Lebens darstellt. Kurz gesagt, sie ist bestrebt herauszustellen, dass das gesamte Universum lediglich mannigfaltige Manifestation der Unendlichkeit ist und Ausdruck der ultimativen Wahrheit, <\/span><span style=\"font-size: x-large;\">auch<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">Param Brahma <span style=\"font-size: x-large;\">(skt)<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">genannt.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Als das radikal heliozentrische Weltbild, wie es von Nikolaus Kopernikus (1473\u20131543), Galileo Galilei (1564\u20131642), Giordano Bruno (1548\u20131600) entwickelt wurde, die stringent-dogmatische Vorstellung der Welt-Anatomie zu Fall brachte und einige Jahrhunderte sp\u00e4ter Sir Charles Darwin (1809\u20131882) seine Evolutionstheorie vorstellte, begann zwangsl\u00e4ufig ein Umdenken und es bildete sich eine kritische Haltung gegen\u00fcber der christlichen Lehre heraus. Die Naturwissenschaft begann zu erstarken und sich stetig zu emanzipieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Die intellektuelle Ann\u00e4herung an die kognitive Realit\u00e4t und die unz\u00e4hligen Entdeckungen, Erfindungen und sonstigen Erkenntnisse, die uns erlauben, unser Leben so angenehm zu gestalten, werden geschaffen und gesichert durch die Naturwissenschaften, die eine herausragende Position und bewunderungsw\u00fcrdige Stellung in der Gesellschaftinnehaben. Aber die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ziehen auch viele neue Forschungsfragen nach sich: Was ist eigentlich unter den Elementarkr\u00e4ften zu verstehen, was ist dunkle Materie \u2013 dunkle Energie; existieren die Higgs-Teilchen nur einzeln oder treten sie geh\u00e4uft auf, welche Struktur haben sie; woher kommt das Higgs-Feld; gibt es eine kosmische Feinabstimmung, also eine Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit, die die Sch\u00f6pfung ausgerechnet auf unserer Erde erst erm\u00f6glicht hat; was sind die Eigenschaften des Quantenvakuums etc., etc.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Zunehmend erkennen wir zwei fundamentale Fakten:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">a) &#8222;Unser Wissen von heute ist der Irrtum von gestern&#8220;, und unser Wissen war\/ist\/bleibt immer nur ein Fragment.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">b) Es spricht vieles daf\u00fcr, dass es eine \u201eSupreme Intelligenz\u201c hinter unserem Wissensvorhang gibt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">In diesem Zusammenhang ist erw\u00e4hnenswert, dass bereits ca. 1200 v.\u00a0Chr. in der von den arischen Weisen Indiens verfassten \u201eKapil-Shankhya-Philosophie\u201c die Rede davon ist, dass die gesamte Sch\u00f6pfung auf ca. 60\u201370 \u201eMula-Bhutas\u201c, also rudiment\u00e4ren Elementen, basiert. Unser periodisches System enth\u00e4lt zur Zeit 112 Elemente. Au\u00dferdem berichten die indischen Puranas (ca. 200 v.\u00a0Chr.), dass es im Zuge der Evolution vom Fisch (skt. Jalachara) bis hin zu den Hominiden (skt. Manaba) ca. 80,4 Millionen Mutationen gegeben haben soll!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Das Bed\u00fcrfnis der Menschen nach dem Spirituellen und nach moralischen Werten in ihrem Leben sowie die Entwicklung ihres Denkens hin zu einer Tiefe des Bewusstseins, die ihnen erm\u00f6glicht, die Gegenwart des all-durchdringenden Bewusstseins in sich selbst zu erkennen und erleben, inspiriert nun den wissenschaftlich gesinnten Verstand, einen gangbaren Weg zu finden, der der Menschheit auch unter Ber\u00fccksichtigung der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ein harmonisches, hoffnungsvolles, furioses und friedliches Refugium er\u00f6ffnet. Als Denkansatz einer Koexistenz von Spiritualit\u00e4t und Naturwissenschaft schl\u00e4gt der bekannte Theologe Hans K\u00fcng (*1928) ein \u201eKompliment\u00e4rmodell\u201c vor.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Am Horizont erscheint auch ein Schwall von Aspekten, wie die praktische Vernunft (I. Kant), das autonome Selbstbewusstsein des Individuums (Ren\u00e9 Descartes), der H\u00f6chst-Geist, der f\u00fcr die Weltvernunft zust\u00e4ndig ist (G.\u00a0W.\u00a0F. Hegel), das Ich-Bewusstsein (J.\u00a0G. Fichte), ein strafender Gott, der mit erhobenem Zeigefinger als Garant f\u00fcr soziales und moralisches Leben t\u00e4tig ist (Voltaire), die religionsunabh\u00e4ngige Selbstbestimmung des Menschen (F. Nietzsche) und viele mehr. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Gewiss, der Humanismus ist recht komplex und meint nicht nur \u201eHumanit\u00e4t\u201c im Kontext von Empathie und Barmherzigkeit, sondern ebenso auch pers\u00f6nliche Bildung, Lebensoptimismus, ein gesundes Selbstwertgef\u00fchl und Wertsch\u00e4tzung der eigenen Person sowie des Mitmenschen \u2013 also eine anthropozentrische Ethik.<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">Ein Ansatz des humanistischen Gedankens in Europa ist bereits beim Athener Sophisten Protagoras (490\u2013411 v.Chr.) zu finden: Er fordert \u201ehomo mensura\u201c, was \u00fcbersetzt werden kann mit: \u201eder Mensch ist das Ma\u00df aller Dinge\u201c. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Aristoteles (384\u2013322 v.Chr.) spricht von \u201eEud\u00e4monie\u201c \u2013<\/span><span style=\"color: #548dd4;\"><span style=\"font-size: x-large;\">: <\/span><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">umfassende\/tiefgreifende Gl\u00fcckseligkeit. Gl\u00fcckseligkeit sei nur durch konsequentes ethisches Verhalten erreichbar und sollte das ultimative Ziel des Menschen sein. Als Erg\u00e4nzung f\u00fcgt Platon (427\u2013347 v.Chr.) hinzu, dass die Eud\u00e4monie \u201eeine qualifizierte Lebensf\u00fchrung auf dem Prinzip der Gerechtigkeit mit inh\u00e4renter Wachstumspotenz\u201c ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Das Eud\u00e4monie-Konzept, dieses Verm\u00e4chtnis der griechischen Antike, erlebte eine erste Renaissance unter den Philosophen des R\u00f6mischen Reiches. Eine zweite folgte Jahrhunderte sp\u00e4ter im Zuge der Epoche gleichen Namens, die in Florenz ihren Anfang nahm.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">R\u00f6mische Philosophen wie beispielsweise Lucius Annaeus Seneca (4\u201365 n. Chr.) und Marc Aurel (121\u2013180 n. Chr.) waren Anh\u00e4nger der stoischen Philosophie und vertraten die \u00dcberzeugung, dass ein ethisches und soziales Verhalten den Menschen dazu verhelfen kann, den Verwicklungen und Erfahrungen im Leben mit \u201estoischem Gleichmut\u201c zu begegnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Die zweite Renaissance der Ideen der griechischen Antike nahm ihren Anfang als Protestbewegung, geleitet von den Philosophen bzw. Schriftstellern Francesco Petrarca (1304\u20131374),<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">Marsilio Ficino (1433\u20131499) und Pico della Mirandola (1463\u20131494) prim\u00e4r als Antwort auf die Hegemonie und Dogmen der semitischen Religion. Dazu beklagte der Humanist Erasmus von Rotterdam (1469\u20131536): \u201eDer Mensch ist nicht ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlorenes, ein s\u00fcndiges, ein ver\u00e4chtliches Wesen.\u201c Was f\u00fcr ein Menschenbild seiner Zeit dokumentiert Erasmus von Rotterdams Zitat! Im Zeitalter der Aufkl\u00e4rung, das ab etwa 1700 datiert wird, schrieb man sich auf die Fahne, dem \u201eeigenen Verstand\u201c zu folgen, und versuchte so, auf der Grundlage der menschlichen Vernunft und des Verstandes, auf die aufgestauten Fragen der vorigen Jahrhunderte logisch-rationale Antworten zu finden. Bildung und Wissen galten als absolut notwendig zur Sch\u00e4rfung der Vernunft und des Verstandes, nicht nur, um die \u00fcberlieferten Vorstellungen auf ihren Wahrheitsgehalt \u00fcberpr\u00fcfen, sie revidieren oder gar verwerfen zu k\u00f6nnen, sondern auch, um die Wertigkeit des Individuums sowie die Bedeutung der Humangesellschaft beurteilen und einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Dazu beigetragen haben z.B. der franz\u00f6sische Philosoph Ren\u00e9 Descartes (1596\u20131650), der Schotte David Hume (1711\u20131776), und der Brite John Locke (1632\u20131704). Vom bedeutendsten Philosophen der Aufkl\u00e4rung im deutschen Sprachraum, Immanuel Kant (1724\u20131804), stammt folgender Satz, der die Grundidee der Aufkl\u00e4rung zusammenfasst: \u201eHabe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Sp\u00e4ter gab es auch eine radikalere Form des Humanismus, wie er beispielsweise von Karl Marx (1818\u20131883) oder Jean-Paul Sartre (1905\u20131980) vertreten wurde, desgleichen Gegenbewegungen zum Humanismus, beispielsweise vertreten durch Martin Heidegger (1889\u20131976) oder Michel Foucault (1926\u20131984).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Seit geraumer Zeit verschwimmen jedoch zunehmend die Grenzen des Humanismus im Hinblick auf Definition, Zielbestimmung und Geltungsumfang und er droht in die Beliebigkeit abzusinken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Die zeitgem\u00e4\u00dfe Interpretation der klassischen hinduistischen Religionsphilosophie belegt und fordert im Kern nicht nur die Kultivierung von Selbsterkenntnis, das individuelle Selbstbewusstsein, die Integration von Ethik bzw. Moral, Vernunft und Verstand sowie nicht zuletzt umfassende Humanit\u00e4t und Humanismus, sondern sie betont auch die ultimative Selbstverwirklichung als obligatorische Voraussetzung! Selbstbewusstsein erh\u00f6ht die eigene Standfestigkeit; Ethik, Moral, Verstand und Vernunft bereichern die eigenen Wertevorstellungen. Es gibt also keine Erbs\u00fcnde-Hypothek oder Vertreibung aus dem Gottesgarten! Deshalb rief der indo-arische Weise in der Svetasvatara-Upanishad II\/5 (ca. 2.400 v.Chr.):<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<span style=\"font-size: x-large;\"><b>Srnvantu Visve Amritasya Putra&#8230;\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>(Frei \u00fcbersetzt: \u201e H\u00f6rt mir zu, ihr Kinder der Unsterblichkeit&#8230;\u201c) <\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Im Einklang mit dieser Aufforderung und der innewohnenden Zuversicht sagt der gro\u00dfe indische Erleuchtete des 19. Jahrhunderts, Swami Vivekananda: \u201eWer nicht an sich glaubt, ist ein Atheist. Du kannst nicht an Gott glauben, wenn du nicht an dich selbst glaubst.\u201c (8)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Das alles bedeutet also, dass der Mensch es ist, der im Mittelpunkt steht, und dass die Religion die Aufgabe hat, der Menschheit zu dienen. Deshalb hei\u00dft \u201eReligion\u201c in Sanskrit so treffend \u201eDharma\u201c, bestehend aus dem Pr\u00e4fix \u201eDhri\u201c (tragen) und dem Wortstamm \u201eMan\u201c (Mensch). <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Das Sanskrit-Wort beschreibt also, vergleichbar dem Eud\u00e4monie-Konzept von Aristoteles, die F\u00e4higkeit des Menschen zu einem permanenten moralischen und ethischen Wachstum und formuliert dieses als seine vorrangige Lebensaufgabe.<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">Jesus Christus hat keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Aber sein Zeitgenosse, der Politiker und Philosoph Lucius Annaeus Seneca (4 v.\u00a0Chr.\u201365 n.\u00a0Chr.) schrieb an seinen Freund Lucilius: \u201eMache dich selbst gl\u00fccklich. Das wird dir gelingen, wenn du erkannt hast, dass alle wahren Werte eng mit der sittlichen Vollkommenheit zusammenh\u00e4ngen, und dass schimpflich ist, was mit einer schlechten Denk- und Handlungsweise verbunden ist.\u201c (Dr. Phil. Matthias Jung \u00fcber Seneca). (9)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Die erste Stufe des Ashtanga-Yoga-Sutra (Lehrsatz des achtgliedrigen Yoga), das auf den indo-arischen Grammatiker und Maha-Muni Patanjali (ca. 2. Jh. v. Chr.) zur\u00fcckgeht, lautet: (skt.) Yama. Darunter wird die Integration ethisch-moralischer Grunds\u00e4tze im Leben verstanden!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Es ist evident, dass sich die Religion nicht mehr auf die Verehrung und Anbetung von Gott als reine Transzendenz beschr\u00e4nkt, sondern zu einem verl\u00e4sslichen Wegweiser wird, damit sich der Mensch seiner W\u00fcrde bewusst wird und entsprechend leben und handeln kann. Denn du bist als Mensch als spirituelles Wesen immer frei und du verk\u00f6rperst das alldurchdringende Bewusstsein. Diese angeborene universale Freiheit geht verloren, sobald die doktrin\u00e4ren Diktate deines engeren und weiteren Umfeldes sowie der Gesellschaft dich vereinnahmen. Dann findet gewisserma\u00dfen eine Metamorphose deiner Pers\u00f6nlichkeit statt. Du wirst immer kleiner, wirst ein Sklave der morbiden Welt und unvermeidlich verh\u00fcllt dich ein Schleier der Unwissenheit, der Unkenntnis \u00fcber deine eigentliche g\u00f6ttliche Bestimmung, deine wahre Identit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Hindu-Dharma f\u00e4ngt dich sicher auf<\/b><\/span><span style=\"font-size: x-large;\">, umgibt dich mit Zuversicht und hilft dir, einen inneren Freiraum zu schaffen, damit du dir Schritt f\u00fcr Schritt deiner reinen Natur bewusst werden kannst. Du erkennst, dass du selbst die Manifestation des G\u00f6ttlichen bist, vollkommen frei im Hinblick auf deine Geltung, deine Gedanken, deinen Glauben<\/span><span style=\"font-size: x-large;\">. Deshalb unterscheiden sich im modernen Hinduismus Menschenbild und spirituelle Praxis grundlegend von denen traditionsbeladener Religionen. Hindu-Dharma betont ausdr\u00fccklich, dass das Absolute<\/span><span style=\"font-size: x-large;\"> (skt.: Param Brahma) sowohl spiritueller Geist als auch Materie ist, sowohl immanent als auch transzendent, eine alles durchdringende Realit\u00e4t; die Verschiedenheit ist nur graduell. Die Vorstellung von Gott oder G\u00f6ttern ist nun zusammengeschmolzen und neu entworfen, um der heutigen Wertigkeit und Wertsch\u00e4tzung des Menschseins zu entsprechen. Hinduismus ist deshalb das Streben nach Humanwerten. (10)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Die Wahrheit, die Sch\u00f6nheit, die G\u00fcte und die Demut sind die edlen Qualit\u00e4ten des Menschen, und Hinduismus als Religion basiert auf der Verwirklichung dieser ontologisch-relevanten Konvention (11). Ein weiterer zentraler Aspekt des Hinduismus ist die Bewertung der Intuition. In rationaler Interpretation von Fakten bleibt das Subjekt vom Objekt getrennt, aber die Intuition erm\u00f6glicht eine unmittelbare Einsicht, indem die Realit\u00e4t sich als Einblendung spontaner Erfahrung offenbart. Das Absolute l\u00e4sst sich nie durch Logik erreichen, sondern nur durch Intuition, weil sie der synthetische Weg ist, um alle Perspektiven der Realit\u00e4t zu erfassen, ja, die Intuition ist der Widerhall der ultimativen Wirklichkeit!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Nun, alle diese Charakteristika des humanistischen Hinduismus unterstreichen das einheitsstiftende Prinzip, dass die Wissenschaft und die Religion zwei Seiten derselben Medaille repr\u00e4sentieren. Beide zusammen sind die Organe desselben Organsystems, einem gl\u00fccklichen Leben dienlich, in Konsens und Kooperation. Die Kombination wissenschaftlichen Intellekts und humanistischer Religion <\/span><span style=\"font-size: x-large;\">bzw. Spiritualit\u00e4t<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">ist ein essentieller Tatbestand der Gegenwart, denn wissenschaftliche Errungenschaften k\u00f6nnen nicht durch die Religion erbracht werden; die Wissenschaft ihrerseits ist jedoch nicht wie die Religion in der Lage, in die tiefsten Ebenen des Bewusstseins vorzudringen. Au\u00dferdem ist die Wertevorstellung fest im Dharma verankert, au\u00dferhalb der Dom\u00e4ne der Naturwissenschaft. Der Hinduismus betont nachdr\u00fccklich, du solltest erkennen und realisieren, dass du nicht nur aus deinem K\u00f6rper (skt. <\/span><span style=\"font-size: x-large;\">Sthula)<\/span><span style=\"font-size: x-large;\"> und Geist (skt. Suksma), sondern auch aus der unsterblichen Seele (skt. Jiivatma) bestehst! Deshalb bist du auch die Krone der Sch\u00f6pfung, Tr\u00e4ger der ewigen Seele; daher gibt es keine Konflikte zwischen Materie und Geist. Beides sind die Manifestation derselben Realit\u00e4t, mit nur geringem Unterschied.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Eine spezifische Eigenschaft des Hinduismus als \u201eSanatan Dharma\u201c (katholische also ewige<\/span><span style=\"font-size: x-large;\"> Religion) basiert nicht auf das Zeugnis von bestimmten Propheten. Die Geschichte zeigt in makabrer Eindeutigkeit, dass die Bezugnahme auf Aussagen und Lehren bestimmter Propheten immer in die Stagnation, Orthodoxie und zu Fehlinterpretationen f\u00fchrt und die Menschen falschen Repr\u00e4sentanten, sogar dem Missbrauch zum Opfer fallen. Der Hinduismus war, ist und bleibt auch in Zukunft liberal, tolerant und weltoffen, der Hinduismus kennt keine Heiden! Da das Lebensumfeld des Menschen sowie die Gesellschaft immer Ver\u00e4nderungen und Anpassungen unterworfen sind, gibt es in der hinduistischen Religionsphilosophie selbstverst\u00e4ndlich Erweiterungs- und Erg\u00e4nzungsm\u00f6glichkeiten. Nicht zuletzt dies ist ein Zeichen der Lebendigkeit dieser Religion. Aber alle Anpassungen geschehen <\/span><span style=\"font-size: x-large;\">auf dem unersch\u00fctterlichen Fundament des Rig-Veda, denn<\/span> <span style=\"font-size: x-large;\">es ist wie ein majest\u00e4tischer Baum, wurzelnd in der ultimativen Realit\u00e4t; alle in sp\u00e4teren Zeitepochen auftretenden Errungenschaften sind seine Spr\u00f6sslinge!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber dieses Thema ist bis heute viel gesagt und geschrieben worden. Hier eine Synopsis: Schon in der Antike und bis heute gibt es einige Gelehrte, die die Notwendigkeit, die Funktion und die Existenz von Gott und Religion nicht nur vehement verneinen, sondern auch vehement ablehnen. 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