{"id":460,"date":"2019-09-09T19:18:36","date_gmt":"2019-09-09T19:18:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460"},"modified":"2019-09-09T19:18:38","modified_gmt":"2019-09-09T19:18:38","slug":"die-abenteuerlichen-reisen-von-krishna-chaitanya-sowie-sein-leben-und-wirken-in-nilachal","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460","title":{"rendered":"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya  sowie sein Leben und Wirken in Nilachal"},"content":{"rendered":"<p>\n<!--StartFragment--><\/p>\n\n\n<p><strong>Nach einigem Kilometern, fragte K.C. Nitai (er war der \u00c4lteste von ihnen und mit &nbsp;seinen&nbsp; zirka 32 Jahren!), Verehrter, was habt ihr an Reisegeld und &nbsp;an Proviant &nbsp;f\u00fcr Unterwegs mitgenommen, also was hat man euch mitgegeben? Sri Nityananda erwiderte mit einem L\u00e4cheln, &#8222;Nicht eine M\u00fcnze, nur den Lendenschurz, den Umhang, die Decke, den Stock und das Trinkgef\u00e4\u00df.&#8220; K.C. antwortete voller Freude,&#8220;Edel, edel, Sri Krishna ist verantwortlich f\u00fcr alles, warum sollen wir uns Gedanken machen?&#8220; Dann ging er weiter und wiederholte: &#8222;Nilachalchandra, bitte erscheine vor mir&#8230;&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u00e4u\u00dferst beschwerliche Reise voller Gefahren nahm ihren Lauf!&nbsp; Zun\u00e4chst kamen sie in das Dorf Athisaran\/Kharigram (heute: Diamond Harbour), dann nach Chtrabhag, an der Grenze zwischen der von Muslimen regierten Provinz Gaur und der von Pratap Rudra regierten hinduistischen Region Odisa. Vom Hafen aus erreichten sie mit dem Boot die Anlegestelle Prayag. Von dort aus ging die Reise \u00fcber Jaleshshwar, Tamluk, Remuna.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Remuna entschied sich K.C. f\u00fcr den Besuch von Madhabendra Puri im dortigen Gopinath Tempel. Madhabendra Puri war vor der Erscheinung von K.C. der bekannteste und gr\u00f6\u00dfte Sri Krishna- Verehrer in Indien. Sein Lieblingssch\u00fcler, Ishwar Puri, hatte K.C. die Initiation vorgenommen. Madhabendra Puri lebte sein ganzes Leben im Schatten eines Baumes. Als er im Alter krank wurde, pflegte ihn sein Sch\u00fcler Ishwar Puri bis zur seinem Ableben. Kurz bevor er verstarb soll er gemurmelt haben:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; (&#8230;Ayi Dinadayadranath He Madhuranath Kadabalokayse&#8230;&#8220;)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>also<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Madhusudhan, dein Herz verschmelze in Trauer f\u00fcr die &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leidenden, meine Seele ist ungehalten, weil du nicht erschienen bist, Herr, wann kommst du zu mir&#8230;?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Samen die Madhabendra Puri einst ges\u00e4t hatte, haben sich danach durch Krishna Chaitanya zu voller Bl\u00fctenpracht entwickelt!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Verlauf der n\u00e4chsten Tage erreichten sie zuerst Jagpur, wo sie den &#8222;Adi-Baraha Tempel&#8220;besuchten, dann zogen sie nach Kattack weiter, die Hauptstadt von Odisa, am Mahanadi-Fluss gelegen. In den folgenden Tagen erreichten sie Bhubaneshwar, wo sie dem Shiva-Tempel einen Besuch abstatteten. Weiter ging es nach Kamalpur. Dort erhob sich vor Ihnen der Sri-Mandir-Tempel. K.C. erblickte zuerst die Spitze des Tempels und fragte voller Bewunderung,&#8220; Wer ist das?&#8220; Hingerissen von seinem Anblick, sagte er,&#8220;Schau mal genau hin, ein kleiner Junge mit dunkler Haut, strahlt wie ein Blaudiamant, welch lachendes Gesicht.&#8220; Dabei nahm er Nityanandas Hand und forderte ihn auf, diese fantastische Erscheinung zu betrachten. Obwohl Nitai nichts erkennen konnte, nickte er trotzdem zustimmend und best\u00e4tigte so die fiktive Erscheinung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(<\/strong><strong>vide: Chaitanya-Mangal&nbsp;&nbsp; 121\/81)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von Kamalpur bis Sri-Khetra (heute:Stadt Puri) waren es noch zirka 12 Kilometer. Etwa um 14 Uhr kamen sie dort an, voller Sorgen, ob sie die Erlaubnis<\/strong> <strong>bekommen w\u00fcrden, den &#8222;Nilachal-Chandra-Jagannath-Tempel&#8220; zu besuchen. Denn sie kamen aus einer muslimischen Stadt und kannten praktisch niemanden in der Stadt. Die Situation erwies sich dann doch &nbsp;nicht allzu schwierig, denn Sri Basudev Sharbabhouma lebte hier in Nilachal. Er war eine hochgestellte Pers\u00f6nlichkeit und auch sehr einflussreich. Au\u00dferdem, so hatte Mukunda eingeblendet, lebte Gopinath Acharya, der&nbsp; K.C. ergeben war, auch dort, und er war der Schwager von Sharbahouma. Er w\u00fcrde ihnen mit Sicherheit umfangreiche Unterst\u00fctzung leisten k\u00f6nnen.&nbsp; <br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pl\u00f6tzlich erkl\u00e4rte K.C., alleine in den Jagannath-Tempel gehen zu wollen. Er rannte sehr schnell an all den Tempelw\u00e4chtern vorbei, ignorierte deren Proteste, und stand schlie\u00dflich im Innenraum vor dem Thron von Sri Jagananth. Als er dessen Statue umarmen wollte, fiel er ohnm\u00e4chtig zu Boden. Inzwischen waren die Bewacher laut schreiend und sehr erbost im Innenraum versammelt und wollten wegen Nichteinhaltung der Tempelordnung den am Boden liegenden K.C. verpr\u00fcgeln. Da trat pl\u00f6tzlich ein hochgewachsener, etwa 50 Jahre alter Herr vor, und befahl den W\u00e4chtern, den am Boden Liegenden nicht zu ber\u00fchren, und er legte seinen eigenen K\u00f6rper sch\u00fctzend \u00fcber K.C.! Dieser Herr war einer der ber\u00fchmtesten Gelehrten seiner Zeit in Indien, bewandert in den unterschiedlichsten religionsphilosophischen Disziplinen. Sein Name war Sri Basudev Sharbabhouma, einer der S\u00f6hne des Scholastikers Maheshawar Visarad aus Nabadwip. Basudev hatte seinerzeit in Mithila (Bundesstaat Bihar) die Naya-Philosophie auswendig gelernt und in Nabadwip die erste Naya-Schule gegr\u00fcndet. Er war auch der Verfasser&nbsp; des klassischen Kompendiums der Naya-Philosophische &#8222;Adi- Chintamoni&#8220;. Wegen seiner Ber\u00fchmtheit siedelte er nach Odisa \u00fcber, der Einladung von K\u00f6nig Prataprudra folgend. Sein Rang in der dortigen Gesellschaft war praktisch vergleichbar mit dem des Premierministers das Landes. Sharba Bhouma bat die Bewacher, den Ohnm\u00e4chtigen K.C. in sein Haus zu tragen. Beim Anblick von K.C. verblasste der Zorn einiger Bewacher und sie waren fasziniert und sehr bewegt! Mit Freude trugen sie K.C., wie befohlen, ins Haus von Sharbabhouma. Dieser beobachtete den auf eine Couch gebetteten K.C. Als er ihn leise atmen sah, war er beruhigt. Obwohl er kein Sri-Krishna-Gl\u00e4ubiger war, sondern eher vedantischer Jnana-Marga, also praktisch ein Atheist, kannte er als Universal-Scholastiker, die spezifische emotionelle Befindlichkeit von Vaishnabas, so wie sie geschrieben steht. Aber diese allumfassende, grenzenlose und bedingungslose Liebe, die K.C. manifestierte, versetzte ihn schlicht in Erstaunen ! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inzwischen waren die f\u00fcnf Begleiter von K.C. im&nbsp; Jagannath-Tempel&nbsp; angekommen und hatten von der Geschichte mit K.C. und von Sharbabhoumas Intervention geh\u00f6rt. Als sie den n\u00e4chsten Schritt \u00fcberlegten, tauchte pl\u00f6tzlich Gopinath Acharya auf. Er war ebenfalls aus Nabadwip und ein K.C. Verehrer. Au\u00dferdem war er, wie erw\u00e4hnt, der Schwager von Sharbabhouma. Gemeinsam suchten sie das Haus von Sharbabhouma auf. Dort sahen sie K.C. auf der Couch liegen und fingen an, wie immer, gemeinsam &#8222;Hari,Harae&#8230;&#8220; zu singen. Pl\u00f6tzlich \u00fcberzog sich K.C.s&nbsp; K\u00f6rper mit einer G\u00e4nsehaut, dann \u00f6ffnete er die Augen, nahm die Sitzhaltung ein und sprach, &#8222;Hari, Hari.&#8220; Daraufhin ber\u00fchrte Sharbabhouma seine F\u00fc\u00dfe und murmelte,&#8220;Namah Narayana.&#8220; Daraufhin segnete ihn K.C. mit den Worten: &#8222;Krishna Motiroshtu&#8220; (also : die Krishna &#8211; Liebe soll deinen Geist umh\u00fcllen). Sharbabhouma \u00e4u\u00dferte flehend und mit gefalteten H\u00e4nden,&#8220; Herr, ich bitte Sie und alle, ins Meer baden zu gehen und anschlie\u00dfend bei mir zu speisen.&#8220;K.C. entsprach der Bitte und ging zusammen mit seinen Begleitern zum Meer. Es war etwa 15 Uhr.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachdem sie vom Meer zur\u00fcckgekehrt waren, nahmen sie an der Speisung teil. Sharbabhouma lie\u00df vielf\u00e4ltige, \u00fcppige und k\u00f6stliche Speisen servieren, doch K.C. wollte davon kaum etwas zu sich nehmen. Er hatte als M\u00f6nch sehr restriktive Vorgaben hinsichtlich der Speisen einzuhalten. Aber der herzlichen Bitte folgend, a\u00df er alles mit Genuss! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bis zu diesem Zeitpunkt wusste Sharbabhouma nicht genau, wer K.C.&nbsp; und seine Begleiter waren. Als er zusammen mit Schwager Gopinath in die Privatgem\u00e4cher trat, fragte er, wer dieser M\u00f6nch denn sei! Gopinath stellte K.C. als den ber\u00fchmten Nimai Pandit bzw. Sri Gauranga und jetzt Krishna Chaitanya aus Nabadwip vor. Seine Begleiter seien einige ihm nahstehende Gl\u00e4ubige. Diese Informationen waren sehr begl\u00fcckend f\u00fcr Sharbabhouma, denn er war seit geraumer Zeit keinem Menschen aus seiner Heimat mehr begegnet, bedingt durch den Krieg zwischen Odisas Hindu &#8211; K\u00f6nig und Bengals mohammedanischem Sultan, im Arabischen &#8222;Badsha&#8220; genannt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Er kam ins Wohnzimmer zur\u00fcck und gr\u00fc\u00dfte K.C, mit den Worten: &#8222;ich habe von Ihrer g\u00f6ttlichen Besonderheit soeben erfahren. Sie sind eine erhabene Person, bitte betrachten Sie mich als Ihren Ergebenen.&#8220; Ergriffen von dieser Geste erwiderte K.C.: &#8222;Das unterstreicht Ihre Gr\u00f6\u00dfe. Sie sind der Weiseste unter den Weisen. Ich bin nur ein M\u00f6nch, aber Sie sind der Lehrer aller M\u00f6nche. Deshalb hat mich mein Weg zu Ihnen gef\u00fchrt. Ich bin noch jung, erst 24 Jahre alt, ein Ignorant. Ich bin mir nicht bewusst, ob ich von Unwissenheit getrieben wurde oder gar wissentlich das M\u00f6nchtum angenommen habe. Bitte, angesichts meines Alters und meines Kenntnisstandes, f\u00fchren Sie mich auf den geeigneten Weg. Ohne Ihren Beistand im Tempel w\u00e4re ich vielleicht nicht mehr hier.&#8220; Da unterbrach ihn Sharbabhouma und antwortete.&#8220; Du solltest nicht mehr ohne Begleitung in den Jagannath-Tempel&nbsp; gehen. Gopinath, du sollst immer an der Seite&nbsp; des Swamiji sein im Tempel, ab sofort ist das deine Verantwortung! Au\u00dferdem liegt das Haus meiner Tante am Stadtrand und ist recht einsam. Swamiji und seine Gefolge sollen dort leben, und du wirst f\u00fcr die Speisen und alles andere Sorge tragen.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am folgenden Tag fragte Shababhouma w\u00e4hrend eines Gespr\u00e4ches mit seinem Schwager, zu welchem &#8222;M\u00f6nchorden&#8220; K.C. sich hatte einweihen&nbsp; lassen, &#8211;&nbsp; Bharati, Giri, Puri oder Saraswati &#8211; .&#8220;&nbsp; &#8222;Bharati&#8220; hatte dieser geantwortet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Oh, die sind aber minderwertig!&#8220;, hatte Sharbabhouma kommentiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daraufhin Gopinath: &#8222;Die Rangordnung von Gruppen ist f\u00fcr K.C vollkommen gleichg\u00fcltig. Er ist kein Adept, sondern eine sakrale Entit\u00e4t. Er wollte nur dem gew\u00f6hnlichen Familienleben entkommen, um sich ganz und gar der Krishna-Liebe widmen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma: &#8222;Aber in den Schriften zum &#8222;Kali-Yuga&#8220; steht nichts \u00fcber eine solche Erscheinung !&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Er schmunzelte nur und schwieg!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anschlie\u00dfend ging Gopinath voll bepackt mit gottgeweihter Nahrung (skt. Prasadam) in das Haus, wo K.C. und seine Begleiter nun abgestiegen waren. Nach der Speisung &nbsp;sagte er mit einer gewissen&nbsp; Zur\u00fcckhaltung &nbsp;zu &nbsp;K.C. &#8222;Herr, Sharbabhouma Bhattacharya ist der Meinung, dass Sie eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erscheinung sind, jedoch ihr Orden Ihnen nicht angemessen ist. Deshalb will er nun Ver\u00e4nderungen einleiten, denn sie sind zu jung, um die Verlockungen der Sinne &nbsp;beherrschen zu k\u00f6nnen. Er beabsichtigt, Sie in Advayta-Marga (Adi Shankaracharyas Vedanta-Prinzip) einzuweihen und Sie im stringenten Vedanta-Kodex zu unterweisen.&#8220; Gopinath formulierte&nbsp; seine Ausf\u00fchrungen auf eine Weise, dass K.C. mit Ver\u00e4rgerung reagieren sollte. Aber das Gegenteil war der Fall. K.C. antwortete freudig: &#8222;Ja, er hat sicher recht mit dem, was er gesagt hat. Er m\u00f6chte nur mein Wohl und meinen Erfolg. Ich bin ihm sehr zu Dank verpflichtet.&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tats\u00e4chlich traf &nbsp;sich K.C. mit Sharbabhouma jeden Nachmittag in seinem Haus, &nbsp;und lie\u00df ihn aus Adi Shankaracharyas Vedanta -Antologien vorlesen und &nbsp;sich von ihm die Bedeutung spezifischer Lehrs\u00e4tze und ihre tiefen scholastischen Hintergr\u00fcnde erl\u00e4utern. Sharbabhouma war bestrebt, K.C. zu beeindrucken, zu begeistern und beeinflussen zu k\u00f6nnen. Es vergingen acht Tage voller intensivem Unterricht. Aber die gesamte Zeit sa\u00df K.C. nur da, teilnahmslos, absolut still und stumm.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am achten Tag sprach Sharbabhouma K.C. darauf an und fragte, warum er bis jetzt keine einzige Frage gestellt oder auch nur einen einzigen Kommentar von sich gegeben habe! Daraufhin kam es zu folgendem Gespr\u00e4ch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. : Herr, ich bin Ignorant, habe kaum studiert. Sie sind derzeit der beste Gelehrte auf diesem Gebiet. Ihren Ausf\u00fchrungen konnte ich nicht folgen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharb.: Warum hast du denn nicht nachgefragt &nbsp;und um Kl\u00e4rung gebeten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.: Vedantische Sutras sind sehr klar und einleuchtend. Aber Ihrer Auslegung (Exegetik) k\u00f6nnte ich nicht folgen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharb.: Du kannst den Sutras folgen, aber meinen Interpretationen nicht, weil diese deiner Meinung nach widerspr\u00fcchlich sind?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.: Aus welchem Grunde auch immer, Shankaracharya hat diese Sutras nach seinem eigenen Gutd\u00fcnken und eigenen Vorstellungen interpretiert, denen Sie auch Folge leisten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma der Benares, dem Ort mit der&nbsp; besten vedischen Forschung und Lehre &nbsp;studiert hatte, f\u00fchlte sich getroffen, wurde unruhig, und auch erbost.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharb.: \u00c4u\u00dferlich bist du tief dem\u00fctig, aber innerlich sehr Stolz. Willst du mir etwas beibringen! Okay. Trotz meines reiferen Alters werde ich bei dir lernen was die eigentliche Bedeutung dieser vedischen Sutren ist! Fang an mit deinen Erl\u00e4uterungen. Ich m\u00f6chte h\u00f6ren was du zu sagen hast!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. ignorierte Sharbabhoumas Gem\u00fctsbewegungen und sagte: &#8222;Shankaracharya wollte irgendwie seine &#8222;Mayabad&#8220; rechtfertigen, Rikveda verk\u00fcndet jedoch etwas Gegenteiliges, deshalb m\u00fcsste er seine eigene fantastischen Ideen in die entsprechenden vedantischen&nbsp; Sutren hineininterpretieren. Rik-Veda verk\u00fcndet klar und deutlich, dass Gott die Freude der ultimativen Seele (skt.Satchidananda) ist und die hingebungsvolle Liebe zu Gott ist die fundamentale Aufgabe der Menschheit!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daran ankn\u00fcpfend zitierte K.C. einige vedische und vedantische Sutren! Um diesen Ausf\u00fchrungen etwas entgegenzusetzen, versuchte Sharbabhouma, wie bei den Naya-Philosophen \u00fcblich, Schlussfolgerungen aus bestimmten S\u00e4tzen aus den Veden zu ziehen, die der These von K.C. wiedersprachen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8220; &#8230;Ethan Pramanayrakhiloischa &nbsp;Shaktam Tatparjato&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide : Sri Chaitanya-Charitamrita 12\/25) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gelassen wie immer erwiderte K.C.: &#8222;Bhattacharaya, die Liebe zu Gott ist die solit\u00e4re, erhabene Aufgabe der Menschheit. Sogar M\u00f6nche, die alles W\u00fcnschen und Verlangen weit hinter sich lassen, sind empf\u00e4nglich f\u00fcr die sehnsuchtsvolle Liebe zu Gott. Dann zitierte er die folgenden &nbsp;Verse aus Vagavad-Gita: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8220; Atmaramashcha Munayho Nigrastha Apyarakrame&#8230;..&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharb: &#8222;Ich m\u00f6chte Sie bitten diese Verse zu interpretieren.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.: &#8222;Gerne, aber bitte, ich h\u00e4tte gerne zuerst Ihre Erl\u00e4uterung geh\u00f6rt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Um das eigene reiche Wissen voller Stolz zu demonstrieren, trug Sharbabhouma neun unterschiedliche Bedeutungen dieser Verse vor und war \u00fcberzeugt, dass niemand auf dieser Welt es besser erl\u00e4utern k\u00f6nnte!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.: &#8222;In der Tat, einen solchen Scholastiker wie Sie gibt es in dieser Welt wohl kaum einen zweiten. Aber leider, Sie haben nur oberfl\u00e4chlich, rein intellektuell interpretiert. Es gibt noch weitere signifikante Deutungsm\u00f6glichkeiten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma war erstaunt und forderte sofort einige Beispiele.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schmunzelnd begann K.C. mit seinen Erl\u00e4uterungen und kam auf achtzehn verschiedene Auslegungen, und zum kr\u00f6nenden Abschluss zeigte er auf, dass alle Deutungen zwangsl\u00e4ufig in die ewige Wahrheit&nbsp; m\u00fcndeten: Die Liebe zu Gott ist die Sinn stiftende, metaphysische hoheitliche Lebensaufgabe der Menschheit! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese von K.C. vorgetragene&nbsp; Exegese st\u00fcrzte Sharbabhouma&nbsp; in geistige Verwirrung . Einerseits war er fasziniert von den brillanten Auslegungen, andererseits lie\u00df sein Stolz eine solche nie gekannte Niederlage nur ungern zu. Aber nur er vermochte richtig einzusch\u00e4tzen, welche wertvollen Erkenntnisse in den Interpretationen von K.C. hervorleuchteten, so wie nur ein Juwelier &nbsp;die F\u00e4higkeit besitzt, den wahren Wert eines Juwels zu erkennen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;Athaisha Bishmeramana Dwijagroh Hridahridi&#8230;&#8230;..&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(vide:Sri Chaitnya-Charitamrita 12\/28)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><strong> Danach der hochgebildete Brahmana, tief bewegt und voller &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewunderung, dachte, ist er der Allwissende Brihashpati &nbsp; (mythologische Figur!), der aufgetreten ist, um meine Reputation zu unterminieren&#8230;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pl\u00f6tzlich fiel Sharbabhouma ein, dass Gopinath im Gespr\u00e4ch schon einmal best\u00e4tigt hatte, dass K.C. nicht nur ein in Sri Krishna-Liebe versunkener M\u00f6nch sei, sondern eine g\u00f6ttliche Entit\u00e4t in Person! Sein&nbsp; Stolz wich und sein Geist und K\u00f6rper wurden \u00fcbermannt von Achtung, Liebe und Demut. Daraufhin, als sich Sharbabhouma voller Hingabe vor K.C. verbeugen wollte, sah er, dass der junge M\u00f6nch verschwunden war und statt seiner ein h\u00fcbscher Mann mit goldfarbenem K\u00f6rper und ausgestattet mit sechs Armen vor ihm stand! Die oberen beiden Arme waren hellgr\u00fcn und tr\u00fcgen Pfeil und B\u00f6gen, die mittleren beiden Arme hatte die Farbe eines Blaudiamanten und trugen eine Fl\u00f6te, unteren beiden Arme waren golden und trugen Bettelstab und Trinkgef\u00e4\u00df. Die Lippen waren besetzt um Fl\u00f6te zu spielen. Vom Anblick des Bildes und seiner intensiven Ausstrahlung wurde es Sharbabhouma schwindelig&nbsp; und er fiel in Ohnmacht! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als K.C. seine Stirn ber\u00fchrte, kam er wieder halbwegs zu sich. Noch benommen warf er sich der L\u00e4nge nach vor die F\u00fc\u00dfe von K.C. Daraufhin sagte K.C. schmunzelnd,&#8220; Du bist mein Verehrer, deshalb habe ich diese Emanation gew\u00e4hlt. Ich bin in allem, ich bin um alles herum und auch dar\u00fcber hinaus, ich bin transzendent, die ewige und die ultimative Wahrheit!&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als &nbsp;Sharbabhouma seine Sinne vollst\u00e4ndig wiedererlangt hatte, suchten seine Augen nach der sakralen Erscheinung. Doch der Platz, wo sie ihm erschienen war, war leer, denn kurz zuvor war K.C. nach Hause zur\u00fcckgekehrt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>&nbsp;( vide: Sri Gauranga &nbsp;Ashtak von Balaram Das&nbsp; 242 ff )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend der Nachtruhe wurde Sharbabhouma von heftigen Zweifeln &nbsp;heimgesucht, in denen er sich wie in einem Gestr\u00fcpp verfing! Bis jetzt hatte sein ganzes Denken, Lernen, Lehren und auch seine spirituelle Ausrichtung &nbsp;auf Adi Shankaracharyas Advayta-Vedanta-Dogmen gegr\u00fcndet, die eher im Atheismus<\/strong> <strong>verankert sind. Doch nun war ihm ein strahlender M\u00f6nch mit unbeschreiblichem Charisma erschienen, der behauptete, er sei die Divinit\u00e4t in Person, und wie zum Beweis hatte er sich auch in der sechsarmigen Gestalt des Sri Krishna gezeigt! Das war wohl ein Bluff! Der M\u00f6nch war sicherlich nur ein gro\u00dfer Magier, der ihm unter Hypnose diese pr\u00e4chtigen Bilder suggeriert hat. Aber er ist so mild und einfach, das es einem das Herz r\u00fchrt, und diese ozeantiefe Liebe f\u00fcr Krishna, wie sie nur Sri Radhadevi zu f\u00fchlen vermag! Au\u00dferdem sind da sein brillanter Intellekt und seine tiefen Kenntnisse der Tattvas (skt.Prinzipien), Sutras (skt. Leitfaden), der Vedanta-Darshan (skt.Vedanta-Philosophie). Er ist wahrlich ein Kanonikus! Hin- und her bewegt von diesen verwirrenden Gedanken schlief Sharbabhouma irgendwann ein. &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Morgens in der Fr\u00fche stand K.C. auf und ging mit seinen Begleitern zum Jagannath-Tempel, um am Morgenritual teilzunehmen.&nbsp; Anschlie\u00dfend folgte die &#8222;Hariballabha&#8220;-Opfergabe und danach fand das Weihrauch-Gebet statt. Es war noch etwas dunkel. Pl\u00f6tzlich traten zwei Priester an beiden Seiten der Jagannath-Statue hervor, standen vor K.C., einer von Ihnen legte ihm eine Blumengirlande um den Hals und der zweite \u00fcbergab ihm &#8222;Prasadam&#8220; (geweihte Speise), um die K.C. mit einem Zipfel Stoff seines Umhangs einen Knoten band.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;(vide:Chaitanya-Chandradaya von Kabi Karnapur&nbsp; 110\/85)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.s Begleiter waren angesichts dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen Vorgangs&nbsp; sehr verwundert! Dann, ohne ein Wort, drehte sich K.C. um und begann in Richtung des Anwesens von Sharbabhouma zu laufen. Die Gl\u00e4ubigen folgten him. Am Haus angekommen, ging K.C. zur T\u00fcr des Schlafzimmers und rief: &#8222;Bhattacharya!&#8220; Auf der Veranda schlief ein j\u00fcnger Sch\u00fcler, der dies h\u00f6rte. Sofort sprang er auf und schrie ein&nbsp; wenig aufgeregt: &#8222;Herr Bhattacharya, stehen Sie bitte sofort auf, der Herr M\u00f6nch ist anwesend!&#8220; Sharbabhouma erhob sich, kam aus dem Zimmer und fiel K.C. zu F\u00fc\u00dfen. K.C. half ihm, sich wieder aufzurichten, und umarmte ihn. Nachdem beide Platz genommen hatten, wickelte K.C. sehr sorgsam die Opferspeise aus dem Knoten des Umhangs heraus, gab sie in die H\u00e4nde von Sharbabhouma, wobei er mit l\u00e4chelndem Gesicht sagte, &#8222;Das ist die g\u00f6ttliche Opferspeise, bitte nimm sie&#8220;. Sharbabhouma, ein Orthodoxer Brahmana, der vor dem Morgenritual nichts zu sich nimmt, folgte voller Freude der Aufforderung. Vorher jedoch rezitierte er:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8222;&#8230;.Shushkam Parjushitam Bapi Nitam&#8230;&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;<\/strong><strong>Durch diese Handlung entferne ich mich von meinem &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;bisherigen Weg&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach dem er etwas Reis zu sich genommen hatte, ver\u00e4nderten sich sein K\u00f6rper und sein Geist &#8212; Hari Hari singend fiel er halb ohnm\u00e4chtig&nbsp; zu&nbsp; Boden, und begann sich dort hin und her zu w\u00e4lzen. K.C. streichelte den K\u00f6rper Sharbabhoumas und half &nbsp;ihm erneut, sich wieder aufzurichten. Danach tanzten die beiden voller Hingabe an Krishna &#8212; der stockkonservative, Advayta-Vedanta-Prediger, der Semi- Atheist &nbsp;Sharbabhouma zusammen mit &nbsp;K.C. der verk\u00f6rperten Divinit\u00e4t der Liebe !&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitanya-Chandrodaya-Drama&nbsp; 45\/13)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von diesemTag an tanzte Sharbabhouma voller inniger Ergebenheit und Verz\u00fcckung immer wieder, bei jeder Gelegenheit. In Anbetracht&nbsp; dieser Entwicklung &nbsp;sprach Gopinath eines Tages den Schwager an: &#8222;Bhattacharya, du tanzt immer wieder vor deinen Vedanta-Sch\u00fclern, was sollen sie sich dabei denken und was dazu sagen? Vielleicht dir sogar geistige Verwirrung bescheinigen?&#8220; Als Antwort&nbsp; rezitierte &nbsp;Sharbabhouma die folgenden &nbsp;Verse:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8222;&#8230;Paribadatu Jano jatha Tathayam, Nonu Mukharoham&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lasst die geschw\u00e4tzige Menschen abf\u00e4llig reden, ich vernehme weder Kritik noch Kommentare und m\u00f6chte beschwipst von Krishna -Nektar nur tanzen und singen und mich auf dem Boden w\u00e4lzen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00fcrze Zeit sp\u00e4ter, besuchte Sharbabhouma K.C. in dem Haus, wo dieser derzeit wohnte. K.C. umarmte ihn und im Gespr\u00e4ch erl\u00e4uterte er erneut die implizite, aber unbegrenzte Bedeutung von &#8222;Harinamoiba Kebalam&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>.Sharbabhouma war erneut fasziniert! Dann verlie\u00df er das Haus und ging in Begleitung von Damodar und Mukunda zum Tempel und kam mit k\u00f6stlichen Opferspeisen zur\u00fcck. Unterwegs schrieb er folgende Verse auf ein Palmblatt und bat Mukunda, diese &nbsp;K.C. zu \u00fcbergeben. Als K.C. die Zeilen las, zerriss er das Blatt. Zum Gl\u00fcck hatte Mukunda zuvor die Verse auf die Au\u00dfenwand des Zimmers aufgeschrieben. Hier ist ein Auszug:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;Boiragyavidyanijabhaktiyoga Shikkarthamekah Purudha &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Puranah..&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Sri Sri Sachitanayastakam von Balaram Das 126 ff )&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;<\/strong><strong>Der ewige Herr sah den allm\u00e4hlichen Niedergang von Bhakti-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dharma. Deshalb erschien er auf der Erde in der Gestalt von K.C., um den Menschen Gnade zu erweisen und das Wiedererstehen von Bhakti-Marga zu erm\u00f6glichen. Mein Geist soll voller Ergebenheit seine Lotosf\u00fc\u00dfe umh\u00fcllen&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seinerzeit hatte Sharbabhouma in einigen Gedichtb\u00e4nden \u00fcber seine Erfahrungen, Erlebnisse, Orientierung, Entwicklung, und \u00fcber den Frieden geschrieben. Besonders erw\u00e4hnt werden sollte der Gedichtband, in dem er, mit unersch\u00fctterlicher Bewunderung, in Form eines historischen Berichts, die bet\u00f6rende Sch\u00f6nheit K.C.s beschreibt,&nbsp; seine Gestalt in Form, Farbe, Haltung, Bewegung, seine Stimme, sein &nbsp;Lachen, seine Tr\u00e4nen, seine selbstaufopfernde Liebe und vieles mehr, um dies alles der Nachwelt als unantastbare Realit\u00e4t zu hinterlassen !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma hatte das Gl\u00fcck, die ultimative Befreiung zu erlangen,&nbsp; aber es gab noch einige Pers\u00f6nlichkeiten wie Rupa, Sanatana, Ramanada Ray, der buddhistische Kardinal und nicht zuletzt Prakashananda Saraswati &#8211; die im damaligen Indien zur Elite des Landes z\u00e4hlten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Enes Tages sa\u00dfen alle zusammen, als &nbsp;K.C. pl\u00f6tzlich ank\u00fcndigte , &#8222;Bruder, ich habe mich entschlossen, den s\u00fcdlichen Teil Indiens zu besuchen, um meinen verschollenen Bruder Bishwarup zu suchen.&#8220; Obwohl er wusste, dass sein Bruder die Welt schon verlassen hatte, man k\u00f6nnte also die Frage stellen, warum er ihn wohl als Vorwand benutzte! Die Antwort : f\u00fcr ihn als &nbsp;dienenden, dem\u00fctigen, bescheidenen &nbsp;Mensch, w\u00e4re &nbsp;eine solche anma\u00dfende Ank\u00fcndigung wie: Ich reise in den S\u00fcden, um die treuen Seelen &nbsp;dort zu retten und den Krishna-Bhakti-Kanon zu predigen&#8220;&nbsp; &#8212;&nbsp; &nbsp;vollkommen undenkbar gewesen! Nityananda, Jagadananda, Mukunda und Damodar wollten&nbsp; K.C. unbedingt&nbsp; begleiten, doch dieser wies&nbsp; jeden von Ihnen zur\u00fcck und wertete ihre Liebe und Zuneigung ihm gegen\u00fcber als Hindernis f\u00fcr seine Mission !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daraufhin schlug Nityananda vor, dass alle zusammen Sharbabhouma aufzusuchen sollten, um dessen Meinung dazu zu h\u00f6ren. Sie hofften, dass Sharbabhoumas &nbsp;Meinung als die einer Autorit\u00e4t &nbsp;K.C. umstimmen k\u00f6nnte ! &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unmittelbar nach dem sehr feierlichen Empfang bei Sharbabhouma, bekr\u00e4ftigte &nbsp;K.C. sein Vorhaben. Sharbabhouma war best\u00fcrzt und tieftraurig. Seine mentale Verfassung beschrieb er wie folgt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8222;&#8230;. Katham Momabhunnhi Putrashokah Katham Momabhunnhi&#8230;&#8220;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>&nbsp;&nbsp;(vide: Chaitanya-Charitamrita 12\/97) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Herr, ich kann das Ableben meines Sohnes oder selbst das Ende meines eigenen &nbsp;Lebens verkraften und ertragen, aber die Abwesenheit des Anblicks &nbsp;Ihrer Lotosf\u00fc\u00dfe,&nbsp; ist f\u00fcr mich absolut unertr\u00e4glich.&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhoumas leidendes Herz ber\u00fchrte K.C. und er tr\u00f6stete ihn mit den Worten: &#8222;Bhattacharya, sei nicht so traurig. Ich werde bis zum (Shetu-Bandha = Cape Comorin) reisen und dann wieder zur\u00fcck kommen; &nbsp;und durch die Gnade Krishnas wird das recht z\u00fcgig erfolgen.&#8220; Aber Sharbadhoumas flehende Bitte hin stimmte K.C. schlie\u00dflich zu, noch weitere f\u00fcnf Tage in seinem Haus zu bleiben. Am sechsten Tag bekundete K.C. erneut seine Absicht, die Reise&nbsp; anzutreten. Betroffen begleiteten alle K.C. in den Tempel. Dort bat er mit gefalteten H\u00e4nden die Gottheit um wohlwollende Zustimmung. Ein Priester trat hervor mit einer Girlande und Chandan-Paste. Er legte &nbsp;K.C. die Girlande um den Hals und verstrich die parf\u00fcmierte Paste auf seiner Stirn. Dann nahmen sie den Weg entlang des Meers. Zuvor hatte Gopinath einen qualifizierten W\u00e4rter engagiert und ihm geweihte Nahrung sowie zus\u00e4tzlich Bekleidung f\u00fcr K.C. mitgegeben. Nach einigen Schritten stoppte K.C. und bat Sharbabhouma, nach Hause zur\u00fcckzukehren und Krishnanam zu beherzigen. Daraufhin trug er vor, &#8222;Herr, ich habe eine Bitte, die Stadt Vidyanagar liegt am Godavari -Flu\u00df. Der dortige Gouverneur ist Ramananda Ray. Er ist ein gro\u00dfer Verehrer von Sri Krishna. Ich habe ihn immer wegen seiner Fr\u00f6mmigkeit bel\u00e4chelt. Seine Bedeutsamkeit erkenne ich erst heute. Bitte, beehren Sie ihn mit einem Besuch.&#8220; K.C. stimmte zu und umarmte Sharbabhouma. Weinend fiel er zu Boden! K.C. drehte sich um und suchte das Weite. Nityananda beauftragte jemanden, der Sharbhouma nach Hause begleitete. Anschlie\u00dfend folgten sie K.C. bis zum n\u00e4chsten Ort mit Namen Alalnath. Fasziniert von seinem Anblick und seiner Ausstrahlung versammelten sich dort zahlreiche Menschen&nbsp; um K.C., und sie sangen &#8222;Harinam&#8220; und tanzten wie benommen die ganze Nacht hindurch! Morgens gingen K.C. und seine Begleiter im Meer baden. Dann forderte K.C. seine f\u00fcnf Anh\u00e4nger auf, ihn allein zu lassen. Er umarmte jeden von Ihnen und ging mit Eilschritten davon. Der W\u00e4rter hastete hinter ihm her.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>&nbsp;(vide::Sri Chaitanya Mahaprakash von &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Basudev,Madhab,Govinda&nbsp; 98 ff) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. rannte und rannte, ein Krishna-Lied auf den Lippen. Abrupt blieb er stehen und dann setze sich. Sofort versammelten sich hunderte von Menschen, umfangen von&nbsp; unerkl\u00e4rlichem inneren Frieden und seelischer Erhabenheit. Sie begannen &#8222;Kirtana&#8220; zu singen und dabei zu tanzen! K.C. umarmte den einen oder den anderen. Sobald K.C. in D\u00f6rfer oder in Kleine St\u00e4dte kam, \u00fcberreichten ihm die Menschen nach Herzenslust Speisen und Getr\u00e4nke, als g\u00f6ttliche Opfergabe, an K.C. er aber gab das alles weitestgehend wieder zur\u00fcck. Bald m\u00fcssten sie ein geschlossenes Waldgebiet durchqueren, was etwa zehn bis f\u00fcnfzehn Tage dauerte. Die mitgebrachten Speisen gingen zur Neige. Sowohl K.C. wie auch der W\u00e4chter mussten tagelang hungern, doch das beeintr\u00e4chtigte die emotionale Befindlichkeit von K.C. nicht im Geringsten! Er wurde hager, die&nbsp; Kleidung war inzwischen zerrissen und schmutzig, der K\u00f6rper war bedeckt von Staub, die tropische W\u00e4rme des S\u00fcdens sowie die \u00dcbernachtungen unter den B\u00e4umen forderten&nbsp; ihren Tribut! &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Zeit sp\u00e4ter erreichten sie eine &nbsp;Ortschaft namens Kurmasthan. Die Bewohner empfingen K.C. so herzlich, als ob sie seine Ankunft sehnsuchtsvoll erwartet h\u00e4tten. Hier lebte ein sehr gl\u00e4ubiger Krishna &#8211; Verehrer namens Basudev. Er war Leprakrank und lebte daher isoliert. K.C. h\u00f6rte im Geiste sein Gebet, eilte zu ihm und umarmte ihn. Wie so vieles klingt es sehr mysteri\u00f6s, aber Basudev wurde auf der Stelle geheilt und erhielt eine sch\u00f6ne Gestalt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8222;&#8230;Agatya dorbham ParirabhaBipram Kushthoi Samam&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitanya-Charitamrita von Karnapur 12\/111) &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.s Weg f\u00fchrte ans Ufer des Godavari-Flusses am Rande eines Waldes entlang. Die Umgebung erinnerte K.C. an Brindabon und der Godavari an den Jamuna-Fluss. Sein Herz bewegte sich voller freudiger Erwartung, sein Geist war erf\u00fcllt von der Harmonie des Waldes, eine k\u00fchle Brise bewog ihn, ein Bad im Godavari-Fluss&nbsp; zu nehmen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( &#8220; vide. Chaitanya-Charitamrita von Karnapur&nbsp; 12\/122-129. )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Er st\u00fcrzte sich also ins Wasser und schwamm quer durch den Fluss zum anderen Ufer zum Ort Vdyanagar, nahm dort Platz und vertiefte sich in ein Gebet &nbsp;mit einer Gebetskette (bengl.Japa-Mala). &nbsp;Genau&nbsp; am selben Tag und zur selben Zeit hatte der Gouverneur von Vidyanagar, Ramananda Ray,&nbsp; den dringenden Wunsch, am selben Ufer baden zu gehen. Mit einer riesigen Gefolgschaft&nbsp; aus Bewachern, Musikern und vielen anderen, erreichte er das Ufer, und nach dem Baden fiel ihm ein M\u00f6nch auf, der unter einem Baum sa\u00df! Er war sehr mager, aber ein seltsames, unbeschreibliches Licht umh\u00fcllte sein Antlitz und seinen K\u00f6rper. Wie von Sinnen, begann Ramananda auf &nbsp;K.C. zuzulaufen. Als er ihn erreicht hatte, empfing ihn K.C. mit einer herzlichen Umarmung, dabei sprach er, &#8222;Sharbabhouma empfahl mir, dich zu besuchen, mein Bruder. Ich m\u00f6chte einige Zeit hier weilen, um von dir das Sri Krishna-Epigramm anzuh\u00f6ren&#8220;. Zu dieser r\u00fchrenden Begegnung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; (vide: Chaitnya Charit. 8\/32-42 und Srimad Vagavad 10\/32 ).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pl\u00f6tzlich tauchte ein Brahmana auf, und voller Ergebenheit lud er K.C. ein, sein Haus zu besuchen, und K.C. entsprach seiner Bitte! In den n\u00e4chsten Tagen fanden sehr ausf\u00fchrliche und tiefgr\u00fcndige Exegesen zum &nbsp;Paradigmenwechsel &nbsp;im Theismus statt, aus dem Blickwinkel &nbsp;der reinen Hingabe ohne Erwartung, also nur der dienenden&nbsp; Liebe, br\u00fcderlichen Zuneigung, elterlichen Liebe, platonischen Liebe, so wie der Liebe Sri Radhas, ohne Gegenleitung. Diesen Weg zu beschreiten, dazu sind nur einige wenige, reine, ausschlie\u00dflich und ohne Unterlass &nbsp;zielstrebige Sri-Gauranga-Verehrer f\u00e4hig. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;.&nbsp;&nbsp; Bhrantam&nbsp; Yatra&nbsp; Munishwaroiropi&nbsp; Pura&nbsp; Jasmin&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Khamamandale&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>( vide : Chaitanya- chandramrita von Prabodhananda Saraswati<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verse: 18 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Auf dem Weg der liebevollen Hingabe, sowohl Vyasadeva wie auch sonstige Verehrer sich verirrt haben; diesen unbekannten Weg wusste nicht einmal Shukdeva, und der gnadenvolle Sri Krishna hatte ihn auch nie verlauten lassen, diesen Weg begehen nun die Vaishnavas von heute.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ram Ray besuchte K.C. jeden Abend, unterhielt sich eingehend \u00fcber die Facetten der Hermeneutik der Sri-Krishna-Verehrung &nbsp;und ging erst fr\u00fchmorgens nach Hause. Die Diskussionen wurden immer tiefgr\u00fcndiger. Eines Tages, im Gebet versunken, hatte Ram Ray eine Vision. Er sah im Geiste, wie Sri Krishnas Gestalt langsam im K\u00f6rper von Sri Radhadevi verschwand, und dieser K\u00f6rper verwandelte sich zum K\u00f6rper eines M\u00f6nchs. Es war unschwer zu erkennen, dass der M\u00f6nch K.C. war. Am n\u00e4chsten Tag, als er K.C. voller Demut sagte, dass er ihn jetzt erkannt habe und dass K.C. niemand&nbsp; andere sei als Sri Radhadevi in Person, und der erschienen sei, um einigen Menschen die &#8222;Krishna-Liebe&#8220; aus seiner Perspektive zu demonstrieren. K.C. l\u00e4chelte und sagte: &#8222;Wenn man Gelbsucht hat, sieht man \u00fcberall Gelb, wegen deiner Liebe zur Krishna, siehst du \u00fcberall sein Bild erstrahlen.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Ram Rays Herz loderte das Sri Krishna-Feuer, deshalb wollte er seinen Posten als Gouverneur sofort aufgeben und der Aufforderung von K.C. folgend in Nilachal leben. Aber dieser empfahl &nbsp;ihm, so lange in Vidyanagar zu bleiben, bis er selbst seine Reise durch den S\u00fcden Indiens beendet hatte und wieder dorthin zur\u00fcckgekehrt&nbsp; war. K.C.s Aufgabe in Vidyanagar ging nun zu Ende.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Danach war er etwa zwei Jahre lang im S\u00fcden und S\u00fcdwesten Indiens zu Fu\u00df unterwegs. \u00dcberall wurden die Menschen, zum Teil auch anderer Religionszugeh\u00f6rigkeit, durch seine Erscheinung, Stimme und seine Ausstrahlung \u00fcberw\u00e4ltigt und entschieden sich begeistert f\u00fcr den Vaishnabismus als ihren Weg. K.C.s Reiseroute, hier extrem kurz gefasst, war folgende: von Vidyanagar ging er nach Trimall Stadt. Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung dort waren Hinayana-Buddhisten und ihr Oberhaupt dort hie\u00df Pandit Ramgiri. Ihn \u00fcberzeugte K.C. sofort und vollzog mit ihm die Initiation in die Krishna-Liebe ! &nbsp;Dasselbe geschah&nbsp; mit dem stolzen Gelehrten namens Dhundhuram, der den Namen Haridash erhielt. Die n\u00e4chste Stadt war Bateshwar. Hier traf sich ein sehr reicher Gesch\u00e4ftsmann, Tirtharam, in Begleitung von zwei Prostituierten namens Satyabai und Lakhsmibai mit K.C, um dessen moralische Integrit\u00e4t zu pr\u00fcfen. K.C. umarmte alle drei, sie fielen ihm zu F\u00fc\u00dfen und empfingen seinen Segen ebenfalls. Nicht nur ihnen, sondern auch&nbsp; der Ehefrau von Tirtharam namens Kamalkumari wurde die g\u00f6ttliche Gnade zuteil. Dann folgten Munnanagar Stadt &#8212; <\/strong>Venkat <strong>Stadt&#8211; Tripadinagar &#8212; Vishnukanci &#8212;&nbsp; Chandpaddi&nbsp; &#8212; Nagar Stadt&nbsp; &#8212;<\/strong> <strong>Tanjore&nbsp; &#8212; Chandalu Gebirge, hier soll K.C. einem blinden Brahmanen &nbsp;gesunde Augen geschenkt haben<\/strong>. <strong>Doch als er K.C. erblickte, verstarb er!<\/strong> <strong>Nun ging die Reise nach Padmakot &#8212; Tripatra&#8212; Rashab-Gebirge&#8212; Ramnathnagar. Etwa Anfang Dezember, in einer Vollmondnacht, badete K.C. im Tamrepani &#8211; Fluss und lief am Meer entlang Richtung Kanya Kumari. Von dort nach Tribancore. Der K\u00f6nig des Landes hie\u00df Rudrapati. Als er von einem eindrucksvollen M\u00f6nch h\u00f6rte, der unter einem Baum sa\u00df und weinend Sri Krishna-Lieder sang, wurde er neugierig und \u00fcbermittelte eine Einladung, seine Hauptstadt zu besuchen. Weil K.C. diese Einladung ausschlug, kam ihn der K\u00f6nig pers\u00f6nlich besuchen. Kaum waren sie sich unter vier Augen begegnet, fiel er voller Ehrfurcht K.C. zu F\u00fc\u00dfen, und auch er erhielt die Initiation. Die Reise f\u00fchrte K.C. durch weitere Ortschaften und auch auch St\u00e4dte ie Matsatirthe, Nagpanchapadi, Chitol, Chandrapore. Hier bekehrte K.C. den stolzen Advayta-Vedanta-Verfechter namens Ishwar Bharati sofort und gab ihm den Namen Krishnadash. Die n\u00e4chste Station war das Nilgiri-Gebirge, danach Gujarat Stadt&nbsp; &#8212; Pune Stadt&#8211;Bholeswar&#8211;&nbsp; &#8212; Dhabaleshwar&#8212; Khandarey Stadt. Dort verlieh K.C. den abtr\u00fcnnigen &#8222;Devdashis&#8220; (Tempel-T\u00e4nzerinen), die g\u00f6ttliche Kraft, auf&nbsp; den Weg der Tugendhaftigkeit zur\u00fcckzufinden; weiter ging nach Nassik Stadt. Etwa vierzehn Tage sp\u00e4te bereiste er die Shaurashtra-Provinz&nbsp; &#8211;Baruch &#8211;, dann erfolgte die \u00dcberquerung des Mahanadi-Flusses, anschlie\u00dfend die Ankunft in Ahmedabad, weiter vorw\u00e4rts in das Shubhramati-Fluss gelegene Dorf Kulingram. Hier traf er die weithin bekannten Pers\u00f6nlichkeit Ramananda Basu und Govindacharan. Beide wurden von nun an KC.s Reisebegleitung. Dann ging er ins Dorf Yuga. Hier erteilte er der sch\u00f6nen Prostituierten namens Baromukhi seinen Segen &#8212;es folgten &nbsp;Jaferabad&nbsp; &#8211;Somm\u00b4nath&nbsp; &#8212;Junagarh&nbsp; &#8211;Gurner-Gebirge. Hier besichtigte er den Fu\u00dfabdruck von Sri Krishna wie damals in Gaya und geriet in einen au\u00dfergew\u00f6hnlich emotionalen Taumel . Dann Jharkhand-Stadt. Mittlerweile waren neben dem W\u00e4chter noch 16 weitere Personen mit ihm unterwegs. Die Reise ging weiter nach Amarpuri, Gopitala (Bekannt als Prabhas-Tirtha ) &#8212;&nbsp; (Tirtha=Wallfahrtsort). Etwa am 5.September erreichte K.C. Dwaraka, einen sehr bekannten Pilgerort. Hier blieb K.C. f\u00fcnf Tage. Dann begann die R\u00fcckreise Richtung Nilachal \u00fcber Vidyanagar, weil er von dort Ramananda mit nach Nilachal nehmen wollte. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Etwa Ende September erreichte er die Stadt Baroda. Etwa vierzehn Tage sp\u00e4ter konnte er erneut im Normada-Fluss baden. Dann streifte er den Fluss entlang, begleitet unter anderem von Ramananda Basu und Govindacharan. Die Reise f\u00fchrte weiter nach Dehad-Kukkhi&#8211;Bindhyachal&#8211;Mandura. Drei Tage sp\u00e4ter ging es nach Deoghar. Hier heilte er einen Gl\u00e4ubigen, der leprakrank war. Danach Shivani Stadt, drei Tage sp\u00e4ter die Stadt Chandinagar, dann \u00fcber Raypur wieder zur\u00fcck nach Vidyanagar. Anl\u00e4sslich K.C.s Ankunft bereitete Ramananda ihm einen grandiosen Empfang. K.C. bat Ramananda Ray, ihn nach Nilachal zu begleiten. Aber dieser entschuldigt sich mit den Worten: &#8222;Herr, ich habe meine Entlassung als Gouverneur mit M\u00fche und Not durchgesetzt. Jedoch wird mein Abgang hier mit einer gro\u00dfen Zeremonie zu Ende gehen. D<\/strong><strong>as hei\u00dft, es werden mich zahlreiche Soldaten, Pferde, Elefanten und Staatsbeamte, sowie Landsleute ein ganzes St\u00fcck begleiten. Um diesem L\u00e4rm und Krach zu entgehen,&nbsp; m\u00f6chte ich Sie bitten, gehen Sie vor und begl\u00fccken Sie die Gl\u00e4ubigen &nbsp;in Nilachal. Ich komme sp\u00e4ter dazu.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daraufhin trat K.C. die R\u00fcckreise Richtung Nilachal an. Auf dem Weg dorthin, stattete er noch Ratnapur, Swarnagar, Shambalpur, Daspalnagar, Rishikulya, und Alalnagar einen Besuch ab. Von dort ist Nilachal nur noch einen Tagesmarsch entfernt. Deshalb schickte er den W\u00e4chter voraus, um die Gemeinde der Gl\u00e4ubigen von Nilachal \u00fcber seine baldige Ankunft&nbsp; zu informieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; *&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;*&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;*&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;*&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend der zweij\u00e4hrigen Abwesenheit von K.C. in Nilachal, waren Sharbabhouma, &nbsp;Nityananda und die anderen Weggef\u00e4hrten traurig, orientierungslos, ja, sie vermissten den Mittelpunkt ihres Daseins und stellten den Sinn des Lebens in Frage! T\u00e4glich trafen sie zusammen, sprachen voller Verehrung von K.C. und sangen und tanzten &#8222;Sri-Krishna-Lila&#8220;. Einige Gl\u00e4ubige in Nabadwip vermissten K.C. so sehr, dass sie unaufgefordert die Strapazen in Kauf nahmen und nach Nilachal eilten. Es waren Gadadhar, Narahari, Murari, Bhagawan (dieser war sogar k\u00f6rperbehindert!) und Ram Bhatta.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Nachricht, dass sich Sharbabhouma wegen eines &nbsp;jungen Vaishnaba-M\u00f6nchs vollkommen ver\u00e4ndert hatte und der einstmals radikale Verfechter von Advayta &#8211; Vedanta nun mit erhobenen H\u00e4nden im Rhythmus von Krishna-Liedern tanzte, verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch das Land. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die &nbsp;Zahl der interessierten, begeisterten oder auch neugierigen Menschen wuchs immer mehr. Als der Maharaja (Maha=Magnus, &nbsp;&nbsp;&nbsp; Raja= Rex) Prataprudra von Odisa davon Kenntnis bekam, lud er Sharbabhouma zu sich nach Kattak ein, dieser reagierte sehr \u00fcberrascht und brach mit gemischten Gef\u00fchlen zu dem Treffen auf. Der Maharaja empfing den Gelehrten und fragte, &#8222;Bhattacharya, ich habe geh\u00f6rt, dass ein au\u00dfergew\u00f6hnlich charismatischer M\u00f6nch nach Nilachal gekommen ist, und viele sehen in ihm sogar Sri Jagannath Dev in Person. Durch seine Gnade haben Sie eine vollkommen neue spirituelle Orientierung erfahren. Erz\u00e4hlen Sie mir die Einzelheiten, ich bin sehr daran interessiert&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma (S): Er ist zurzeit auf Pilgerreise in den S\u00fcden&nbsp; unterwegs.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maharaja (M): Welcher Pilgerort ist noch bedeutender als Nilachal?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>S: Die Pilgerreise ist nur ein Mittel zum Zweck. Eigentlich ist sein wichtigstes Ziel die Belehrung, Erneuerung und Verbreitung des Vaishnabismus! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M: Warum haben Sie ihn nicht durch logische \u00dcberlegungen \u00fcberzeugt, weiterhin hier zu bleiben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>S: Ich habe mein Bestes versucht, aber er ist vollkommen autark, eine&nbsp; in sich ruhende &#8222;divine Entit\u00e4t&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M: Da selbst Sie als sehr Gelehrte Person ihn als g\u00f6ttlich bezeichnen, habe ich nun keinerlei Zweifel mehr. Nur is es so, dass ich von so einem Gl\u00fcck ausgeschlossen bleibe!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>S (mit tr\u00f6stender Stimme ):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maharaj, seien Sie nicht betr\u00fcbt. Er wird bald zur\u00fcckkehren und dann &nbsp;weiterhin in Nilachal bleiben. Aber daf\u00fcr ben\u00f6tigt er dringend ein&nbsp; geeignetes Domizil, es muss &nbsp;sehr ger\u00e4umig, einsam und in der N\u00e4he des &nbsp;Sri Jagannath Tempels gelegen sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M: Sehr gerne! Das ist doch eine Kleinigkeit. Er bekommt das Anwesen von Kashi Misra ! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma war sehr erfreut. Kashi Misra war der Guru des K\u00f6nigs! Anschlie\u00dfend \u00f6ffnete Sharbabhouma sein Herz und erz\u00e4hlte seine \u00fcberw\u00e4ltigenden Erlebnisse mit K.C. voller ansteckender Begeisterung!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;*&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;*&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ank\u00fcndigung von K.C.s unmittelbarer Ankunft l\u00f6ste eine Welle von nie da gewesenem, freudigem Aufruhr aus, nicht nur bei den ihm nahstehenden Gl\u00e4ubigen, sondern auch bei Sharbabhouma. Hinzu kommt, dass die Nachricht, dass sogar der Maharaja den jungen M\u00f6nch hingebungsvoll erwarte, praktisch den gesamten Gro\u00dfstaat Odisa in einen Sakral-Sentimentalen Taumel versetzte. Shrabbhouma arrangierte mit k\u00f6niglicher Ermutigung und Unterst\u00fctzung einen fulminanten Empfang.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaum angekommen, nahm K.C. zun\u00e4chst die Huldigungen entgegen und umarmte dann jeden voller Liebe. Anschlie\u00dfend gingen sie in den Jagannath Tempel. Dort fl\u00fcsterte Gopinath Sharbabhouma, ins Ohr, wo K.C. nun wohnen solle. Er erwiderte, dass K.C. heute bei ihm \u00fcbernachten werde und ab morgen dauerhaft bei Kashi Misra. Dann sagte er zu K.C.,&#8220; Prabhu (Herr)<\/strong><strong>, Maharaja hat mit gro\u00dfer Freude Ihren k\u00fcnftigen Aufenthaltsort bestimmt. Es ist das Anwesen von Kashi Misra. Das ist weitl\u00e4ufig, in der N\u00e4he des Meeres, sehr ruhig und umgeben von Blumenfeldern.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide : &nbsp;Sri Chaitanya &#8211; Vagabat von Brindabon Das&nbsp; 211 ff )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Anschluss an K.C.s Badezeremonie im Meer, bewirtete Sharbhouma ihn und seinen engsten Kreis mit gro\u00dfer Umsicht und den \u00fcppigsten Speisen. Danach legte sich K.C. zur Ruhe. Am Abend sa\u00df er umringt&nbsp; von Gl\u00e4ubigen und erz\u00e4hlte lebhaft von seinen Erlebnissen w\u00e4hrend der Pilgerreise. Dabei schilderte er die Begegnung mit zahlreichen unterschiedlichen Menschen. Er berichtete von der Begegnung mit vielen Advayta-Vedanta-Anh\u00e4ngern, Hinayana-Buddhisten, Shiva-Verehrern, Radikal-Atheisten und auch viele M\u00f6nchen, aber leider wenig Krishna-Verehrern. Die einzige hervorragende Person, ein Mann namens Ramananda Ray, habe ihn sehr gl\u00fccklich gemacht, und er erg\u00e4nzte, dass er so einen &#8222;humorvollen und einf\u00fchlsamen (bengl.:Rashik) Menschen&#8220; kein zweites Mal angetroffen h\u00e4tte. Daraufhin erinnerte Sharbabhouma an seine Bitte vor dem Reiseantritt Richtung S\u00fcden! K.C. f\u00fchrte fort, dass er w\u00e4hrend seiner Reise zwei sehr seltene und kostbare B\u00fccher entdeckt h\u00e4tte. Das seien &#8222;Brahmasamhita&#8220; und &nbsp;das von Bilbamangal &nbsp;Thakur &nbsp;verfasste &#8222;Sri Krishna-Karanamrita&#8220;. Ramananda habe zwei Abschriften davon anfertigen lassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>An&nbsp; dieser Stelle sollte wohl erw\u00e4hnt werden, dass es vor der Erscheinung &nbsp;K.C.s&nbsp; in Indien bereits folgende bedeutsame, handschriftliche Vaishnaba-Kanons gab:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211; Jayadeva<br>&#8211;&nbsp;<\/strong><strong>Sri Krishna-Karanamrita<br>&#8211; Vidyapati<br>&#8211; Srimad Vagavad-Gita<br>&#8211; Srimad Vagavadtam<br>und sp\u00e4ter Sri Jagannath-Ballava &#8212; Drama von Ramananda Ray.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am folgenden Tag f\u00fchrte Sharbabhouma in den Morgenstunden K.C. in das Anwesen von Kashi Misra. Es war recht gro\u00df und es gab einige H\u00e4userensembles mit&nbsp; gro\u00dfen und kleinen R\u00e4umen. An den Vorplatz grenzte die Gartenanlage mit Blick aufs Meer. Sharbabhouma stellte K.C. Kashi Misra vor. Er umarmte Misra und sagte,&#8220; Mein K\u00f6rper und meine Pr\u00e4senz geh\u00f6rt euch und ich werde mich gem\u00e4\u00df euren Anweisungen verhalten.&#8220; Die Umarmung versetzte Kashi Misra in einen geistig-erhabenen Zustand und pl\u00f6tzlich sah er K.C. mit vier Armen, ausgestattet mit vier Symbolen, &#8222;Samkha , Chakra , Gada , Padma&#8220; also: mit Seemuschel, Diskus, Streitkolben und Lotus. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (vide:&nbsp; Sri Chaitanya Charitamrita von Basudev Ghosh 211 ff)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im weiteren Verlauf f\u00fchrte er K.C. durch sein k\u00fcnftiges Haus und dessen Gem\u00e4cher. K.C. vermittelte einen zufriedenen Eindruck. In dem ger\u00e4umigen Versammlungsraum nahm K.C. Platz, rechts neben ihm Sharbabhouma. Dann str\u00f6mte die Priesterschaft des Tempels, angef\u00fchrt vom <em>Kardinal<\/em> herein, und zahlreiche Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie unz\u00e4hlige Bewohner von Nilachal. K.C. umarmte den einen und anderen und begr\u00fc\u00dfte alle h\u00f6flich. Inzwischen traf ein Herr mit vier S\u00f6hnen ein und verbeugte sich vor K.C. Sharbabhouma stellte ihn vor,&#8220; Er ist Bhabananda Ray, und der Ihnen bekannten Ramananda Ray ist sein erstgeborener Sohn.&#8220; K.C. umarmte Bhabananda Ray mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher Freude und sagte,&#8220; Du bist der Vater von Ramananda, einen noch gl\u00fccklicheren Vater gibt es nicht. Wer Ramananda als Sohn hat, der hat keine W\u00fcnsche und kein Verlangen mehr&#8230;&#8220;. Mit gefalteten H\u00e4nden antwortete Bhabananda: &#8222;Ich geh\u00f6re der vierten Kaste an, bin also Sudra, gierig und minderwertig. Dass du mich umarmt hast, bezeugt, dass du von g\u00f6ttlichem Wesen bist&#8230;.&#8220;. Danach stellte Bhabananda seinen j\u00fcngsten &nbsp;Sohn Baninath, als KC.s st\u00e4ndigen Begleiter zur Verf\u00fcgung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Sri Chaitanya Vagabat von Brindabon Das&nbsp; 145 ff. )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu dieser Zeit sind vier Personen f\u00fcr &nbsp;K.C.s Umsorgung &nbsp;und Unterhaltung zust\u00e4ndig: Shiki Maity, der Staatsschreiber, seine Schwester Madhabi, Swarup Damodar und Ramananda Ray, der inzwischen eingetroffen war.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Swarup Damodar ist eine schillernde Figur. Sein urspr\u00fcnglicher Name war Purusottam Acharya und er lebte in Nabadwip. Schon seit seiner Kindheit hatte er eine gro\u00dfe Affinit\u00e4t f\u00fcr die Sri Krishna-Verehrung. Aber er war sehr introvertiert und nahm niemals an Krishna-Zeremonien oder Tanz und Gesang teil. Anl\u00e4sslich einer Begegnung mit K.C., ahnte er sofort dessen wahre Identit\u00e4t und wurde sein stiller, aber begeisterter Anh\u00e4nger. Als er h\u00f6rte, dass K.C. das M\u00f6nchtum angenommen hatte, war er sehr ver\u00e4rgert, reiste nach Benares, lie\u00df sich als Advayta &#8211; Vedantin initieren und erhielt den Namen &#8222;Swarup Damodar&#8220;. Das Wort &#8222;Swarup&#8220; ist sehr signifikant, denn es bedeutet &#8222;die gleiche Natur, ein Ebenbild&#8220;, und dieses Ph\u00e4nomen der Denomination wird in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Jahren des Zusammenlebens mit K.C.&nbsp; in mannigfaltiger Weise Bl\u00fcte tragen! Kaum hatte er in Benares die Nachricht von K.C.s gegenw\u00e4rtigem Wohnort in Nilachal erfahren, reiste er sofort dorthin und wurde von K.C. wie ein eigener Bruder empfangen. K.C. sagte: &#8222;Swarup, bis jetzt war ich blind, nun habe ich mein Augenlicht &nbsp;wieder&#8230;&#8220;. K.C. lie\u00df sofort ein Zimmer f\u00fcr ihn richten und ihm einen Diener zuweisen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Leben von K.C. spielte Swarup verschiedene geschichtstr\u00e4chtige Rollen in Einklang mit Bhaba-Kategorien. Er pflegte, bewachte, betreute, beh\u00fctete, bediente ihn und \u00fcbernahm auch die Rolle von Mutter, Bruder, Freund und sogar auch die Rolle des spirituellen Adepten, je nach g\u00f6ttlicher Exposition von K.C., wie in den mythologischen Erz\u00e4hlungen von &#8222;Sri-Krishna -Lila festgehalten. Das hei\u00dft, in seiner zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Gefolgschaft an der Seite von K.C., stimmte er harmonisch in jede seiner emotionalen Str\u00f6mungs-Sequenzen ein. Beispielsweise die Phasen von Hocherfreut, Tiefbetr\u00fcbt, Verlustsangst, die Trennung und wieder Vereinigung. Mal in der Rolle von Sri Krishna, Mal als Sri Radhadevi. &nbsp;Dieser heilige Gleichklang in allen Gem\u00fctsphasen ist in der Vaishnaba-Literatur bekannt als <\/strong><strong>&#8222;Gambhira&#8220;, <\/strong><strong>also etwa &#8222;intrinsiche Entwicklung von Emotionen&#8220; oder &#8222;Exsudat von vertieften Emotionen&#8220;. Diese au\u00dferordentlich wertvollen und einzigartigen Manifestationen und Demonstrationen durfte nur Swarup miterfahren, miterleben, auch mitmachen und mitgestalten. Um Nachwelt teilhaben zu lassen an diesem&nbsp; sakral-mystischen Melodram, hat er sp\u00e4ter in einem einmaligen dichterischen Werk eine in Versform verfasste und zum Teil auch vertonte Chronologie hinterlassen. Diese seine \u00dcberlieferungen dienten auch als Grundlage f\u00fcr ber\u00fchmte Dichtungen wie Sri Chaitanya- Charitamrita, oder Sri Chaitanya-Chandrodaya Drama!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine weitere bemerkenswerte Person war Paramananda Puri. Er war Glaubensbruder von Iswar Puri, einem anerkannten Gelehrten. Er hat K.C.s Ruf bereits geh\u00f6rt und war schon eine zeitlang auf der Suche nach ihm.&nbsp; Zun\u00e4chst suchte er in einigen S\u00fcdstaaten nach ihm, aber er h\u00f6rte, dass K.C. Richtung Norden unterwegs war. Also \u00e4nderte er seine Route entsprechend. W\u00e4hrend seiner m\u00fchsamen Reise dachte er, dass er die treffsicherste Information wohl in Nabadwip bei den zahlreichen Anh\u00e4ngern von K.C. erhalten w\u00fcrde. In Nabadwip angekommen, besuchte er zuerst Satchimata, doch diese wusste nicht wo sich K.C. &nbsp;gegenw\u00e4rtig aufhielt. Aber inzwischen hatte Nityananda, mit K.Cs&nbsp; Zustimmung, durch einen Mittelsmann die Nachricht von K.C.s R\u00fcckkehr nach Nilachal \u00fcbermitteln lassen. Paramanada Puri hatte das Gl\u00fcck, davon w\u00e4hrend seines Aufenthalts&nbsp; in Nabadwip&nbsp; zu erfahren. Blitzartig verlie\u00df er also Nabadwip und brach Richtung&nbsp; Nilachal auf. Dort angekommen, suchte er K.C. \u00fcberall, und endlich erblickte er eine Menschenansammlung neben dem Tempel und eine selten sch\u00f6ne, harmonische und strahlende Gestalt in der Mitte der Menschenmenge. Alleine dieser Anblick bewegte sein Herz und Tr\u00e4nen str\u00f6mten aus seinen Augen. Einer von K.C.s W\u00e4rtern, und zwar Kamalakanta, stellte K.C. Paramananda vor. K.C. verbeugte sich und bat ihn, in Nilachal zu bleiben. Paramananda nahm die Einladung freudig an und k\u00fcndigte an, dass eine Gruppe von Anh\u00e4ngern aus Nabadwip w\u00e4hrend des &#8222;Ratha-Yatra-Festivals&#8220; nach Nilachal kommen werde, um K.C. zu treffen. K.C. nahm die Nachricht zur Kenntnis und lie\u00df er in seinem Anwesen ein Zimmer mit Diener f\u00fcr Paramananda Puri vorbereiten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Danach trafen zwei weitere Pers\u00f6nlichkeiten in Nilachal ein&nbsp; &#8212; Govinda und Kashishwar. Beide waren J\u00fcnger, die Ishwar Puri dienten. Diese erz\u00e4hlten, dass Ishwar Puri, bevor er starb, sie eindringlich gebeten habe, umgehend &nbsp;K.C.. aufzusuchen und auch dort zu verweilen, denn er sei die menschliche Emanation von Sri Krishna! K.C. umarmte die beiden voller Freude und lie\u00df Ihnen zwei Zimmer mit Service arrangieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von nun an gab es f\u00fcr jeden von K.C.s Tempelbesuchen folgende Sitzordnung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. sa\u00df in der Mitte, vor ihm Kashishwar, rechts und links von ihm Paramnanda Puri und Brahmananda Bharati. Hinter ihm sa\u00dfen Swarup und Govinda.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer ist dieser Brahmananda Bharati? Er ist der geistige Bruder von Keshab Bharati, der damals K.C. die Initiation zum M\u00f6nchtum erteilt hatte. Von seiner Glaubensausrichtung her hatte Brahmananda sein Leben lang den gestaltlosen Brahma meditiert. Kaum hat er den Ruf von K.C. geh\u00f6rt, eilte er, eher neugierig, nach Nilachal. Als K.C.von seiner Ankunft erfuhr, ging er selbst zu ihm, wie immer begleitet von der Gemeinde. Brahmananda blickte zu ihm auf, und, wie sich im Monsunsturm die schweren Wolken \u00f6ffnen, wurde das Fundament seines bisherigen Glaubens ersch\u00fcttert. Er verbeugte sich und sagte anschlie\u00dfend: &#8222;Ich bin nun davon \u00fcberzeugt, dass die blaue Statue von Brahma-Jagannath im Tempel nur eine statische Figur ist. Aber hier ist ein goldfarbener Brahma-Krishna erschienen, und er ist lebendig und dynamisch! Ich habe mich ein&nbsp; leben lang auf Advayta-Mayabad ( den&nbsp; Zustand des k\u00f6rperlosen Seins) ausgerichtet und entsprechend meditiert. Aber in dem Augenblick, als ich Ihrer ansichtig wurde, wurde diese Leere des Raums erf\u00fcllt mit dem Krishna-Bewusstsein und meine Lippen sehnten sich danach, Sri Krishna-Nam zu besingen. Deshalb habe ich erkannt, dass Sie Sri Krishna in Menschengestalt&nbsp; sind !&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es sollte nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass sich&nbsp; K.C. in seinem normalen menschlichen Zustand, niemals solche &nbsp;\u00c4u\u00dferung angema\u00dft hat wie beispielsweise: Ich bin Gott oder g\u00f6ttliche Emanation oder g\u00f6ttlicher Repr\u00e4sentant oder Gott in Menschengestalt oder Sohn oder Verwandter Gottes. Nicht einmal als Prophet oder gar als Adept oder als Apostel &nbsp;hat er sich dargestellt. Aber die Menschen erfuhren beim Anblick seines Antlitzes eine Divine-Reflexion, ja, einen g\u00f6ttlichen&nbsp; Widerschein, umgeben vom Ausstr\u00f6men einer&nbsp; bewegenden und unerkl\u00e4rlichen &#8222;Deo gratias&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>An darauffolgenden Tag trug Sharbabhouma mit gro\u00dfer Ernsthaftigkeit und flehender Ergebenheit vor, dass K.C. dem K\u00f6nig Prataprudra eine Audienz gew\u00e4hren m\u00f6ge, was er jedoch sofort ablehnte mit der Begr\u00fcndung, dass so ein luxusverw\u00f6hnter Genussmensch nicht zu seinem Umgang geh\u00f6re. Trotz eindringlicher Bitte gelang es nicht, K.C. umzustimmen. Daraufhin, als Trost, \u00fcberreichte Sharbabhouma dem K\u00f6nig einen Umhang von K.C.. Damit war K\u00f6nig Prataprudra jedoch nicht recht zufrieden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend des Ritual-Bad- Festivals von Jagannath, kam der K\u00f6nig pers\u00f6nlich nach Nilachal, begleitet von Ram Ray. Er hatte Prataprudra&nbsp; aufgesucht, um aus seiner Position als Gouverneur entlassen zu werden und seine bisherige Aufgaben an den K\u00f6nig zu \u00fcberantworten. Nach dem Grund f\u00fcr sein Ausscheiden aus dem Amt gefragt, sagte er voller Begeisterung, er habe nun gefunden, wonach er all die Jahre vergeblich gesucht hatte. Er wolle nun f\u00fcr den Rest seines Lebens als Diener von K.C. in Nilachal bleiben, versenkt in g\u00f6ttlicher Symphonie von Sri Krishna! Raja war sehr bewegt von dieser hingebungsvollen Liebesbekundung &nbsp;und verbeugte sich vor ihm.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Nilachal angekommen und nach dem Besuch des Sri Jagannath Tempels, bat der K\u00f6nig den Ram Ray, nochmals K.C. um eine Audienz&nbsp; zu ersuchen! Danach traf Ram Ray K.C. und teilte ihm mit, dass die Liebe des Rajas f\u00fcr K.C. mittlerweile so tief sei, dass sie die Intensit\u00e4t seiner eigenen Hingabe sogar \u00fcbertreffe!&nbsp; K.C. antwortete: &#8222;Du bist Verehrer von Sri Krishna. Wer dich respektiert und verehrt, der hat Gl\u00fcck und wird auch Sri Krishnas Gnade erfahren.&#8220; Das war der erste Hinweis auf K.C.s Barmherzigkeit gegen\u00fcber dem Raja! Im weiteren Verlauf lud er den Sohn des K\u00f6nigs ein, umarmte ihn und ver\u00e4nderte&nbsp; so dessen Gem\u00fctszustand, dass er voller Ekstase zu tanzen begann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als der Prinz voller Freude und mit tr\u00e4nenfeuchten Augen zum Vater zur\u00fcckkehrte, war er wie in Sri Krishna-Liebe geschmolzen. Der K\u00f6nig&nbsp; staunte. Er freute sich mit seinem Sohn, aber seine Sehnsucht, &nbsp;K.C. ebenfalls pers\u00f6nlich zu begegnen, wurde noch brennender!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;( <\/strong><strong>Vide: <\/strong><strong>Chaitanya-Chandrodaya von Dichter Karnapur&nbsp; 17\/65)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ank\u00fcndigung von K.C.s R\u00fcckkehr nach Nilachal l\u00f6ste dort einen noch nie da gewesenen Freudentaumel aus. Viele Verehrer str\u00f6mten ins Haus von Satchimata und Vishnupriya. Denn dort fanden unter der Leitung von Sri Advayta Acharya, gro\u00dfe Feierlichkeiten und Feste statt. Obwohl es ein tropischer Sommermonat im Mai war, und Nilachal&nbsp; zirka zwanzig&nbsp; Tage Fu\u00dfmarsch entfernt lag, eine gef\u00e4hrliche Meerenge zu \u00fcberqueren war, sowie aus vielerlei anderen Gr\u00fcnden die Reise sehr gef\u00e4hrlich war &#8212; schlossen sich etwa 200 begeisterte Verehrer zusammen, geleitet von Sri Advayta &nbsp;Acharya, um nach Nilachal aufzubrechen und den &#8222;Prabhu&#8220;(Herr) zu besuchen! Satchimata und Visnupriyas k\u00f6stliche Speisen im Gep\u00e4ck machten sie sich auf den Weg und nahmen die ganzen Strapazen anscheinend&nbsp; leichthin und spielend auf sich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nig Prataprudra bekam Kenntnis davon und bereitete den Pilgern&nbsp; aus Nabadwip einen gro\u00dfen Empfang. Kaum in Nilachal angekommen legten die Pilger die Fu\u00dfkettchen mit Glocken an und begannen zu tanzen und &nbsp;Krishna-Lieder zu singen, begleitet vom Rhythmus des Tom Tom, der Zimbel und sonstiger Percussionsinstrumente. Prataprudra begr\u00fc\u00dfte zusammen mit Gopinath&nbsp; die Pilger vom Dach des Palastes aus und war von der herrschenden sakralen Atmosph\u00e4re bewegt. Als sich die Gruppe dem Anwesen gen\u00e4hert hatte, in dem K.C. wohnte, trat dieser freudestrahlend in Begleitung seiner Gefolgsleute heraus und gr\u00fc\u00dfte jeden Einzelnen. Eine tiefe Zufriedenheit und Liebe umh\u00fcllte die Pilger. K.C. war zu der damaligen Zeit zirka 27 Jahre alt!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inzwischen, der Empfehlung von Saharbabhouma folgend, hatte &nbsp;der K\u00f6nig, Kashi Misra, die Anweisung erteilt, einen gr\u00f6\u00dferen Wohnkomplex mit entsprechender Anzahl an Zimmern, und einem Versammlungsraum zu arrangieren sowie umfangreiche Verpflegung f\u00fcr die Pilgerschaft bereitzustellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der K\u00f6nig begann nun, vom Strom der Sri-Krishna-Bewegung getragen, ins Uferlose zu schwimmen und sich mit gro\u00dfem Interesse mit Sharbabhouma unentwegt \u00fcber K.C. zu unterhalten. Sharbabhouma best\u00e4tigte, dass, gem\u00e4\u00df dem zurzeit relevanten Kanon, dieser &#8222;Kali-Yuga&#8220; &#8211; Sri Krishna Nam-Gesang, der einzige Weg und die einzige gangbare Religion sei. Deshalb ist Sri Krishna in der Gestalt von K.C. erschienen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8222;&#8230; Krishnavarnam dwishai KrishnaSnagopangastra Parshadam&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(&nbsp; <\/strong><strong>vide<\/strong><strong>: Srimad Vagabatam 11.Kapitel \/ 4. Abschnitt\/&nbsp; 29. Verse).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der K\u00f6nig \u00e4u\u00dferte daraufhin, dass er vollkommen davon \u00fcberzeugt sei, dass K.C. die g\u00f6ttliche Entit\u00e4t verk\u00f6rpere, aber warum gebe es doch einige Gelehrte, die seinen&nbsp; Status nicht anerkannten? Sharbabhouma erwiderte, dass solches Gl\u00fcck zu erfahren ausschlie\u00dflich von der Gnade Gottes abh\u00e4nge. Es gebe das Beispiel von Brahma. Dieser habe Sri Krishna ebenfalls nicht erkannt. Dann zitierte er folgenden Vers:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;Tathapi te Deva Padambujadwaya Prashadleshanugrehita ..!.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>( <\/strong><strong>vide:<\/strong><strong> Srimad Vagabatam 10. Kapital \/ 15. Abschnitt \/ 28. Vers)&nbsp;<\/strong><strong>Inzwischen trafen Kashi Misra und Mahapatra bei K.C. ein und voller Ergebenheit trugen sie vor, dass die Unterk\u00fcnfte f\u00fcr die Pilger, entsprechend des Befehls des K\u00f6nigs, schon vorbereitet und hergerichtet seien. K.C. nahm es zur Kenntnis und sagte: &#8222;Gopinath, zeige den G\u00e4sten ihre Aufenthaltsr\u00e4ume und sage diesen, dass sie zuerst im&nbsp; Meer baden und dann zu mir kommen sollen, um gemeinsam die Speisen einzunehmen.&#8220; Anschlie\u00dfend arrangierte K.C. f\u00fcr den Moslem Haridas einen Raum inmitten der Gartenanlage.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\"><strong>Ein Tag vor Sri Jagannaths &#8222;Netrotshab&#8220;*<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>(* Mathologischer Hintergrund von Netrotshab<\/strong><strong>! )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einen Tag vor den Netrotshab-Feierlichkeiten reinigte K.C. voller Begeisterung die gesamte Tempelanlage, zusammen mit seinem engeren Gefolge. Er wurde tieftraurig, weil er die Begegnung mit Sri Jagannath entbehren musste. W\u00e4hrend der Netrotshab zeigte K.C. wieder einmal ein seltsames Verhalten: er schl\u00fcpfte in die Rolle von Sri Radhadevi &#8211; vollkommen lebensecht!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>( <\/strong><strong>vide:<\/strong><strong> &#8222;&#8230;Heri Gora Nilachal-Na&nbsp;&nbsp; Nija Parishadgan Sath&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;(Text des&nbsp; Gesangs vom Augenzeugen &nbsp;Narahari in Bengali.)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am darauffolgenden Tag fand der ber\u00fchmte &#8222;Ratha-Yatra&#8220; Festzug statt. Sri Jagannath, Bruder Balaram und Schwester Shubhadra sitzen in einer Kutsche, die zu ihrem Ziel mit dem Seil von Menschenhand gezogen wird, was als eine Heilige Handlung gilt! Die Kutscherfahrt erinnert daran, dass Sri Jagannath in einer Kutsche f\u00fcnf Tage nach der Bad-Zeremonie von Nilachal nach Sundarachal gefahren ist, dort sieben Tage in einer Blumenlaube mit Radha Rani verbracht hat und auf dieselbe Weise wieder nach Nilachal zur\u00fcckgekehrt ist. Der Name leitet sich ab von: Netra = Augen und Utsab = Feier.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>(<em>F\u00fcr Details \u00fcber Ratha-Yatra-Festival siehe Wikipedia!)<\/em> &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vor lauter Freude voller Erwartung fand K.C. keinen Schlaf. Fr\u00fch am Morgen stand er auf, weckte die Gemeinde und gemeinsam gingen sie&nbsp; baden. Danach beeilten sie sich, um p\u00fcnktlich an der Zeremonie teilzunehmen. In der N\u00e4he des Tempels angekommen, sahen sie voller Bewunderung, die wundersch\u00f6n dekorierte Kutsche. Dieses Mal hatte K\u00f6nig Prataprudra aus lauter Freude und auch, um K.C. zufriedenzustellen, viel mehr schm\u00fcckende Objekte f\u00fcr Sri Jagannath und die anderen zur Verf\u00fcgung gestellt. Die buntesten Farben, die goldschimmernde Bekleidung und die Ornamente in jeder Form waren \u00e4u\u00dferst beeindruckend. Bunte Fahnen wehten auf dem Dach der&nbsp; riesigen Kutsche, die Glocken l\u00e4uteten und die Musikanten spielten sakrale Lieder. Die schwergewichtige Statue von Sri Jagannath wurde von kr\u00e4ftigen M\u00e4nnern hochgehoben und auf dem Thron, der auf der Kutsche stand, wieder abgesetzt. Der vorgesehene Weg, den die Kutsche nehmen w\u00fcrde, war mit feinem Sand bedeckt und entlang der beiden Seiten des Weges gab es Blumenarrangements. Traditionsgem\u00e4\u00df hatte man vor der Kutsche ein starkes Seil angebracht, damit diese von Hand gezogen werden konnte. Der K\u00f6nig ging voraus, um symbolisch den Weg mit einem goldenen Feger zu s\u00e4ubern und parf\u00fcmiertes Wasser zu zerst\u00e4uben. K.C. versammelte seine ganze Gemeinde und teilte sie in sieben Gruppen ein. Davon wurden vier Gruppen vor der Kutsche, zwei Gruppen neben der Kutsche und eine hinter der Kutsche angeordnet. Jede Gruppe hatte sechs S\u00e4nger, zwei Perkussion- Spieler und einen T\u00e4nzer. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sobald das Seil angezogen wurde und die Kutsche sich in Bewegung setzte, begann K.C. vor der Kutsche zu tanzen, begleitet von den Rhythmen von vierzehn Perkussions-Instrumenten, zweiundvierzig S\u00e4ngern und sieben T\u00e4nzern. Obwohl sich tausende Menschen von nah und fern zusammengefunden hatten, um diese Zeremonie mitzuerleben, blickte K\u00f6nig Prataprudra voller Faszination und Ehrfurcht nur in Richtung von K.C. Er sah, dass die riesige Kutsche abrupt zum Stillstand kam, als ob Sri Jagananth selbst dem Gesang lauschen wollte. Dann kam es ihm vor, als ob auf dem Thron von Sri Jagannanth K.C. h\u00f6chst selbst sitzen w\u00fcrde. Der K\u00f6nig, nun ebenfalls tief ber\u00fchrt, k\u00e4mpfte mit dem, was er wahrnahm. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inzwischen holte K.C. aus den sieben Gruppen die S\u00e4nger zu sich, und zwar Sribash, Mukunda, Haridas, Madhab, Govinda Ghosh, Govinda Datta,Ramai,Raghab, Govindananda und Swarup als Chorleiter. Kaum hatten sie angefangen zu singen, begann K.C. im Rhythmus zu tanzen. Wie der Augenzeuge Murari Gupta schreibt, warf sich &nbsp;K.C. zuerst der L\u00e4nge nach vor die Jagananth Statue, dann stand er auf rezitierte&nbsp; Gebete. Der Dichter Karnapur erw\u00e4hnt die Gebete wie folgt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8222;Namo Brahmanyadevaya Gobrahmanya Hitaya Cha,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;jagadvitataya Krishnaya Govindaya Namo Namoh&#8230;.&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(vide : Chaitanya Charitamrita&nbsp; Verse 1-3)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anschlie\u00dfend setzte K.C. seinen Tanz fort, zuerst im Kreis, dann sich vorw\u00e4rts bewegend, und wurde dabei immer schneller, wilder und wilder. Man hatte den Eindruck, die Erde w\u00fcrde sich schon bewegen. K.C. st\u00fcrzte durch seine wilden Bewegungen einige Male zur Boden. Die Gl\u00e4ubigen waren besorgt, dass er sich verletzten k\u00f6nnte, deshalb hielten sie sich an den H\u00e4nden, um K.C.s&nbsp; Bewegungsradius zu begrenzen. Abrupt landete er r\u00fccklings am Boden und wurde ohnm\u00e4chtig. Swarup legte K.C.s Kopf auf seinen Scho\u00df, Nityananda f\u00e4cherte ihm Luft zu, Haridas sang das Harinam-Lied und einige sprenkelten kaltes Wasser auf sein Gesicht. Unz\u00e4hlige Menschen, sehr betroffen und geschockt, fragten, ob K.C. wieder zur sich kommen w\u00fcrde. Wie aus heiterem Himmel \u00f6ffnete dieser seine Augen, schrie, stand wieder auf und fing wieder an zu tanzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Anbetracht auf dieser doch recht gef\u00e4hrlichen&nbsp; Entwicklung lie\u00df sich die Gemeinde etwas einfallen. Sie formten mehrere hintereinander angeordnete Kreise. Den ersten Kreis bildeten Nityananda, Sri Advayta und Swarup. Den zweiten Kashiswar, Govinda, Sribash, und die anderen. Den dritten Kreis bildete der K\u00f6nig selbst mit seiner Ministerschar. K.C. hielten sie wie immer in ihrer Mitte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dieser epochale Tanz anl\u00e4sslich des Ratha-Yatra-Festivals und K.Cs Verhalten waren so beeindruckend, bewegend, bet\u00f6rend und so bemerkenswert, dass die Verehrer-Gemeinde unglaublich viele Details&nbsp; minuti\u00f6s f\u00fcr die Nachwelt niedergeschrieben hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und wie ging es weiter?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Versunken in der flie\u00dfenden Str\u00f6mung der Sri Krishna-Liebe tanzte und tanzte K.C. und befand sich au\u00dferhalb der gemeinen Welt. Er war ganz und gar eingetaucht&nbsp; in die emotionale Befindlichkeit von&nbsp; &#8222;Madhura&#8220;, also in die Rolle von Sri Radhadevi! Pl\u00f6tzlich sah er den Verehrer Bakreshwar vor sich, umarmte ihn und gab ihm einen Kuss. Dasselbe wiederholte er mit Swarup Damodar und begann auch mit ihm zu tanzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230; Dhara Katisutrakam Prabhuritiiha Damodara&#8230;&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Unmilanmakaranda &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sundarapadadwandarabindollasadbindyallsha&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Sri Chaitanya Charitamrita 16\/31 Und 16\/32 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erneut fiel K.C. zu Boden, unmittelbar vor K\u00f6nig Prataprudra. Seine Sehnsucht trieb ihn zur einer sofortigen Handlung. Er setzte sich auf den Weg, nahm die beiden F\u00fc\u00dfe von K.C. auf seinen Scho\u00df und fing an, sie mit aufgel\u00f6stem Herzen liebevoll zu streichen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allm\u00e4hlich erreichte die Kutsche Bulagandi-Ost. S\u00fcdlich davon war eine Parkanlage (bengl.: Upabon), im Norden der Kokosnuss-Wald. Entsprechend der Abfolge des Rituals erfolgte hier das Opfern von Speisen durch den K\u00f6nig und die K\u00f6nigin sowie von Seiten der Bev\u00f6lkerung, je nach der M\u00f6glichkeit der einzelnen Gl\u00e4ubigen. Die geweihten Speisen wurden dann an die Bed\u00fcrftigen verteilt. Da an diesem Ort wegen der unglaublichen Menschenansammlung enormer&nbsp; L\u00e4rm entstanden war, bes\u00e4nftigte die Gemeinde K.C. und eskortierte ihn in eine sch\u00f6ne, gro\u00dfe Laube. Dort nahm er Platz, streckte seine Beine und ruhte sich aus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inzwischen hatte sich der K\u00f6nig, dem &#8222;Vaishnaba-Ritus&#8220; folgend, schlicht angekleidet und begleitet von seiner Gefolgschaft trat er in die Laube von K.C. ein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nig Prataprudra ging in den Raum hinein und sah&nbsp; K.C. in bequemer Sitzhaltung umgeben von der Gemeinde und rezitierend:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8220;&nbsp; Aghatam Anadadudham Padambuya&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitanya &#8211; Chandrodaya Drama&nbsp; 4\/125 ) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Also: <\/strong><strong>Die Lieblichkeit deiner Lotosf\u00fc\u00dfe ist unvergleichbar..<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaum hatte der K\u00f6nig diese Zeile beherzigt, da \u00e4nderte sich seine Wahrnehmung. Er z\u00f6gerte, die F\u00fc\u00dfe von K.C. anzufassen, weil er dachte, dass die Ber\u00fchrung irgendwelche negativen Folgen haben k\u00f6nnte. Sofort fiel ihm die Zeile von Srimad-Vagabatam ein:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8220; Sarbe &nbsp;Vagabat &nbsp;Srimat &nbsp;Padasparsha&nbsp; Hritashubham &#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Falls meine Ber\u00fchrung&nbsp; nicht rechtens sein sollte, die Folgen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; werden sich durch g\u00f6ttliche Gnade in sich aufl\u00f6sen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Zeit zuvor hat Ramananda Ray &nbsp;zum wiederholten Male dem K\u00f6nig gesagt: &#8222;Du musst zuerst die F\u00fc\u00dfe von K.C. ber\u00fchren und dann aus dem &#8222;Sri Krishna-Freuden-Spiel&#8220; (bengl.: Rasha-Lila) rezitieren&#8220;. Welche Verse er aus dem &#8222;Gopi-Gita&#8220; zitieren sollte, hatte er dem K\u00f6nig ebenfalls umgehend beigebracht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nun nahm der K\u00f6nig Platz und begann die F\u00fc\u00dfe von K.C. sanft zu streicheln. Dabei zitierte er langsam die erste Strophe von Gopi-Gita wie folgt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8220; Jayati Tehdhikam Yanmana Braysrayata Indira Ssasvadatra&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Gopis (Bauernm\u00e4dchen) sagten: &#8222;Herr! unser Brajadham (Dorf, wo Sri Krishna seine Kindheit und Jugend verbrachte) ist heute noch ber\u00fchmt wegen deiner Geburt, und deshalb schm\u00fcckt &#8222;kamala&#8220;( die G\u00f6ttin Lakshmi) diese Gegend durch ihre st\u00e4ndige Gegenwart. Geliebter, alle Menschen hier befinden sich im Freudentaumel und die Gopis sind nun geschw\u00e4cht durch die st\u00e4ndige Suche nach dir. Bitte erscheine vor uns&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.Cs. sanftes Gesicht wurde noch fr\u00f6hlicher. Als der K\u00f6nig dies sah, zitierte er den n\u00e4chsten Vers. K.Cs. Gl\u00fccksgef\u00fchl wurde noch eindringlicher und mit geschlossenen Augen fragte er ,&#8220;Sag bitte, was haben die Gopis dann vorgetragen?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum ersten Mal hatte K.C. mit dem K\u00f6nig gesprochen. Mit belegter Stimme trug Prataprudra die n\u00e4chsten zwei Verse vor. Nun erreichte &nbsp;K.Cs. emotionale Befindlichkeit den Kulminationspunkt und mit einem Freudenschrei &nbsp;stand er auf, \u00f6ffnete seine Augen, schrie &#8222;Vurida, Vurida&#8220;, umarmte den K\u00f6nig und sagte,&#8220; Wer bist du, mein Herzensfreund, du hast mein durstiges Herz ganz unvermittelt mit Hilfe von Sri Krishna-Lila-Nektar-Fluss gestillt ! Ich bin ein Bettelm\u00f6nch und habe nichts zu verschenken, au\u00dfer dieser Umarmung.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der K\u00f6nig war vor Aufregung ganz au\u00dfer sich. Deshalb beruhigte ihn Gopinath und gratulierte ihm, dass seine Sehnsucht endlich gestillt sei.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. verlie\u00df den Raum und ging in eine andere ger\u00e4umige Laube im Park, begleitet von der Gemeinde. Inzwischen hatte der K\u00f6nig eine sehr \u00fcppige Speisefolge f\u00fcr K.C. arrangieren lassen. Diese Speisen trugen Sharbabhouma, Ramananda und Baninath zu K.C. Mit gro\u00dfer Freude genoss er einige der K\u00f6stlichkeiten. Anschlie\u00dfend veranlasste Prataprudra die Bek\u00f6stigung der Gemeinde und servierte die einzelnen Gerichte sogar pers\u00f6nlich! Zum Abschluss, fand die Armenspeisung statt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Kutsche erreichte nun ihr Ziel und Sri Jagannanth konnte auf dem Thron Platz nehmen. Sofort begann &nbsp;K.C. &nbsp;gemeinsam mit der Gefolgschaft &#8222;Kirtana&#8220; zu singen. Am Abend fand das Lichterfest (bengl. Arati) statt. Diese Nacht, wie auch die folgenden N\u00e4chte, d.h. so lange sich Sri Jagannath in Sundarachal aufhielt, verbrachte K.C. mit Gefolge in dieser Parkanlage.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie &nbsp;bereits erw\u00e4hnt, waren \u00fcber zweihundert Menschen aus Nabadwip nach Nilachal gekommen, und &nbsp;weitere etwa zweihundert neue Verehrer aus verschiedenen Regionen des Landes hatten sich dazugesellt. Der Tagesablauf war etwa folgenderma\u00dfen: Morgens badete man gemeinsam im Meer und trug im Wasser mancherlei Spiele aus. Dann besuchte man Sri Jagannanth-Tempel, &nbsp;gefolgt von Sri Krishna-Lila-Gesang und Tanz. Anschlie\u00dfend traf man sich in einem der vielen Parks und genoss&nbsp; gemeinsam die Speisen, die durch den K\u00f6nig veranlasst, bereitstanden. Anschlie\u00dfend trug man sich selbst und K.C. mit der Chandan-Paste auf und schm\u00fcckte sich mit Blumengirlanden. Dann gab es die Ruhepause und einen Spaziergang. Am Abend erfolgte die Lesung, Diskussion und Gesang.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dann kam das &#8222;Yanmashtami -Fest&#8220;. Anl\u00e4sslich dieser Zeremonie beschenkte der K\u00f6nig jedes Gemeindemitglied mit einem neuen Kleid und K.C. \u00fcberreichte er eine sehr kostbare Bekleidung. Aber K.C. befand sich, wie immer, in meditativer Einkehr und bekam davon nichts mit. Danach feierten sie die &#8222;Deepabli&#8220; (Lucia-Fest) und &#8222;Rashlila&#8220; (Tanz in der Vollmondnacht zu Ehren von Sri Krishna.)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie der Windhauch waren vier Monate vergangen seit der Ankunft der G\u00e4ste aus Nabadwip. Inzwischen hatten sie, durch die von K.C. stark inspirierte Sri Krishna-Liebe, ihre Familien und Bindungen fast vergessen. Nun aber forderte K.C. sie auf, zu ihren Familien zur\u00fcckzukehren. Die Anwesenheit der G\u00e4ste aus Nabadwip hatte&nbsp; K.C. geholfen, seinen Verlust von Heimat und Familie einigerma\u00dfen zu kompensieren. Deshalb auch bat er alle, im n\u00e4chsten Jahr zum &#8222;Ratha-Yatra-Fest&#8220; wiederzukommen. Er umarmte einige der G\u00e4ste und pr\u00e4zisierte seine k\u00fcnftige Aufgabe. Im Verlauf des Abschieds blickte er auf Sribash. Er war ein Freund seines Vaters und seine Frau Malini war die Freundin von Satchimata. Mit Tr\u00e4nen in den Augen sagte K.C.: &#8222;Meine Mutter ist jetzt in fortgeschrittenem Alter. Meine Aufgabe ist es, ihr zu dienen, aber womit bin ich stattdessen besch\u00e4ftigt! Wer soll f\u00fcr meine Familie sorgen? Durch mein Eintreten in das M\u00f6nchtum habe ich mich von dieser ehrenvollen Aufgabe entfernt. Wie soll ich diese Schuld wohl begleichen? Sie lieben mich so sehr. Pandit, bitte sagen sie ihr, dass sie mir bitte verzeihen m\u00f6ge, falls der dumme Junge durch die Trennung gro\u00dfe S\u00fcnde auf sich geladen hat. Denn um Sri Krishna-Liebe zu empfangen, braucht niemand ein M\u00f6nch zu werden. Das war meine eigene, un\u00fcberlegte Entscheidung.&#8220; Dann \u00fcbergab er das goldene Kleid und zahlreiche Spezialit\u00e4ten des Landes an Sribash &#8212; alles f\u00fcr seine Familie. Nicht alle G\u00e4ste aus Nabadwip kehrten Heim. Einige blieben bei K.C.. Dazu geh\u00f6rten neben anderen Gopinath, Swarup Damodar, Nityananda, Gadadhar, Haridas, Samkar, Haridas II, Ramdas, Gadadhar Das, und Basu Ghosh (der Dichter und Protokollant). <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und &nbsp;&nbsp;Krishna Chaitanya? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am Tage ging er schon fr\u00fch in den Tempel, schaute in das Antlitz der Jagannath-Statue und fing an zu weinen, ohne mit den Wimpern zu zucken. Seine Augen r\u00f6teten sich. Etwa zwei Stunden stand er so unbewegt. Unz\u00e4hlige Menschen waren Zeuge der emotionalen Ver\u00e4nderung seines K\u00f6rpers. Dann traf entweder Swarup oder Govinda ein und f\u00fchrte ihn wieder nach Hause. Anschlie\u00dfend fand das Baden im Meer statt. Nach ihrer R\u00fcckkehr fanden sie K.C. auf einer Holzpritsche (bengl. Pinri) sitzend vor. Er vollzog rituelle Handlungen und betete mit (Mala) also einem Rosenkranz. Zwecks besserem Verst\u00e4ndnis soll hier erg\u00e4nzt werden, dass diese rituellen \u00dcbungen der Lehre dienten, nicht K.C. selbst, und Demonstrationen f\u00fcr die Menschen seiner Zeit und Wegweiser f\u00fcr die Nachwelt waren, &#8212; denn eine lodernde Flame braucht man nicht mehr anzuz\u00fcnden! Als das Ritual zu Ende vollzogen war, nahm K.C. sein Mittagsmahl ein und dann begab er sich zur Ruhe, denn er hatte die ganze Nacht mit der Hermeneutik und Gesang verbracht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Govinda streichelte seine F\u00fc\u00dfe und beobachtete die spontanen Ver\u00e4nderungen des Gesichts des Schlafenden. In Zeiten von Neumond&nbsp; blieb K.C. die meiste Zeit im Hause und genoss n\u00e4chtelang zusammen mit Swarup und Ram Ray das platonische Liebes-Melodram von Sri Krishna und Radhadevi in allen emotionalen H\u00f6hen- und Tiefen (bengl. Gambhira). <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es geschah wieder etwas Neues!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als die vielen Pilger nach Nabadwip zur\u00fcckgekehrt waren, wollte Sharbabhouma die Gelegenheit nutzen und den K.C. ganz alleine nach Herzenslust bek\u00f6stigen. Seiner flehenden Bitte folgend, gab dieser seine Zustimmung f\u00fcr h\u00f6chstens f\u00fcnf &nbsp;Tage, denn Sahrbabhouma hatte die Absicht ge\u00e4u\u00dfert, ihn einen ganzen Monat bewirten zu wollen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sharbabhouma hatte zwei Kinder, einen Sohn namens Chandrashekhar und eine Tochter namens Shathi. Sie war verheiratet und wohnte mit ihrem Mann bei den Eltern. Ihr Mann namens Amogh war charakterlich instabil und konsumierte Opium. Eines Tages,&nbsp; w\u00e4hrend K.C .das \u00fcppige Mittagsessen zu sich nahm, trat Amogh ins Zimmer, schaute auf &nbsp;die Platte voller Speisen, vor der &nbsp;K.C. sa\u00df, umgeben von Schalen mit zahlreichen Gerichten, sagte laut: &#8222;Mein Gott, ein einzelner M\u00f6nch kann soviel essen!&#8220; Sharbabhouma, etwas verlegen, wollte ihm Einhalt gebieten, da war Amogh schon wieder &nbsp;verschwunden. Ein paar Tage sp\u00e4ter kam die Nachricht, dass er an Cholera erkrankt sei, wohl sterben w\u00fcrde und irgendwo in der Stadt lieg. Sharbabhouma vernahm dies mit Genugtuung. Die Tochter jedoch wurde tieftraurig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. war unterwegs in Begleitung von Gopinath, als dieser \u00fcber die Situation berichtete, d.h. Amoghs lebensbedrohlichen Zustand und &nbsp; die Gleichg\u00fcltigkeit von Sharbabhouma. Offenbar sehr beunruhigt antwortete K.C.: &#8222;Was sagst du da, der junge liegt im Sterben? Bitte bringe mich sofort zu ihm!&#8220; Bei ihm angekommen, ber\u00fchrte K.C. die Brust des totkranken Jungen. Sofort stand dieser auf und murmelte : &nbsp;Krishna, Krishna und begann zu tanzen. Tr\u00e4nen kullerten aus seinen Augen. K.C. beobachtete die Szene mit einem Schmunzeln. Dann gingen sie gemeinsam mit Amogh zu Sharbabhouma. Dort \u00fcbergab er den bekehrten Schwiegersohn und bat Sharbabhouma, dem &nbsp;Jungen zu verzeihen, denn von nun an sei er vollkommen ver\u00e4ndert und &nbsp;habe nur in &#8222;Vaishnabismus&#8220; die Orientierung seines Lebens gefunden !&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (vide: Chaitanya-Vagabat von Brindabon Das. 18\/135)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Nilachal war K.C. niemals alleine, denn fast jeden Tag besuchten ihn mittlerweile etwa hundert Verehrer aus der Hauptstadt Puri. Hinzu kamen noch etwa zehn M\u00f6nche aus den Gruppen Puri, Bharati und andere Personen, die auch in seinem Ort wohnten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Chaitanya-Charitamrita findet man best\u00e4tigt, dass sich die Essenz der &#8222;Gambhira&#8220;-Melodie lediglich f\u00fcnf Personen auf Grund ihrer enormen Bewusstseinsentwicklung entschleiert hatte, von diesen auch erkannt wurde und dass sie sie in g\u00f6ttliche Schwingungen versetzt hatte. Die f\u00fcnf sind die beiden Br\u00fcder Shikhi Mahati, Murari Mahati, die Schwester Madhabi Mahati, Ram Ray und Swarup Damodar!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Monate vergingen. Die Zeit f\u00fcr die &#8222;Ratha-Yatra-Zeremonie&#8220; kam n\u00e4her. Aus diesem Anlass hatten dieses Mal zahlreiche Verehrer und auch Neugierige zusammen mit ihren Familien, die zirka zwanzigt\u00e4gige beschwerliche Reise nach Nilachal auf &nbsp;sich genommen, vor allem um dem sakralen Ausdruck von K.C.s Anlitz sowie seiner g\u00f6ttlich-schwingenden, die Sinne bet\u00f6renden Stimme zu erleben und zu lauschen. F\u00fcr die Festlegung der Strecke und die Organisation der \u00dcbernachtungen war der Verehrer Sivananda Sen zust\u00e4ndig. Sein Sohn der Dichter Karnapur, war der ber\u00fchmte Verfasser von Chaityna-Charitamrita und Chaitanya- Chandrodaya-Drama !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als diese gro\u00dfe Gruppe von Menschen den Ort Atharonala erreicht hatte, sahen sie dort Govinda stehen, mit zwei Girlanden in den H\u00e4nden als Willkommensgru\u00df &#8211; von K.C. pers\u00f6nlich. Er \u00fcberreichte eine Girlande an Sri Advayta Acharya und an Nityananda die andere. Alle stimmten die Sri-Krishna-Lieder an und tanzend und musizierend n\u00e4hrten sie sich der Stadt. Begleitet von der Gemeinde ging K.C. den G\u00e4sten entgegen. Zuerst nahmen sie ein Bad im Narandra-See, dann trafen sie&nbsp; in dem Wohnkomplex von K.C. ein. Im Speisesaal nahmen sie die bereits vorbereiteten Speisen zu sich und anschlie\u00dfend erfolgte ein geselliges Beisammensein .<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In den folgenden Tagen \u00fcbernahmen die Frauen die Verantwortung f\u00fcr die Zubereitung der Speisen. Die Schwester von Satchimata, also die Tante von K.C., hatte besondere K\u00f6stlichkeiten f\u00fcr ihn vorbereitet. Deshalb warf &nbsp;K.C., wie so oft, das Gebot der restriktiven Nahrungsaufnahme, wie es sein M\u00f6nchtum verlangte, \u00fcber Bord, und genoss die \u00fcppigen Gerichte und lauschte dabei all den Neuigkeiten \u00fcber seine Familie &#8211; Mutter und Gemahlin. Er erwiderte seine&nbsp; Meinung und vertraute seiner Tante seine Einsichten an und bat sie, das alles zu Hause zu erz\u00e4hlen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allm\u00e4hlich kamen die Tage der &#8222;Ratha-Yatra-Zermonie&#8220;. Mit \u00fcberschw\u00e4nglicher Freude tanzten und sangen die Verehrer vor der Sri-Jagannath-Kutsche. Manchmal allen voran, aber auch inmitten der Gemeinde tanzte und sang K.C. vollkommen aufgel\u00f6st und au\u00dfer sich vor Erregung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie immer beschenkte der K\u00f6nig Prataprudra, anl\u00e4sslich dieser Feierlichkeiten, alle Gemeindemitglieder mit neuer Bekleidung. Aber &nbsp;K.C. schenkte er goldbestickten Sari, indirekt f\u00fcr seine Frau Vishnupriya. K.C. \u00fcbergab den Sari an Damodar mit der Bitte um Weitergabe an die Familie, denn Damodar war sozusagen&nbsp; hauptamtlich daf\u00fcr zust\u00e4ndig &nbsp;K.C.s&nbsp; Familie zu beh\u00fcten, zu begleiten und zu unterst\u00fctzen. Dieses Ritual des Beschenkens wiederholte der K\u00f6nig jedes Jahr!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.s Herz war st\u00e4ndig betr\u00fcbt und schwer aus zweierlei Gr\u00fcnden. Zum einen f\u00fchlte er Schmerz \u00fcber die Trennung von Sri Krishna, und&nbsp; zum anderen f\u00fchlte er Schmerz, stellvertretend f\u00fcr die vielen Menschen, die im Leben verirrt, orientierungslos und leidend waren. Deshalb sa\u00df er ein paar Tage sp\u00e4ter mit Nityanada, Gadadhar und Swarup zusammen und er\u00f6ffnete ein Gespr\u00e4ch mit einem Thema von gro\u00dfer Tragweite. Au\u00dfer K.C. hatten auch Gadadhar, Swarup und Nityananda das M\u00f6nchtum angenommen. Pl\u00f6tzlich sagte K.C. zu Nitai: &#8222;Sri Pad, (ehrenvolle Anrede), du vernachl\u00e4ssigst deine eigentliche Aufgabe und besuchst mich so oft! Wenn du bei mir verweilst, dann werden eine F\u00fclle von Menschen die Liebe zu Krishna nicht erleben. Ich w\u00fcrde gerne selbst all diesen Menschen &#8222;Sri Krishnanam&#8220; ins Bewusstsein verankern. Aber leider habe ich das nicht geschafft. Denn, sobald ich &#8222;Harinam-Krishnanam&#8220; ausspreche, werde ich durch die Macht dieser g\u00f6ttlichen Str\u00f6mung weggetragen und kann mich nicht mehr finden! Gour (Nabadwip) ist ein schwieriges Terrain, weil dort die Scholastiker das Sagen haben. Da ben\u00f6tigt man eine starke, \u00fcberzeugende Pers\u00f6nlichkeit. Niemand au\u00dfer dir wird dort erfolgreich sein. Nun meine Bitte an dich, du solltest das M\u00f6nchtum aufgeben, ins Familienleben eintreten und die Sri-Krishna-Liebe, und die Sri-Krishna-Nam jedem verk\u00fcnden, sie verschenken, verbreiten und dadurch verewigen. Viele denken, dass man, um Vaishnab (Vishnu= Sri-Krishna-gl\u00e4ubig) zu werden, auf&nbsp; das Familienleben verzichten muss. Das ist vollkommen falsch! Wer das Familien-Boot umsichtig durch die&nbsp; st\u00fcrmischen Winde und Wellen des Lebens steuert und dabei auch Sri-Krishna-Nam und&nbsp; die Sri-Krishna-Melodie im Herzen tr\u00e4gt, der ist ein wahrer Sri-Krishna-Verehrer! In Begleitung von Abhiram, Gadadhar Das, Basu Ghosh, m\u00f6chtest du Analphabeten, Menschen aus den niederen Kasten, Gelehrten, Lernenden, die Charakterlosen und Kriminellen, Hausfrauen und M\u00e4dchen sowie Mittellosen, Unber\u00fchrbaren und auch Muslimen&nbsp; &#8212; allen diesen &#8222;Sri-Krishna-Nam-Nektar&#8220; verschenken.&#8220;<br> Gadadhar, der ja w\u00e4hrend dieses Gespr\u00e4chs anwesend war, hatte&nbsp; diese Worte in Versform protokolliert!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nityananda war wie paralysiert! Denn es ist nicht einfach, ein eingefleischtestes, lendenschurztragendes, streng &nbsp;dem Ritual folgendes Leben aus dem Stand zu verlassen und in eine recht \u00fcppige Lebenswelt einzutreten. Aber er folgte K.C.s Anweisung, kam nach Nabadwip zur\u00fcck und l\u00f6ste eine gewaltige Sri-Krishna-Bewegung aus. Aber es gab auch Menschen, die ihn als &#8222;abtr\u00fcnnigen M\u00f6nch&#8220;, als scheinheiligen Betr\u00fcger ablehnten. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieder vergingen vier Monate. Die gro\u00dfe Pilgergruppe aus Nabadwip&nbsp; war l\u00e4ngst nach Hause zur\u00fcckgekehrt. Solange die vertrauten, befreundeten Menschen oder gar Familienmitglieder in Nilachal weilten, f\u00fchlte sich K.C. sehr aufgemuntert und fr\u00f6hlich. Aber in ihrer Abwesenheit ging er auf&nbsp; in seiner geheimnisvollen Tiefe, in seiner sakralen Welt, die nur aus der Vereinigung und Trennung von Sri Krishna und Radhadevi, aus existentieller Freude und bodenloser Trauer bestand. Ganz gleich welche Rolle er auch \u00fcbernahm, die ersch\u00fctternden Emotionen \u00fcberw\u00e4ltigten ihn so sehr, dass er lachte und weinte und seine Empfindungen so zum Ausdruck brachte, dass es die Anwesenden zu Tr\u00e4nen r\u00fchrte. Diese Botschaften sind ber\u00fchmt als &#8222;Gambhira Prolap&#8220;. K.C.s &nbsp;st\u00e4ndige Begleiter Swarup und Ramananda versuchten ihn immer wieder durch die Einblendung belangloser Themen abzulenken, jedoch sobald die abendliche Dunkelheit herabsank, intensivierte sich K.C.s Gef\u00fchlslage. Daraufhin brachten die beiden ihn in einen isolierten Raum. Dort nahm er Platz, vor ihm brannten nur zwei &nbsp;\u00d6llampen. Nun versank K.C. vollkommen im Gef\u00fchlstaumel. Manchmal dr\u00fcckte er sich in eigenen Versen aus wie beispielweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8222;&#8230;Yugaitam Nimeshna Chakkusa prabrishaitam&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Abwesenheit von Sri Krishna f\u00fchle ich &nbsp;jeden Augenblick als eine Epoche, meine Augen sind wie die Regenwolken und die Erde versinkt in der Dunkelheit.. &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oder:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;. Ashlishswa Ba Padaratam Pinashtu Mamodarshananma&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Swarup! Du h\u00e4ltst Sri Krishna f\u00fcr l\u00fcstern? Vollkommen egal! Er bringt mir Freude durch seine Umarmung, oder auch tiefe Trauer durch seine Abwesenheit &#8211; trotzdem, er ist nicht fremd, sondern der Inhalt und Sinn meines Lebens.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(vide: Gouranga Ashtak von Balaram Das&nbsp; 285ff)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Etwas sp\u00e4ter brachten Swarup und Ram Ray mit List und Tucke &nbsp;K.C. ins Bett und schlossen die T\u00fcr von au\u00dfen. Ram Ray ging nach Hause, Swarup und Govinda schliefen vor der geschlossenen Schlafzimmert\u00fcr.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der &nbsp;Kodex des M\u00f6nch-Rituals schreibt vor, dass der M\u00f6nch einige Jahre nach der Initiation, wenn er sich in seinem M\u00f6nchtum&nbsp; stabilisiert hat, einmal seine Familie und Heimat besuchen sollte, um den Segen f\u00fcr einen erfolgreichen Verlauf seiner Lebensaufgabe zu erbitten. Deshalb beabsichtigte K.C. seine Heimat Nabadwip zu besuchen, wieder einmal im Ganges zu baden und anchlie\u00dfend an seinem Sehnsuchtsort Brindabon zu verweilen. Der Tag f\u00fcr seine Reise nach Brindabon via Nabadwip war sogar schon festgelegt worden. Es war den Tag der Versenkung der Statue von Erdmutter Durga (bengl. Vjaya Dashami), der gr\u00f6\u00dften religi\u00f6sen Zeremonie der Hindus. Sie dauert zehn Tage im Monat September. Diese Puja (hl.Zeremonie) findet inzwischen auch in verschiedenen Gro\u00dfst\u00e4dten &nbsp;in Deutschland &nbsp;statt! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Nachricht von K.C.s Abreise aus Nilachal versetzte zahlreiche Verehrer in Trauer, wie K\u00f6nig Prataprudra, Swarup, Ramananda, Sharbabhouma, Gadadhar, Kashi Misra, um nur einige zu nennen. Trotz wiederholter Einw\u00e4nde von K.C., begleiteten ihn viele Menschen, sowohl aus der Gemeinde als auch begeisterte B\u00fcrger des Landes. Um diese Menschenmenge abzuh\u00e4ngen, versuchte K.C. mal einen Zickzack-Kurs zu gehen, mal sehr schnell zu laufen oder sich hinter einer Waldung zu verstecken. Unterwegs \u00fcberkam ihn die Freude, dass er in Richtung Brindabon unterwegs war und er das Spiel- und Manifestationsfeld von Sri Krishna besuchen w\u00fcrde. Dieser Gedanke begleitete und trug ihn durch die Tage mit all ihren Widrigkeiten. Er umarmte B\u00e4ume und \u00c4ste, Blumen und Pflanzen und vernahm Sri Krishna \u00fcberall &#8212; ob stehend oder sitzend!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;Uccheatha Pashha Pashhayam Krishnaschandrohvitohvitah ..&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide : Sri Chaitnya-Charitamrita :&nbsp; Verse&nbsp; 61)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;In der Sri Krishna-Liebe versunken und \u00fcberw\u00e4ltigt sagte er, schau, wie Sri Krishna es sich in verschiedenen \u00c4sten und&nbsp;<\/strong><strong>Zweigen<\/strong> <strong>bequem gemacht hat. Er ist \u00fcberall, Ja, die Welt ist von Sri Krishna umfangen und umgeben&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bis zur Grenze von Odisa, hatten &nbsp;K\u00f6nig Prataprudra und Ramananda Ray, &nbsp;an den &nbsp;Aufenthaltsorten auf der&nbsp; Reiseroute entsprechende \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten, die Verpflegung und alle Notwendigkeiten professionell &nbsp;arrangiert. K.C. und seine Begleiter kamen z\u00fcgig voran, jedoch verabschiedete K.C.an jedem Aufenthaltsort einen von seinen engsten Verehrern, wie Gadadhar, Sharbabhouma und die anderen. In der Hauptstadt Kattak kam der K\u00f6nig pers\u00f6nlich und lie\u00df sich in seinem Ornat vor K.C.s F\u00fc\u00dfen zu Boden fallen und verabschiedete sich voller Tr\u00e4nen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sogar in der von Moslems beherrschten Region, \u00e4nderte das Bezirksoberhaupt beim Anblick von K.C. im Nu seine Einstellung, seinen Glauben und sein Verhalten und erm\u00f6glichte voller Demut eine gefahrlose Durchquerung des Landes und der Seen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. war wieder unterwegs! Nach der Stadt Panihati, erreichte er den Ort Kumarhatta. Dort nahm Sribash ihn in Empfang und brachte ihn wieder zu seinem Haus, wo schon einmal &nbsp;K.C. acht Monate lang getanzt und gesungen hatte! Erneut gab es dort ein opulentes Willkommensfest, organisiert von den drei Br\u00fcdern Sribashs, also Sriram, Srikanta und Srinidhi und dessen Frauen und der Tochter Narayani. Sie wurde sp\u00e4ter die Mutter von Brindabon Das, dem ber\u00fchmten &nbsp;Verfasser &nbsp;von &nbsp;Sri Chaitanya- Vagabat! &nbsp;Schlie\u00dflich erreichte K.C. \u00fcber die Ortschaften Kanchra Para und Shantipur seine Heimat Nabadwip. Zuvor jedoch ging er in Kanchra Para hinein ins Land und bewunderte die \u00fcppige Vegetation, die tropischen Blumen und sagte l\u00e4chelnd, all das sei&nbsp; der Schmuck von Shivananda Sen. Nicht nur zahlreiche Gl\u00e4ubige liefen hinter ihm her, sondern auch an beiden Seiten des Flusses begleiteten ihn unz\u00e4hlige Menschen. K.C. stattete Shivananda einen Besuch ab und auch Basudev Datta. Dann stieg er ins Boot und kam nach Shantipur und wurde von Sri Advayta Acharya herzlich empfangen. Aber K.C. wollte so schnell wie nur m\u00f6glich nach Brindabon, deshalb verlie\u00df er unverz\u00fcglich Shantipur und sein Boot fuhr in Richtung Nabadwip. Hier wollte er ein paar Tage in einer&nbsp; ruhigen Atmosph\u00e4re ausruhen. Deshalb stieg er in einem Vorort von Nabadwip namens Vidyanagar aus und kehrte im &nbsp;Haus von Bachaspati, dem &nbsp;Bruder von Sharbabhouma ein. Aber innerhalb von k\u00fcrzester Zeit wurde sein Aufenthaltsort bekannt und hunderte Gl\u00e4ubige versammelten sich vor dem Haus und verlangten lautstark&nbsp;&nbsp; eine Audienz. In Anbetracht dieser Situation fl\u00fcchtete K.C. unbemerkt auf &nbsp;die andere Seite des Ganges in die Ortschaft Phulia, ins Haus von Madhab Das. Jemand fl\u00fcsterte Bachaspati diese Information ins Ohr, und sofort verriet dieser K.C.s neuen Aufenthaltsort an die Menge. Die gewaltige Menschenmasse von M\u00e4nnern und Frauen, Alt und Jung&nbsp; versammelten sich um das Haus von Madhab Das. Der war einerseits wegen der Ankunft von K.C. vor Freude au\u00dfer sich, anderseits war er jedoch sehr ver\u00e4ngstigt, weil sein Haus, das in Leichtbauweise errichtet worden war, wegen dieser Menschenmenge einzust\u00fcrzen drohte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Solch eine Ansammlung von Menschen war wirklich ganz einmalig in der Geschichte der Menschheit, denn es gab weder eine gezielte Werbung, noch eine offizielle Nachricht zum Aufenthaltsort von K.C., geschweige denn eine agitatorische, aufpeitschende, an niedere Instinkte appellierende Rede und auch keine Anleitung f\u00fcr das \u00dcberholman\u00f6ver der eigenen Lebensl\u00e4ufe!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Chaitanya &#8211; Charitamrita beschreibt, dass sich die beseelte Menschenmenge mal weinend, mal lachend, sich gegenseitig umarmend, singend und tanzend um das Haus herum versammelte,&nbsp;&nbsp; im Gef\u00fchls\u00fcberschwang sich manche im Staub w\u00e4lzten, darunter auch zahlreiche Scholastiker&nbsp; &#8212; &nbsp;alle wollten nur eins &#8212; den strahlenden M\u00f6nch einmal mit eigenen Augen erblicken und das Szenario der Offenbarung dieser Entit\u00e4t in der eigenen durstigen Seele zu reflektieren, um eine metaphysische Sublimierung zu erleben, zu erfahren! K.C. erf\u00fcllte den Wunsch von Demut gepr\u00e4gtem&nbsp; Gesicht des Willkommenhei\u00dfens!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als K.C. sich im Hause von Bachaspati aufhielt, &nbsp;bekamen Satchimata und Vishnupriya die Nachricht von seiner Ankunft. Am n\u00e4chsten Morgen traf K.C. in Nabadwip ein. Er stieg aus dem Boot, bekleidet mit M\u00f6nchgewand und Paduka (Holzsandallen) an den F\u00fc\u00dfen. Shuklambar nahm ihn in Empfang und K.C. schritt die Wege entlang, die ihm seit seiner Kindheit so vertraut waren. Er genoss den Anblick von B\u00e4umen, Bl\u00fcten, Str\u00e4uchern sowie der H\u00fctten und H\u00e4user und der freien Felder. Wie immer aber begleiteten ihn tausende Menschen auf dem Weg.&nbsp; Allm\u00e4hlich erreichte er sein Haus. Seine Frau Vishnupriya, sch\u00f6n&nbsp; gekleidet, trat heraus und mit traurigem Gesicht verbeugte sie sich vor seinen F\u00fc\u00dfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vishnupriya &nbsp;sagte mit tr\u00e4nenerstickter &nbsp;Stimme,&#8220; Ich bin die Dienerin deines Herzens!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als K.C. diese sanfte Stimme und dieses Worte vernahm, war er wie gel\u00e4hmt, aus seinem&nbsp; Gesicht wich alle Farbe! Mit unendlicher Anstrengung fragte er: &#8222;Was ist dein Herzenswunsch, sag es mir?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vishnupriya antwortete : &#8222;Herr, den&nbsp; gr\u00f6\u00dften Teil unseres Subkontinents hast du mit der Sri Krishna-Liebe beseelt und den Menschen den Weg der Befreiung gezeigt und ihn auch geebnet, nur ich liege versteckt, in einem verlorenen Winkel des Daseins.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese bewegenden Worte &nbsp;Vishnupriyas l\u00f6sten einen starken emotionalen Wellenschlag aus und viele der versammelten Gl\u00e4ubigen fingen an zu weinen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. senkte &nbsp;seinen Kopf und blieb einige Zeit still, wie versteinert. Dann erwiderte er mit empathischer Geste: &#8222;Liebe Vishnupriya, bitte erf\u00fclle den wahren&nbsp; Sinn deines Namens.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vishnupriya entgegnete: &#8222;Aber ich nehme keine Krishna-Liebe wahr. Ich sehe nur dich!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. schwieg eine Weile und dann f\u00fchrte er aus,&#8220; Du bist die Erf\u00fcllung meiner Liebe, aber ich bin nun ein M\u00f6nch und habe nichts mehr, was ich verschenken kann. Bitte nimm meine Holzpantoffeln. Bei ihrem Anblick wirst du die metaphysische Erhabenheit erreichen, um die Manifestation der Magnifizenz von Sri Krishna erfahren und erleben zu k\u00f6nnen,&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vishnupriya nahm den Pantoffel, k\u00fcsste diesen und dr\u00fcckte ihn vor die Brust!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die &nbsp;ger\u00fchrten Menschen schrien: &nbsp;&nbsp;&#8222;Haribol &#8230;.Harbol!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es war Vishnupriyas &nbsp;letzte Begegnung mit K.C. Sie war erst neunundzwanzig !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(vide: Chaitanya-Charitamrita&nbsp; 48\/257) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. setzte seine Reise nach Brindabon fort. Unterwegs weihte er zwei Minister des Landes und zwar zwei Br\u00fcder namens Dabir Khas und Shakar Mullick in den Vaishnabismus. Die Br\u00fcder sind sp\u00e4ter als Sanatan und Ruup zu gro\u00dfer Ehre und Bekanntheit gelangt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend der Reise stellte K.C. zunehmend fest, dass die Zahl seiner&nbsp; Begleiter ein ungeheures Ausma\u00df angenommen hatte. Er wollte aber unbemerkt Brindabon erreichen und dort in stiller Andacht verharren. Da dieser sehnliche Wunsch nicht mehr zu erf\u00fcllen war, beschloss er,&nbsp; umgehend nach Nilachal zur\u00fcckzukehren und anschlie\u00dfend ganz alleine noch einmal Richtung Brindabon aufzubrechen. &nbsp;Obwohl er inzwischen zirka zwei Monate zu Fu\u00df unterwegs war und schon etwa die H\u00e4lfte der Wegstrecke hinter sich hatte, nahm er wieder den gleichen Weg. Allm\u00e4hlich erreichte er Shantipur via Agra. Er \u00fcbernachtete im Hause von Sri Advayta, und \u00fcberlegte, ein paar Tage dort zu bleiben und f\u00fcr immer von seiner Mutter Satchimata Abschied zu nehmen. Als Satchimata davon Kenntnis bekam, kam sie nach Shantipur in Begleitung von Gangadas, Murari und weiteren Gl\u00e4ubigen aus Nabadwip. Beim Anblick seiner Mutter fiel ihr K.C. sofort zu F\u00fc\u00dfen, dann stand er auf, umrundete seine Mutter und rezitierte die Aphorismen, in denen die Mutter als g\u00f6ttliche Entit\u00e4t angepriesen wird! Satchimata l\u00e4chelte, ging ins Haus und \u00fcbernahm als Hauptverantwortliche die Erstellung und sogar auch die Zubereitung der Speisefolge f\u00fcr K.C.. K.C.s Lieblingsspeise war gr\u00fcnes Gem\u00fcse. Deshalb servierte Satchimata zirka zwanzig Variationen von Gem\u00fcsegerichten. Nityananda und K.C. a\u00dfen zusammen, dabei erz\u00e4hlte Satchimata aus dem Familienalltag. Anl\u00e4sslich der Ged\u00e4chtnisfeier von Madhabendra Puri, dem Gurudev von Sri Advayta, blieb K.C. noch einige Tage. Dann nahm er unterw\u00fcrfig den Abschiedssegen seiner Mutter Satchimata entgegen &#8211; f\u00fcr immer. Seine n\u00e4chste Station war Kumarhatta. Dort stieg er in einem Haus von Sribash ab. Danach besuchte er seine Tante und ihren Ehemann Chandrashekhar. Dann folgte Panihati, Barahanagar, schlie\u00dflich erreichte er Nilachal. Dort angekommen, wurde er von seiner Gemeinde geb\u00fchrend empfangen. Gadadhar war auch dort . K.C. umarmte ihn und sagte etwas entt\u00e4uscht, &#8222;Mein Versuch, nach Brindabon zu reisen, ist wieder gescheitert. Die ungeheure Masse von Menschen war f\u00fcr mich absolut nicht zweckdienlich. Da erwiderte Gadadhar: &#8222;Herr, dein Brindabon-Besuch dient doch lediglich dem Zweck, die Menschen in Sri Krishna-Liebe zu begeistern. Wo du bist, ist immer Brindabon. Wenn du absolut dort hin willst, dann gibt es doch kein Problem. In den kommenden vier Monaten ist &nbsp;Monsunzeit, danach, im Fr\u00fchling, kannst du ohne Weiteres die Reise antreten&#8220;. Alle Anwesenden stimmten diesem Vorschlag zu und voller Freude umarmte K.C. Gadadhar erneut.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In den n\u00e4chsten Monaten hatte K.C. nur noch einen Gedanken,&nbsp; &#8212; Brindabon &#8211;wann kann ich Brindabon erleben, im Jamuna-Flu\u00df baden! Ob Swarup, Ram Ray oder jemand anderen&#8211; jeden fragte er, mit klagender, ver\u00e4ngstigter Stimme, wann seine Sehnsucht ihre Erf\u00fcllung finden w\u00fcrde! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittlerweile war ein Gl\u00e4ubiger aus der Brahmana-Kaste namens Balabhadra Bhattacharya im Rahmen seiner Pilgerreise zusammen mit seinem Diener nach Nilachal gekommen. Die Gemeinde w\u00e4hlte ihn als geeigneten Begleiter f\u00fcr K.C. f\u00fcr seine erneute Reise nach Brindabon. Der Tag f\u00fcr den Antritt seiner Reise wurde ebenfalls &nbsp;festgelegt, und zwar der zehnte Tag (bengl. Dashami) des Durga-Puja-Festivals. Um die Menschenansammlung zu vermeiden, blieb der Termin geheim!. K.C. verlie\u00df zusammen mit Balabhadra und dem Diener Nilachal sehr fr\u00fch morgens. Diesmal lie\u00df K.C. die Hauptstadt rechts liegen und w\u00e4hlte den Weg durch das geschlossene, riesige Waldgebiet von Jharkhand. Dieser Wald war und ist noch die Heimat von unz\u00e4hligen Tieren. Damals vermieden die Menschen dieses Gebiet aus Angst. K.C. lief&nbsp; jedoch begleitet von zwei Personen fr\u00f6hlich voran, Krishna-Lieder auf den Lippen. Hin und wieder trafen sie auf &nbsp;kleinere D\u00f6rfer und er ver\u00e4nderte die Menschen durch seine blo\u00dfe Pr\u00e4senz. Unterwegs sagte er ab und zu &nbsp;Balabhadra, dass Sri Krishna voller Gnade sei. Deshalb lasse er sie diese wunderbare und vielf\u00e4ltige Sch\u00f6nheit des Waldes genie\u00dfen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Weg endete in Benares und K.C. erreichte&nbsp; den ber\u00fchmten Badestrand Manikarnika. Die n\u00e4chste Station war Prayag am Jamuna-Fluss. Obwohl das Wasser am Fr\u00fchlingsanfang recht kalt war, z\u00f6gerte&nbsp; K.C, keine Sekunde und sprang hinein. Da er jedoch nicht zur\u00fcckkam, folgte auch Balabhadra unwillig ins Wasser, um K.C. zu bewegen, ans Ufer zur\u00fcckzuschwimmen. In Benares verweilten sie drei Tage. Anschlie\u00dfend trafen sie endlich im hei\u00df ersehnten Mathura ein. In den zirka sechs vergangenen Jahren hatte K.C. praktisch jeden Tag gebetet, geweint, gefleht, nach Sri Bindabon zu kommen. Das erste Mal hatte man ihn unter einem Vorwand nach Nilachal gef\u00fchrt. Beim zweiten Mal war er etwa vier Monate lang in dieser Richtung unterwegs gewesen, aber wegen ung\u00fcnstiger Umst\u00e4nde hatte er das Vorhaben abbrechen m\u00fcssen. Und nun war er endlich dort, in der &nbsp;geistigen Heimat seines Herzens. Als er h\u00f6rte, dass er die Erde von Brindabon betreten hatte, war er au\u00dfer sich, fing an zu laufen und sprang in den Jamuna-Fluss. Ans Land zur\u00fcckgekehrt, sah er eine Menge Menschen, aber einer darunter tanzte und sang &#8222;Sri-Krishna-Prem&#8220; Lieder voller Hingabe. K.C. nahm seine H\u00e4nde und begann gemeinsam mit ihm zu tanzen. Es war etwa 14.00 Uhr und dieser Fremde nahm K.C. mit in sein Haus. Dort angekommen und etwas ausgeruht fragte &nbsp;K.C.,&#8220;Wer bist du? Wie hast du diese hingebungsvolle Liebe an Sri Krishna erlangt?&#8220; Der Fremde antwortete, dass er der J\u00fcnger von Sri Madhabendra Puri sei und Krishna Das hei\u00dfe. Anschlie\u00dfend erfolgte die Speisung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am folgenden Tag besichtigte K.C. in Begleitung von Krishna Das die Heiligt\u00fcmer von Sri Brindabon. Unterwegs umarmte er die B\u00e4ume, k\u00fcsste die Bl\u00e4tter. Die exotisch duftenden Blumen umh\u00fcllten seine Sinne, ihre Farbenpracht berauschte sein Gem\u00fct. Er suchte nach den mythologisch-sakralen Relikten, aber sie waren bereits von den Muslim-Terroristen zerst\u00f6rt worden! K.C. tanzte und tanzte, als ob er die in den Radha-Krishna-Mythen beschriebenen Pl\u00e4tze schon leibhaftig erkennen und erleben w\u00fcrde! Er weinte vor Freude und tanzte im Rhythmus eines geistigen Erdbebens. Die geheimnisvolle Anatomie seines Denkens und die Vielf\u00e4ltigkeit seines emotionalen Spektrums sind in vielfach zitierten B\u00fcchern sehr ausf\u00fchrlich dargelegt!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend K.C. die Assonanz seiner Seele auf der Stra\u00dfe von Brindabon in eine harmonische Symphonie umzusetzen bestrebt war, begegnete ihm ein junger Mann, der ihm schreiend zu F\u00fc\u00dfen fiel. K.C. l\u00e4chelte, und hob ihn hoch und sagte,&#8220; Du bist Krishna Dash!&#8220; Das stimmte. Als junger Bub hatte er sein Elternhaus in Punjab verlassen und war nach Sri Brindabon gekommen, seinem inneren Verlangen folgend. Danach wartete er Jahre, um einmal K.C. begegnen zu k\u00f6nnen. Nun bekam er von K.C. den Auftrag, die Sri-Krishna-Liebe im Westen des Landes zu verbreiten. Als er seine Unf\u00e4higkeit erw\u00e4hnte , eine solche Verantwortung zu \u00fcbernehmen und dem Auftrag &nbsp;gerecht zu werden,&nbsp; zog &nbsp;K.C. seine Korallenkette ab, \u00fcbergab sie an &nbsp;Krishna Dash und erwiderte: &#8222;Zieh die an und du bekommst das Charisma und die \u00dcberzeugungskraft&#8220;. Tats\u00e4chlich war Krishna Dash in seiner Missionst\u00e4tigkeit sehr erfolgreich in Malabar, Gujarat, Sind und anderen Orten und wurde bekannt unter dem Namen Krishna Dash &nbsp;Gunjamali.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Bhaktamal &nbsp;Vers-Kollektion&nbsp; 323 ff )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Brindabon&nbsp; wurde &nbsp;K.C. schier \u00fcberw\u00e4ltigt von den Wellenschl\u00e4gen seiner Gef\u00fchle, tanzte und sang und immer wieder fiel &nbsp;in Ohnmacht. Tausende von Menschen wie in der Trance &#8222;Krishnabol&#8220; singend versammelten sich um K.C.s&nbsp; Bretterbude und der seiner Gef\u00e4hrten. Manchmal &nbsp;sprang er unvermittelt in die Fluten des Jamuna-Flusses und kam nicht ans Ufer zur\u00fcck. Aufgrund der Menschenansammlungen, des L\u00e4rms und K.Cs unberechenbaren Verhaltensweisen, schlug ihm Bhattacharya eines Tages vor, die Sri-Brindabon Reise nun zu beenden und Richtung Nilachal aufzubrechen. Mit tr\u00e4nendem Herzen stimmte K.C. dem Vorschlag zu und bereits am n\u00e4chten Tag begann die R\u00fcckreise, zun\u00e4chst in Richtung Osten nach Proyag. Um der Menschenmasse zu entkommen, hielten sie auch die R\u00fcckreise geheim. K.C. wurde begleitet von Bhattacharya, seinem Diener, Krishna Dash und einem weiteren Verehrer aus dem Norden. Sri Ruup und sein Neffe Anupam waren nach Proyag gekommen, um K.C. dort zu treffen, und bekamen den Auftrag, die &#8222;Sri Krishna-Liebe&#8220; in Brindabon zu vermitteln, zu verbreiten und zu etablieren. Um die beiden entsprechend zu qualifizieren, blieb er noch weitere zehn Tage in Proyag. Danach traf er in Benares ein, um der Einladung von Chandrashekhar Folge zu leisten. Hier tauchte Sanatan, der Bruder von Sri Ruup ganz unvermittelt auf, denn er war wegen Befehlsverweigerung gegen\u00fcber dem&nbsp; Sultan ins Gef\u00e4ngnis geworfen worden, hatte sich jedoch durch Bestechung freikaufen k\u00f6nnen. K.C. \u00fcbertrug ihm ebenfalls, die &#8222;Vishnu-Lehre&#8220; in Sri- Brindabon zu verankern, zusammen mit seinem Br\u00fcder Sri Ruup, und er bekam &nbsp;zirka zwei Monate lang eine Unterweisung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (vide: Chaitanya-Charitamrita 56\/185)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Begegnung mit Prakashananda Saraswati , <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; dem Leuchtturm im Ynana &#8211; Marga <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Damals war Nabadwip &nbsp;der ber\u00fchmteste Ort f\u00fcr die Forschung, Lehre und Aus\u00fcbung&nbsp; der Naya-Philosophie, der Anmahnung der ethischen&nbsp; und moralischen Grundprinzipien sowie Puranas (primordiale &nbsp;mythologische Konzepte), und die Leitung oblag Sri Basudev Sharbabhouma. Benares dagegen war die renommierteste Stadt f\u00fcr die Lehre, Aus\u00fcbung und &nbsp;Verbreitung der Advayta- Vedanta- Interpretation gem\u00e4\u00df der Exegetik und Hermeneutik, dargelegt von Adi Shankarcharya. Die Leitung hatte der gro\u00dfe Gelehrte Sri Prakasananda Saraswati. Er hatte dort nicht weniger als zehntausend Sch\u00fcler und genoss hohes Ansehen in Pan-Indien. Das hei\u00dft also, Nabadwip war der Ort des Vaishnabismus, d.h. des Bhakti-Yoga (Weg der Hingabe an Sri Krishna), wohingegen Benares die Pilgerst\u00e4tte f\u00fcr Jnana-Yoga (Weg der Erkenntnis ) war! Die Besonderheit von Jnana-Yoga &nbsp;habe ich bereits im<\/strong> <strong>Wesentlichen in <\/strong><strong>&#8222;Leben und Lehre von Adi Shankaracharya<\/strong><strong>&nbsp;dargelegt!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prakasananda war der Meinung, wie auch Adi Shankaracharya, dass&nbsp; Bhakti-Marga etwas Unseri\u00f6ses, Feminines, ein weinendes h\u00fcpfendes, singendes St\u00fcck Folklore sei, ohne Anspruch auf &nbsp;Erkenntnis des Selbst. Seine Meinung \u00fcber K.C. war sehr abf\u00e4llig. In seinen Augen war K.C. ein stupider M\u00f6nch, der seine eigene Religion nicht kannte. Deshalb verbringe er die Zeit mit Erheiterung, statt die Vedanta-Philosophie zu lesen, zu verstehen und zu beherzigen. Er sei ein Durchtriebener, der die einfachen &nbsp;Menschen mit Suggestion und durchstrukturierter Pr\u00e4senz manipuliert! Der gesch\u00e4tzte Gelehrte Vasudev Sharbabhouma in Nilachal habe ihn sogar als Inkarnation von Sri Krishna identifiziert. Solche Basar-Tricks sollte er hier in Benares nicht praktizieren k\u00f6nnen. Als K.C. \u00fcber Benares nach Sri Brindabon reiste, \u00e4u\u00dferte Prakashananda, K.C. solle sich bei ihm nicht blicken lassen, also seine Einsch\u00e4tzung seiner Person sei doch die Wahrheit!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber K.C. kam wieder nach Benares und wie \u00fcberall str\u00f6mten auch hier die Menschen zu ihm und belagerten seinen Aufenthaltsort. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur dieser Zeit lebte ein angesehener Brahmana aus dem Staat Maharashtra in Benares. Obwohl er ein Verehrer von Prakashanada war, hatte ihn der erste Anblick und die Stimme von K.C. sofort in die Sri Krishna-Liebe gesp\u00fclt. Er wollte unbedingt, dass auch Prakashananda einmal &nbsp;K.C. kennenlernte! Deshalb arrangierte er, nach entsprechender Konsultation von K.C.s Begleitern, ein Treffen, an dem er zehntausend &#8222;Brahmabadi&#8220;-M\u00f6nche und auch Prakashananda, als Vorstand teilnehmen sollte. K.C. stimmte seiner Anwesenheit &nbsp;zu!&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit langsamen Schritten, begleitet von vier engsten Verehrern, n\u00e4herte sich &nbsp;K.C. dem mit einem riesigen Baldachin \u00fcberspannten Lager, wo&nbsp; die &#8222;Vedantin-M\u00f6nche&#8220; Platz genommen hatten. Krishna Chaitanya, ein gro\u00df gewachsener junger Mann von etwa 31 Jahren, mit einer Haut wie Gold, mit leuchtendem anmutigen Gesicht voller Grazie und G\u00fcte, die lang gezogenen strahlenden &nbsp;Augen voller Demut, bewirkte nicht nur eine Faszination, sondern l\u00f6ste eine Woge spiritueller Gef\u00fchle unter den Anwesenden aus. Er hob sein Gesicht und verbeugte sich vor den M\u00f6nchen. Dann reinigte er seine F\u00fc\u00dfe und nahm Platz daneben. Prakashananda Saraswati, der den Vorsitz hatte, verga\u00df beim Anblick von K.C. seine geringsch\u00e4tzige, diffamierende Hasstirade! Sofort stand er auf, mit ihm auch s\u00e4mtliche M\u00f6nche, und er holte K.C. am Eingang ab und platzierte ihn in der Mitte des Raumes.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Innerlich aufgew\u00fchlt und emotional tief bewegt richtete er sein Wort an K.C.: &#8222;Verehrter, Ihr g\u00f6ttliches Charisma hat uns in zwingender \u00dcberzeugung nahegelegt, dass Sie eine Entit\u00e4t von Gott Narayana sind, aber meine Frage an Sie, die Hauptaufgabe von M\u00f6nchen, die Meditation der Vedanta-Sutren, ignorieren Sie vollkommen. Au\u00dferdem praktizieren Sie regelm\u00e4\u00dfig, was M\u00f6nchen verboten ist, wie zum Beispiel das Singen, Tanzen, Trommeln, Spielen, Sich-zu-Boden-werfen. Bitte verraten Sie uns, auf Grundlage welchen Sakraments&nbsp; &nbsp;veranstalten Sie solche bildstarken und l\u00e4rmenden Vorf\u00fchrungen?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. senkte seinen &nbsp;Kopf und erwiderte: &#8222;Verehrter, ich werde Ihnen das Wesentliche vortragen. Als ich meinen Gurudev (geistiger Lehrer) aufsuchte, sagte er zu mir, du bist Ignorant, Vedanta-Exegetik ist nichts f\u00fcr dich. Aber sei nicht traurig, ich werde dir etwas Besonders&nbsp; schenken. Dann teilte er mir die folgenden beiden ganz einfachen Zeilen mit und empfahl mir, diese Verse auswendig zu lernen, zu beherzigen und auch &nbsp;zu verbreiten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8220; Harernamoiba Harernamoiba Harernamoiba Kebalam, <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kalou, Nasthehba Nasthehba Nasthehba Gatirannatha. &#8222;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;In dieser Kali-Yuga, gibt es keinerlei Weg, au\u00dfer die hingebungsvolle &nbsp;Wiederholung von Harinam.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anschlie\u00dfend erl\u00e4uterte er ausf\u00fchrlich die Auslegung dieser Zeilen im Kontext der vedantischen Apokryphen. Sowohl Prakashananda als auch seine M\u00f6nchsgemeinde waren sehr beeindruckt von K.C.s tiefen Kenntnissen und \u00fcber die unersch\u00fctterliche Gewissheit seiner stimmigen Erkl\u00e4rung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. fuhr fort,&#8220;Die Anweisung von Gurudev folgend habe ich zuerst meinen Geist stabilisiert und dann voller Inbrunst unentwegt &#8222;Sri- Krishnanam&#8220; rezitiert. Dies bewirkte eine sp\u00fcrbare \u00c4nderung meiner Sinne und meiner Natur. Unvermittelt begann ich zu lachen, zu weinen, zu tanzen und zu singen. Die Au\u00dfenwelt entfernte sich von meinen Augen. Ich dachte, ich w\u00e4re wahnsinnig geworden, so wie es auch meine Nachbarn und meine Mutter dachten. Deshalb suchte ich erneut Gurudev auf, und schilderte die Situation. Da lachte er und sagte tr\u00f6stend, dass ich nicht irrsinnig sei, sondern ein Empf\u00e4nger der Segen bringenden Serenade g\u00f6ttlicher Gnade (bengl.Shiddha-Purush). Dann rezitierte K.C. einige Verse von Srimad Vagabatam.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8222;&#8230;Ebambratah Swapriyanamakirtha Yatanurago&#8230;..&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In dieser Weise, wer in der Liebe gel\u00f6sten &nbsp;Herzens, sein geliebtes Sri-Krishnanam murmelt, singt, lacht und tanzt, der bekommt Abstand von &#8222;Samsara&#8220;, um die Menschen zu begeistern, leiten und zu sch\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;und<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8222;&#8230;Tatkathamritapathodhou Biharantomahamudah&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gel\u00e4uterte Menschen, die st\u00e4ndig im Ozean von Sri Krishna-Nektar verweilen, k\u00f6nnen ohne Weiteres die Austert\u00e4t als geringf\u00fcgig und Unbedeutend betrachten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Obwohl in Prakashanandas Herzen, die Resonanz der Krishna-Melodie zunehmend st\u00e4rker wurde, hing er noch immer an den Vedanta-Kommentaren (skt. Vashya) von Adi Shankaracharaya. Deshalb fragte er.&#8220; Herr, Ihre g\u00f6ttliche Ausstrahlung, Erscheinung und&nbsp; Ihre Ausf\u00fchrungen haben uns sehr bewegt, aber Adi Shankaracharya war doch ein Universalmeister und seine Advayta-Vedanta-Kommentaren&nbsp; sind &nbsp;anerkannt und sehr gesch\u00e4tzt, Sie verachten jedoch seine Interpretationen, warum?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. antwortete mit sanfter Stimme,&#8220; Vedanta bezeugt die g\u00f6ttliche Wahrheit und ist von Fehlern oder Irrt\u00fcmern ausgeschlossen. Selbstverst\u00e4ndlich akzeptiere ich die genuine Bedeutung des Vedanta-Leitfadens (skt. Sutras). Adi Shankaracahrya war mit Sicherheit eine ehrgeizige&nbsp; und ambitionierte &nbsp;Pers\u00f6nlichkeit, aber die Vedanta-Exegese, die Sie so verehren, ist eine seinen ganz eigenen Zwecken dienliche Darstellung und impliziert absolut nicht die pr\u00e4gende g\u00f6ttliche Offenbarung. Der Leitgedanke, das Axiom der Divinit\u00e4t ist vollkommen klar und eindeutig. Sie werden schon erkennen, dass die Sutras etwas beschreiben, das sehr einfach nachvollziehbar ist, aber er hat diese allzu komplex und auch falsch interpretiert, um seine ganz eigene Absicht zu stabilisieren. Das hei\u00dft, seine Kommentare (skt. Vashyas) sind von ihm Erdachtes und nicht etwas Reales und fern von dem Genuinen!&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angesichts der zum Teil entsetzten Gesichter f\u00fchrte K.C. weiter aus, &#8222;Nat\u00fcrlich ist Adi Shakarachary ein Welt-Meister (skt. Jagat-Guru), aber wer ist noch erhabener als Gott selbst und Advayta-Vedanta gilt&nbsp; auch als seine Botschaft der g\u00f6ttlichen Gnade. Ich m\u00f6chte&nbsp; Ihnen an Beispielen belegen, dass es Shankars Absicht war, seine eigene These als die Wahrheit zu etablieren, daher gr\u00fcnden sich seine Kommentare&nbsp; auf sein eigenes fantastisches Fundament.&#8220; Im Anschluss begann K.C. damit, ein Sutra nach dem anderen zu erl\u00e4utern und Shankaras Ausf\u00fchrungen also Vashyas (Kommentere) gegen\u00fcberzustellen. Es wurde ganz klar, dass Shankaras Schlagworte wie z.B. &#8222;Neti! Neti!&#8220; oder &#8222;So` Ham&#8220; oder &#8222;Tattam Aussi&#8220; nicht nur vollkommen irrelevant, sondern auch anma\u00dfend waren! Sowohl das asketische M\u00f6nchtum als auch die penible Einhaltung stringenter Riten und Rituale, all die Dogmen und Doktrinen sind absolut \u00fcberfl\u00fcssig. Worauf es ankommt, ist die schlichte Inbrunst, Liebe und Hingabe! Die blo\u00dfe Rezitation all der Sutras aus den heiligen Evangelien und eine k\u00e4rgliche Lebensweise sind sinnlos, so wie ein Samenkorn in der W\u00fcste, wenn der Geist sich nicht&nbsp; in Sri-Krishna-Liebe wiegt und singt und das Herz nicht im pulstreibenden, transzendentalen Rhythmus schwingt!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sowohl Prakashananda als auch seine M\u00f6nchsgemeinde erlebten eine spirituelle Neugeburt. Die sehr schlichte, aber tiefgreifende&nbsp; Neuinterpretation der Vedanta-Sutras stie\u00df einen Prozess der L\u00e4uterung an, ja eine dramatische Wendung vom eher atheistischen &nbsp;Erkenntnisweg zum Monotheismus, der ein liebendes und verzeihendes Gottesbild aufzeigt, das durch Sri Krishna verk\u00f6rpert wird! &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese offenen, aufrichtigen, wegweisenden und pr\u00e4genden&nbsp; Expositionen K.C,s&nbsp; l\u00f6sten in der gesamten &nbsp;pluralistischen Gesellschaft&nbsp; in Benares, insbesondere unter den Gl\u00e4ubigen, die Shankaracharyas These anhingen, eine heilsame und befreiende Unruhe aus, und alle wollten nun das Epizentrum des geistigen Erbebens belagern, dem Repr\u00e4sentanten des Messias begegnen und seinen Worten lauschen. Deshalb waren K.C. und sein Gefolge, ob bei Tag oder bei Nacht, umgeben von unz\u00e4hligen begeisterten Menschen. Doch Prakashananda hatte &nbsp;Schwierigkeiten, seine taumelnden Gef\u00fchle gegen\u00fcber K.C. zu ordnen und zu verankern. Das spiegelt sich in einem seiner Verse wieder:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230;Sandranandojwal-rashamaya Prempiijushashiddhoh&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Chaitanya-Chandramrita von P.Saraswati.&nbsp; Vers. 1 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also<\/strong><strong>:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sein aufrechter Leib ist so golden hell wie eine k\u00f6stliche Banane, aus seinem mitleidvollen Augenpaar verstr\u00f6mt er tiefleuchtenden Liebesnektar an so viele Menschen, wer ist er eigentlich, und warum hat er meine Seele so eng an seine F\u00fc\u00dfe &nbsp;gefesselt!&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In sich versunken, fragte er sich unentwegt, wer es war, der&nbsp; in seinem streng &nbsp;geregelten Leben als M\u00f6nch, diese freudvolle Melodie erklingen l\u00e4sst. Es war sicher dieser junge M\u00f6nch, diese in Krishna-Liebe geschmolzene Entit\u00e4t. Prakashanandas eigener, authentischer Jnana Marga (Erkenntnisweg) erschien ihm gegen\u00fcber diesem Weg der Hingabe, wie ihn K.C. demonstrierte, wie die \u00d6dnis der W\u00fcste Sahara! Zunehmend ging ihm seine bislang so gefestigte Glaubenshaltung verloren. Der in seiner Zeit einzigartige, ber\u00fchmte Jnana-Yogi Prakashananda &nbsp;Saraswati warf sich K.C. zu F\u00fc\u00dfen und empfing die&nbsp; Initiation in Bhakti-Marga ( Weg der Hingabe). So beseelt in Sri-Krishna-Liebe schreibt er sein hoch anerkanntes, &nbsp;in Versform verfasstes Werk &#8222;Chaitanya-Chandramrita.&#8220; Die Bilder seiner bewegenden &nbsp;Eindr\u00fccke und der Melodie seines Herzens malte er immer wieder mit neuen Farben. Hier einige Beispiele:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8222;&#8230; Dristah Sprishtah Kirtitah&nbsp; Samasmrito Ba Durasthai&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Chaitanya-Chandramrita.&nbsp; Vers.&nbsp; 4 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Dem, <\/strong><strong>der durch seinem &nbsp;Anblick, seine Umarmung, und seinen&nbsp; Gesang eine Sch\u00f6nheit &nbsp;ausstrahlt, die nie Gekanntes blitzartig &nbsp; offenbart, diesem hochherzigen Menschen, meine Ehre!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prakashananda Saraswati stellte zunehmend fest, dass seine Natur, seine Vorlieben, sein Glaube und all sein Wissen nicht mehr existierten. Er war wie verwandelt, ja, er hatte sich vollkommen ver\u00e4ndert, denn was er zuvor als abscheulich diffamiert hatte, daran fand er nun Gefallen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;&#8230; Digantu Brhmaham Badanparifullan Jaramatiin&#8230;&#8220;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitnya- Chandramrita. &nbsp;&nbsp;Vers.32 )&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;<\/strong><strong>Die Menschen, die wie Prinzipienreiter , &#8222;ich bin Brahma&#8220; (skt. Aham Brahmasmi) rezitieren, nenne ich Narren! Die Menschen, die emsig Riten und Ritualen folgen, nenne ich Narren! Die Menschen, die auf seltsam-gruselige&nbsp; Art meditieren, nenne ich Narren. Alle die, die ihre Sinne mit Gewalt unterdr\u00fcckt haben, nenne ich Narren! Denn all diese Gesch\u00f6pfe haben niemals die Gauranga-Nektar genossen&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere &nbsp;Gedanken seiner neuen &nbsp;Selbsterkenntnis findet man auch in Versen wie den folgenden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&#8222;&#8230;Ashtam Boiragya-kotirbhabatu Samadamkhantimoitradi&#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide : Chaitnya-Chandramrita.&nbsp; Vers.26 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;<\/strong><strong>Radikale Entsagung &#8212; was soll das bringen? Abstand, Abgeschiedenheit, Enthaltsamkeit, Befolgung von Reinheitsgeboten &#8212; was soll das wohl&nbsp; bringen? Die Meditation \u00fcber das Wesen G\u00f6ttes und die humane Seele &#8212; wo f\u00fchrt sie hin? Von Tugendhaftigkeit und&nbsp; Einsichten erhellt sind die &nbsp;Bhaktas (Verehrer) von Sri Chaitanya begl\u00fcckten Menschen, aber davon besitzt nicht einen winzigen Anteil, ein &nbsp;auf dem Advayta-Vedanta-Weg des Schankaracharyas eilender Mensch&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die geistige Wiedergeburt Prakashananda Saraswatis zeigte sich in unterschiedlichen Ausdrucksformen. Der radikal Orthodoxe M\u00f6nch begann Sri Krishna Lieder zu singen und mit freudig erhobenen H\u00e4nden zu tanzen wie K.C. Das eine Mal suchte er sich selbst zu ergr\u00fcnden, das andere Mal dachte er an die bet\u00f6rende Sch\u00f6nheit und die faszinierende Eigenschaften von K.C. Hier ein Beispiel davon:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; &#8222;&#8230;Nishtham Prapta Bybahrititatriloukiky boideki ja &#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitanya-Chandramrita. Vers.60 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong>Wer ist dieser besondere &nbsp;Dieb, der all meine<\/strong> <strong>frommen vedischen Rituale, die regul\u00e4ren &nbsp;Pflichten zur &nbsp;Erhaltung des K\u00f6rpers sowie auch meine Scham beim lauten singen, wie etwa beim B\u00fchnenvorf\u00fchrungen, gestohlen hat ?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Manchmal verlor er sich in seinen Gedanken an K.C. und scheib:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8222;&#8230;Shoundarje Kamakotih Sakaljanasamhladane Chnadrakoti &#8230;&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitanya-Chandramrita.&nbsp; Vers . 101 )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;D<\/strong><strong>ieser, der so sch\u00f6n ist wie zehn Millionen Eros, freudestrahlend wie zehn Millionen Monde, liebevoll wie zehn Millionen M\u00fctter, spendierfreudig wie zehn Millionen &#8222;W\u00fcnsch-dir-was-B\u00e4ume&#8220;, Darsteller von zehn Millionen verschiedenartiger ergreifender Liebesszenen, still und Erhaben wie ein Ozean, bezaubernd wie Nektar &nbsp;&#8212; dieser Sri Gaurangadev soll \u00fcberaus erfolgreich wirken.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. hielt nur f\u00fcnf Tage in Benares auf. Innerhalb dieser Zeit gelang es ihm, nicht nur, die Anatomie des Denkens von Prkashananda grundlegend zu \u00e4ndern, sondern auch, machtvolle Gef\u00fchle f\u00fcr Sri Krishna in ihm wachsen zu lassen. Danach \u00fcbertrug er ihm die Aufgabe, den Vaishnabismus in Sri Brindabon zu verbreiten, und gab ihm den Namen &#8222;Probodhananda&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. machte sich auf die R\u00fcckreise nach Nilachal. Mittlerweile waren&nbsp; seit seiner Initiation zum M\u00f6nch schon sechs &nbsp;Jahre vergangen. Er war nun drei\u00dfig Jahre alt. Die nun folgenden achtzehn Jahre verbrachte er ununterbrochen in Nilachal. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben bereits von &nbsp;Haridas erfahren, der zuerst ein Muslim war und sp\u00e4ter die Sri Krishna &#8211; Liebe erfuhr. Er kam nach Nilachal und aufgrund seiner Kastenlosigkeit lebte er zusammen mit &nbsp;K.C. im gleichen Wohnkomplex, jedoch in einer separaten Unterkunft. Das hatte &nbsp;K.C. so &nbsp;arrangiert. K.C. besuchte ihn jeden &nbsp;Tag, nach dem Baden und Govinda brachte ihm das Essen vom&nbsp; Tempel mit. Einige Zeit sp\u00e4ter traf Srirup ein. Da er als Minister den Islam als Glauben annehmen musste, aber sp\u00e4ter jedoch zum Glauben an Sri Krishna&nbsp; fand, war er ebenfalls kastenlos und lebte mit Harida&nbsp; im gleichen Haus .<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Srirup blieb im Nilachal und erhielt zehn Monate lang eine Unterweisung in das Sri Krishna-Mysterium und die essentiellen Schritte f\u00fcr die Verbreitung dieser Glaubensrichtung. Er wurde nach Brindabon geschickt. Dort angekommen, sollte er auch Sanatan bitten, ebenfalls nach Nilachal zu kommen. Aber er verpasste ihn. Sanatan war schon auf dem Weg nach Nilachal. In Jharkhand unterwegs, infizierte er sich mit Lepra. Die Krankheit wurde virulent und die Menschen hielten zu ihm Abstand. Aber Sanatan dachte nur eins, an die Freude, K.C. zu begegnen. Schlie\u00dflich erreichte er Nilachal. K.C. kam ihm mit offenen Armen entgegen und wollte ihn umarmen. Aber er wich zur\u00fcck. K.C. war jedoch schneller, er umarmte den Schwerkranken mit seinem vom Sekret des Aussatzes bedeckten K\u00f6rper. K.C. sagte: &#8222;Sanatan, du wirst nun in dem Haus von Haridas leben und in Sri Krishnanam und&nbsp; den Gedanken an ihn verharren. Sri Krishna wird dir seine Gnade erweisen.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als Sanatan in Nilachal angekommen war, war ea &nbsp;April (bengl. Boishakh)&nbsp; gewesen. Die Tage vergingen und Sanatan lernte t\u00e4glich von K.C. das Geheimnis der Liebe zu Sri Krishna, denn K.C. hatte bereits angek\u00fcndigt, dass Sanatan &nbsp;demn\u00e4chst &nbsp;nach &nbsp;Brindabon zur\u00fcckkehren und dort &nbsp;zusammen&nbsp; mit Srirup, Prakashananda&nbsp; und anderen&nbsp; den &nbsp;Vaishnabismus&nbsp; &nbsp;predigen&nbsp; werde. Aber Sanatan war im Zweifel, denn &nbsp;wie sollte er als Leprakranker, die Menschen n\u00e4hren, &nbsp;geschweige &nbsp;denn f\u00fcr die Sri-Krishna-Liebe&nbsp; &nbsp;begeistern!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sanatan d\u00fcrfte nicht zum Tempel gehen, weil er sichtbar krank und auch kastenlos war! Aber K.C. kam jeden Tag und umarmte ihn und Haridas und Gadadhar versorgte ihn mit Nahrung. K.C.s Verhalten missfiel Sanatan, weil er bef\u00fcrchtete, K.C. k\u00f6nne sich infizieren, und weil er dachte, die Krankheit sei die Strafe f\u00fcr seinen ausschweifenden Lebenswandel. Deshalb nahm er sich vor, Selbstmord zu begehen. K.C. wusste seinem Entschluss. Deshalb sprach er ihn an und sagte: &#8222;Sanatan, ich m\u00f6chte dir was sagen. Wenn ein Selbstmord erforderlich w\u00e4re, um Sri Krishna zu empfangen, w\u00fcrde ich sofort millionenfach sterben. Eine Religion, die Selbstmord als Weg predigt, ist kriminell. Wer sich t\u00f6tet, um die Liebe Sri Krishnas zu erzwingen, handelt als Egoist. Hab\u00b4 Zuversicht, Sri Krishna ist weder hart noch grausam, sondern die Liebe in Vollkommenheit! Nat\u00fcrlich gibt es Verehrer, die am liebsten ihr Leben beenden w\u00fcrden, weil sich Sri Krishna ihnen nicht zeigt, aber dabei handelt es sich ausschlie\u00dflich um einen Trennungsschmerz. Solche &#8222;Bhakta&#8220; ist sehr selten. In einer solchen dramatischen Situation wird&nbsp; Sri Krishna mit Sicherheit als Person erscheinen! Nimm Abstand von deinen schlimmen Gedanken, sing und rezitiere, suche Zuflucht bei Sri Krishna, du wirst sicherlich seinen &nbsp;Segen empfangen!&#8220;. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. beschrieb ganz unvermittelt die Entwicklung, Stellung und die Erhabenheit von Sanatan, dabei verga\u00df er nicht zu erw\u00e4hnen, dass er f\u00fcr ihn, trotz seines kranken K\u00f6rpers, ein begnadeter Mensch war, immer bleiben w\u00fcrde, dem er selbst die Ehre erweisen w\u00fcrde!&#8220;. Haridas, der bei diesem Gespr\u00e4ch anwesend war, nahm all seinen Mut zusammen und fragte, &#8222;Herr, vor geraumer Zeit hast du den unbekannten Vasudev von der gef\u00e4hrlichen Lepra geheilt, warum l\u00e4sst du dieses Mysterium jetzt sich nicht wiederholen?&#8220;&nbsp; K.C.s Antwort&nbsp; lautete, &#8222;Sri Krishna wollte mich nur pr\u00fcfen, ob ich seinen ergebenen Verehrer wegen dieser schweren Krankheit umarme oder wegsto\u00dfe. Sanatan, f\u00fcr deine intensive Qualifizierung bleibst du hier dieses Jahr. Danach werde ich dich nach Brindabon delegieren,&nbsp; damit du deine Mission erf\u00fcllen kannst.&#8220; Anschlie\u00dfend umarmte er Sanatan und&nbsp; blitzartig verschwand die abscheuliche Krankheit aus seinem K\u00f6per und sein Leib schimmerte in goldenen Licht der untergehende Sonne.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Karcha von Govinda Das&nbsp;&nbsp; 195ff )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als die Zeit gekommen war, verlie\u00df Sanatan Nilachal in Richtung Sri Brindabon. Er nahm den gleichen Weg wie damals K.C. und die Beschreibung der Strecke bekam er von Balabhadra, dem damaligen&nbsp; Begleiter von K.C. Bei der Verabschiedung hatte K.C. Tr\u00e4nen in den Augen, aber als er eine kostspielige Wolldecke auf Sanatans Schultern&nbsp; entdeckte, bat er ihn, vor Antritt der Reise die Wolldecke zu verschenken!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sanatan erreichte Brindabon und traf &nbsp;sich dort mit Srirup. Wie beschrieben, existierte seinerzeit diese so renommierte Pilgerst\u00e4tte nur dem Namen nach. Wegen des Muslim-Terrors waren die Menschen gefl\u00fcchtet, praktisch alle Tempelanlagen und heiligen St\u00e4tten waren zerst\u00f6rt, tropischer Dschungel hatte sich ausgebreitet und somit auch zahlreiche wilde Tiere. Der Wiederaufbau der Stadt und einer tragf\u00e4higen Gesellschaft, ihre kulturelle Wiedererstehung und nicht zuletzt auch ihre spirituelle Erneuerung war der Auftrag, den Krishna Chaitanya erteilt hatte, und diese &#8222;Lebensaufgabe&#8220; lastete prim\u00e4r auf den Schultern von zwei Bettelm\u00f6nchen, die nachts unter einem Baum schliefen! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber, die beiden waren beseelt von ihrer unersch\u00fctterlichen \u00dcberzeugung von K.C.s best\u00e4ndiger Gegenwart. Es kamen immer mehr Menschen nach Brindabon, voller Neugierde, Ehrgeiz und Tatkraft. Sie wurden mehr und mehr. Zum Teil verf\u00fcgten sie \u00fcber gro\u00dfe Verm\u00f6gen. Die W\u00e4lder wurden zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, die Infrastruktur wurde erneuert, die H\u00e4user nahmen wieder Gestalt an und nat\u00fcrlich wurden auch die Tempel wieder aufgebaut. Zum Beispiel, die bekannten &nbsp;Tempelanlagen von Govindadeva, Madanmohana und andere. Alleine die Rekonstruktion&nbsp; der Govindadeva-Tempelanlage kostete Millionen. Aber sowohl Srirup wie auch Sanatan f\u00fchrten weiterhin ein asketisches Leben. Das ist wohl erstaunlich, denn die beiden waren einst als Staatsminister recht verm\u00f6gend und hatten ein Leben in Luxus gef\u00fchrt. Aber wir erinnern uns, vor der Verabschiedung aus Nilachal musste sich Sanatan, nun Bettelm\u00f6nch, sogar von seiner Wolldecke trennen! Trotzdem waren sie bei der Erf\u00fcllung ihrer Mission mehr als erfolgreich. Wie war das m\u00f6glich? Sogar der damalige Mogul Sultan Akhbar besuchte Sri Brindabon und war von der Architektur sowie von der heiligen Atmosph\u00e4re, die dort herrschte, so ber\u00fchrt, dass er eine ansehnliche Summe investieren wollte. Aber Sanatan sagte milde,&#8220;Herr, wir sind Diener von Sri Krishna, Mangel an Geld ist uns unbekannt!&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&#8220; vide : Charitamrita von&nbsp; Krishnadas Goswami&nbsp; 215ff. )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Seitenblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Damodar und Shankar waren zwei von f\u00fcnf Br\u00fcdern. Alle waren Stoiker. Aber diese zwei Br\u00fcder waren etwas ganz Besonderes, und sie lebten in der Gemeinschaft mit K.C. Es hei\u00dft, in der letzten Phase von K.C.s Leben habe Shankar \u00f6fters K.C.s F\u00fc\u00dfe auf seine Brust gelegt und so geschlafen! Damodar war einer von K.C.s Favoriten und bei unangenehmen &nbsp;Wahrheiten nahm er kein Blatt vor den Mund. Er war der eigentliche Verfasser von Murari Guptas Karcha &#8212; Murari war haupts\u00e4chlich Erz\u00e4hler und der das Tagebuch zitierte und es &nbsp;in Versform wiedergab. Seit einiger Zeit beobachtete er, wie ein kleiner Junge, begleitet von seiner Mutter, K.C. besuchte, um mit ihm zu spielen. Der Junge war vaterlos und die Mutter war jung und h\u00fcbsch. K.C.s freundlicher Umgang begeisterte den Jungen und er wurde anh\u00e4nglich. Diese Entwicklung gefiel Damodar absolut nicht. Deshalb nahm er all seinen Mut zusammen und sprach eines Tages ganz forsch K.C. an: &#8222;Herr, bis jetzt haben alle deine Erhabenheit gesch\u00e4tzt und sehr respektiert!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. fragte &nbsp;schmunzelnd, &#8222;Oh Damodar, bist du etwa schlecht gelaunt? Was ist denn mein Fehler ?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Damodar: &#8222;Herr, du bist &nbsp;indifferent, g\u00f6ttlich, offen, sprichst keine Verbote aus und forderst keine Einschr\u00e4nkungen und du bist wie ein Freund zu diesem &nbsp;Jungen. Aber er hat eine junge, h\u00fcbsche, alleinstehende &nbsp;Mutter, und du bist ebenfalls ein gut aussehender Mann im besten Alter &#8212; also was sollen die unbeteiligten&nbsp; und kurzsichtigen Menschen hier wohl sagen &#8212; welche Ger\u00fcchte werden sie jetzt verbreiten?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. dachte kurz nach, sah sein Fehlverhalten ein und senkte seinen Kopf!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Zeit sp\u00e4ter sagte er zu Damodar: &#8222;So eine unbefangene, vorurteilsfreie und ethisch-moralisch integere Person wie dich&nbsp; gibt es kaum eine zweite. Du bist bestens geeignet, meine Familie in Obhut zu nehmen. Gehe bitte zur\u00fcck nach Nabadwip, bleib in unserem Haus und tr\u00f6ste meine Familie.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es wurde vereinbart, dass &nbsp;Damodar ab sofort in Nabadwip mit K.C.s Familie leben und jedes Jahr zum &#8222;Ratha-Yatra-Festival zusammen mit anderen Verehrern nach Nilachal kommen sollte und anschlie\u00dfend alle gemeinsam wieder nach Nabadwip zur\u00fcckkehren. Auf diese Weise w\u00fcrden er und seine Familie in regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt bleiben. Wenn&nbsp; Damodar nach Nilachal kam, brachte er zahlreiche Geschenke mit, vor allem K.C.s Lieblingsspeisen, die ihm Satchimata zubereitet hatte. Auf dem R\u00fcckweg bekam er von K.C. gesegnete Esswaren und wertvolle &#8222;Saris&#8220; (Wickelkleid f\u00fcr Frauen) als Pr\u00e4sent des K\u00f6nigs f\u00fcr Vishnupriya.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Zeit verging. Haridas, erst Moslem, dann ein gl\u00fchender Verehrer von K.C., wurde \u00e4lter und k\u00f6rperlich anf\u00e4llig. Trotzdem murmelte er t\u00e4glich Sri Krishna-Nam etwa dreihundertmal. Die Gemeindemitglieder sagten, dass K.C. durch ihn, die sublime Exzellenz von &#8222;Sri&nbsp; Krishna-Nam&#8220; verbreitet und verewigt habe. Aber seine h\u00f6chste Qualit\u00e4ten waren die Ergebenheit, Bescheidenheit und grenzenlose Demut!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eines Tages, als Govinda, wie jeden Tag, Haridas die gottweihte Speise brachte, fand er Haridas im Bett liegend vor, fl\u00fcsterend und Harinam murmelnd. Govinda rief: &#8222;Bruder Haridas, bitte steh auf , ich habe dein &#8222;Prasadam&#8220; (geweihte Speise) mitgebracht&#8220;. M\u00fchevoll erhob sich Haridas und antwortete: &#8222;Br\u00fcder, ich habe bis jetzt meine Anzahl von &#8222;Japa&#8220; (Zitate) nicht vollenden k\u00f6nnen, soll ich trotzdem etwas zu mir nehmen?&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am n\u00e4chsten Tag kam ihn K.C. wie gewohnt nach dem Baden besuchen. Haridas stand m\u00fchsam auf verbeugte sich vor K.C.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.: &#8222;Haridas, was qu\u00e4lt &nbsp;dich?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haridas:&nbsp; &#8222;Herr, ich bin nicht krank, aber &nbsp;nicht in der&nbsp; Lage, &#8222;Srinam&#8220; vollz\u00e4hlig zu rezitieren&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C. : &#8222;Du bist schon ein alter Mann, du hast doch genug rezitiert, reduziere einfach die Anzahl auf ein Minimum! Durch dich ist die Glorie von Sri Krishna \u00fcberall bekannt &nbsp;geworden und gesch\u00e4tzt. Dein K\u00f6rper ist heilig, &nbsp;qu\u00e4le &nbsp;ihn &nbsp;nicht &nbsp;weiter!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haridas: &#8222;Herr, lassen wir das Thema. Ich bitte dich um deinen Segen. Ich m\u00f6chte mich von dieser Welt verabschieden, gib mir deine Zustimmung, bitte!&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.(mit feuchten Augen): &#8222;Hardas, was ist das f\u00fcr ein Gedanke, an deiner so angenehme Gesellschaft willst du mich nicht mehr teilhaben lassen, du bist unbarmherzig!&#8220;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haridas:&nbsp; &#8222;Herr, in solche Worte der Ablenkung m\u00f6chte ich nicht mehr versticken. Es gibt Millionen, die dir zu F\u00fc\u00dfen liegen. Bitte gib mir die Freiheit zu gehen! Au\u00dferdem, h\u00f6r zu, meine K\u00fchnheit, ich m\u00f6chte mich verabschieden, deine&nbsp; Lotosf\u00fc\u00dfe auf meinem Herzen tragend, in dein Gesicht&nbsp; wie der Mondschein blickend und &nbsp;mit deinem Namen&nbsp; auf meinen Lippen. Sag, Herr, wirst du mir diesen Segen erteilen?&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K.C.,( eine Zeit lang mit betroffenem Gesicht &nbsp;zu Boden blickend):&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &#8222;Haridas, was du dir w\u00fcnscht, wird Sri Krishna mit Sicherheit erf\u00fcllen, da gibt es keinen Zweifel, aber ich werde wohl&nbsp; tiefe Trauer wohl leiden!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Dann verlie\u00df er das Haus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am darauf folgenden Tag, erschien K.C. zusammen mit der Gemeinde in dem Haus von Haridas und fragte, &#8222;Haridas, Bruder, wie geht es dir?&#8220;.&#8220; Dein &nbsp;Wille soll geschehen,&#8220; erwiderte Haridas, w\u00e4hrend er aus dem Haus kroch und drau\u00dfen sich auf den Beinen zu halten versuchte. Er war zu schwach, deshalb half ihm K.C. Platz zu nehmen und nun sa\u00dfen alle im Kreis um Haridas herum. Dann fingen sie an zu singen und zu tanzen. Haridas verbeugte sich vor allen Anwesenden und&nbsp; dann legte er sich hin und sagte mit seltsamer &nbsp;Stimme, &#8222;Herr, du bist voller Gnade! Bitte gib diesen Armen einen Platz dir zu F\u00fc\u00dfen!&#8220; Dann &nbsp;schloss er die Augen f\u00fcr immer!.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;( vide: Chaitanya&nbsp; &#8211;&nbsp; Charitamrita&nbsp; 289ff.) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Ableben von Haridas schlug Wellen. An seiner Sterbezeremonie nahmen viele Menschen teil. Das Fest zu seiner Verabschiedung wurde organisiert von Swarup, Baninath (dem Bruder von Ramananda) und Kashi Misra, dem&nbsp; Direktor des &nbsp;Sri Jagannath Tempels.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haridas&#8216; Tod l\u00e4utete eine neue Entwicklung im Gemeinschaftsleben mit K.C. ein. Der regelm\u00e4\u00dfige Austausch \u00fcber das Verst\u00e4ndnis und die Deutung von Radha-Krishna-Sakral-Hermeneutik, das Singen und Tanzen, das gemeinsame Bad im Meer, das gemeinsame Mahl &nbsp;in der Parkanlage, das gemeinsame Reinigen des Jagannath-Tempels zu bestimmten Anl\u00e4ssen und die kreativen Aktivit\u00e4ten wie beispielsweise das Verfassen von Tagesprotokollen sowie das Aufzeichnen von Erlebnissen in Versform usw. wurden seltener. Es zeigten sich erste Anzeichen, dass &nbsp;K.C.s vielf\u00e4ltiges Spektrum, sich auszudr\u00fccken, kleiner wurde! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; *<\/strong><strong>*&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seinerzeit als K.C. etwa 18 Jahre alt war, hatte er einmal Bangladesh (heute: West Bengal) besucht und schon damals zahlreiche Menschen f\u00fcr die Sri-Krishna-Liebe begeistert. Darunter war auch ein Ehepaar gewesen, Tapan Misra und seine Frau. K.C. hatte diesem Paar empfohlen, nach Benares umzusiedeln, und angek\u00fcndigt, dass er sich mit diesem Paar sp\u00e4ter erneut wieder treffen werde. Sie folgten der Empfehlung und bekamen in Benares einen Sohn, namens Raghunath Bhatta. Erstaunlicherweise war der Junge sehr fr\u00fch von Sri Krishna-Lila sehr angetan und ging deshalb nach Nilachal, um K.C kennenzulernen. K.C. bereitete ihm nicht nur ein sehr herzliches Willkommen, sondern ihm wurden auch zirka acht Monate lang intensive Einblicke, Erfahrungen und Erkenntnisse \u00fcber das ewige Geheimnis von Sri Krishnas Mission zuteil. Da seine Eltern noch in Benares lebten, erhielt er von K.C. die Anweisung, nach Benares zur\u00fcckzukehren, um sich um seine Eltern zu k\u00fcmmern und erst nach dem Ableben der Eltern wieder nach Nilachal zu kommen und nicht zu heiraten! So geschah es auch, denn nach einiger Zeit starben die Eltern und Raghunath Bhatta kehrte nach Nilachal zur\u00fcck. Dort blieb er noch einmal zirka acht Monate, in denen er weiterhin gr\u00fcndliches Wissen und tiefe Einsicht in das Geheimnis von &#8222;Bhakti-Yoga&#8220; erlangte, vermittelt durch K.C. pers\u00f6nlich. Zu erw\u00e4hnen sind einige besondere Eigenschaften und F\u00e4higkeiten von Raghunath:&nbsp; seine betont emotionale Lesart von Sri Krishna &#8211; Vagabat, seine herrliche Singstimme und nicht zuletzt seine au\u00dferordentliche Kochkunst!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach Beendigung seiner Lehrzeit in Nilachal, beauftragte ihn &nbsp;K.C., nach Brindabon zu gehen, um Ruup und Sanatan zu unterst\u00fctzen. Mittlerweile waren Ruup und Sanatan&nbsp; in ein ger\u00e4umiges Haus mit Versammlungsraum und andere R\u00e4umlichkeiten umgezogen. Es gesellten sich noch weitere Gleichgesinnte hinzu wie Gopal Bhatta, Raghunath Das und dann Sri Jib. Die Aufgabenstellung &nbsp;in Brindabon war zun\u00e4chst etwa die folgende: Ruup und Sanatan waren damit besch\u00e4ftigt, ein exklusives und vollst\u00e4ndiges Kompendium \u00fcber Lehre und Philosophie des Vaishnabismus, wie von K.C. vorgegeben, zu schreiben, Raghunath leitete die Prop\u00e4deutik des Vaishnabismus, au\u00dferdem las und sang er jeden Abend &#8222;Vagabad-Shastra&#8220; und begeisterte und beeindruckte damit &nbsp;die Menschen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da Buchdruck noch unbekannt war, aber der Bedarf an einschl\u00e4giger Literatur \u00fcber &#8222;Sri Krishna-Lila-Rahasya&#8220; ( die Manifestations &#8211;Mystik von Sri Krishna) war gewaltig. Die ganze Gruppe ben\u00f6tigte viel Zeit, um die bereits verfassten B\u00fccher abzuschreiben, und zwar millionenfach. Angesichts des Umfangs und gro\u00dfen Komplexit\u00e4t des Inhalts, brauchten sie f\u00fcr ein Buch zirka ein Jahr. Solche Abschriften forderten einen enormen Aufwand, gro\u00dfe Beharrlichkeit und Hingabe und nicht zuletzt auch Kreativit\u00e4t ! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;*&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; *&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>All die Jahre, die K.C. in Nilachal lebte, bekam er regelm\u00e4\u00dfig Besuch aus der Heimat Nabadwip. Der Anlass war nat\u00fcrlich, seine Audienz und Pr\u00e4senz zu genie\u00dfen und auch das ber\u00fchmte &#8222;Ratha-Yatra-Festival&#8220; mitzuerleben. Die Reiseplanung und -durchf\u00fchrung, die Bereitstellung der \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten und der Verpflegung&nbsp; und alles Weitere oblag, wie immer, Sivananda Sen. Etwa sieben bis acht Jahre zuvor hatte K.C. ihm prophezeit, dass er Vater eines Sohnes wird, und dass er den Jungen Paramananda nennen sollte. So war es geschehen und w\u00e4hrend der j\u00fcngsten Reise nach Nilachal wollte er nun K.C. seinen &nbsp;Sohn vorstellen. W\u00e4hrend der Begegnung mit K.C. verbeugte sich der Sohn vor K.C., wie es ihn der Vater gehei\u00dfen hatte. K.C l\u00e4chelte und steckte seinen Daumen zwischen die &nbsp;Lippen&nbsp; des Jungen und sagte:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; &#8220; &#8230;.Batsaswadda Muhuhswyah Rashanaea Prapascha &#8230;.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ( vide: Chaitanya-Charit von Paramananda Das&nbsp; 45\/89)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><strong>&#8220; Lieber Junge,&nbsp; den Krishna-Nektar, um den die G\u00f6tter beneiden werden, erst selbst genie\u00dfen und dann erst den k\u00fcnftigen Verehrern &nbsp;mitteilen..&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dann forderte er den Jungen auf&nbsp; &#8222;Krishna &#8212; Krishna&#8220; zu sagen. Trotz wiederholter Bitte jedoch blieb der Junge still! K.C. war etwas verlegen, deshalb &nbsp;bemerkte&nbsp; der ebenfalls&nbsp; anwesende Swarup ,&#8220;<\/strong> <strong>Herr, er ist<\/strong> <strong>zu jung, <\/strong><strong>um so etwas aussprechen zu k\u00f6nnen.&#8220; K.C. nickte, sagte, &#8222;Dann sag\u00b4 doch irgendetwas anderes.&#8220; Der Knabe stand auf, faltete seine H\u00e4nde und sprach:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp; &#8222;&#8230;. Shrabasoh &nbsp;Kubalayamakkhma &nbsp;Ranjanmurasho&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>( <\/strong><strong>vide<\/strong><strong>: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chaitanya-Chandrodaya Drama von&nbsp; KabI Karnapur&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2\/125)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Also: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Der, der die Lotosbl\u00fcte am Ohr der&nbsp; M\u00e4dchen von Braja (Braja ist ein Ort) ist, der Kajal um Ihre Augen, das Collier aus Blaudiamant auf ihrer Brust, und der bezauberndste Schmuck und Sch\u00f6nheit im unendlichen Universum, diesem Sri Hari (Sri-Krishna) meine Verehrung.&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sehr beeindruckt lobte K.C., &#8222;Junge, du wirst einmal ein angesehener Dichter mit Namen &#8222;Kabi Karnapur&#8220;. Tats\u00e4chlich gilt dieser heute als Verfasser von Klassikern wie Chaitanya-Charitamrita, Brindabonchampu und Chaitanya-Chandrodaya-Drama. Sie gelten&nbsp; noch heute als Leuchtturm in der Literatur des Vaishnabismus . <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als K.C. im Alter von 48 Jahren die Nachricht \u00fcber das Ableben von seiner Mutter Satchimata erhielt, war er tagelang sehr traurig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jagadananda, unterwegs Richtung Nilachal, besuchte Sri Advayta. Er h\u00e4ndigte ihm ein &#8222;Tariya&#8220; (arab.: Pro- und Contra in Versform) aus, mit der Bitte um Weitergabe an K.C. In Nilachal angekommen, traf er sich mit K.C. und rezitierte die mitgebrachten Verse von Sri Advayta. Diese sechs Zeilen sind recht mysteri\u00f6s und bedeuteten etwa:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8222;&#8230;Sri Advayta verbeugt sich vor dir und sagt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du bist gekommen, meinem Ruf folgend, um Menschen von Leiden zu befreien und den k\u00fcnftigen Pfad der Sri Krishna- Liebe zu weisen sowie eine Erneuerung &nbsp;des Vashnabimus hervorzubringen. Die Aufgabe wird nun mit \u00fcberragendem Erfolg fortgef\u00fchrt. Daher k\u00f6nntest du &nbsp;dich jetzt wohl zur\u00fcckziehen. &#8222;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(vide: Chaitanya- Charitamrita&nbsp;&nbsp; 355ff.)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als K.C. die Zeilen &nbsp;h\u00f6rte, murmelte er etwas und wurde nachdenklich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Alter von 24 Jahren zeigte er sich das erste Mal in g\u00f6ttlicher Manifestation. Danach legte er zum wiederholten Male von seiner Erhabenheit Zeugnis ab. Die anschlie\u00dfenden zw\u00f6lf &nbsp;Jahre, also bis zum 36. Lebensjahr reiste er pers\u00f6nlich von Sind bis Kap Komorin (heute: Kanyakumari, der s\u00fcdlichste Punkt des indischen Subkontinents), um unz\u00e4hlige Menschen zur Sri-Krishna-Liebe zu inspirieren und in geeigneten St\u00e4dten auch einen qualifizierten Verehrer als wegweisende Autorit\u00e4t zu etablieren. Au\u00dferdem hatte er inzwischen auch in die anderen Teile des Subkontinents, von ihm pers\u00f6nlich ausgebildete und \u00e4u\u00dferst kompetente Pers\u00f6nlichkeiten delegiert. Dabei hatte er Sri Brindabon als Zentrum des Vaishnabismus ausgew\u00e4hlt und aufbauen lassen! Sri Advaytas &#8222;Tariya&#8220; beeinflusste nun merklich diese von K.C. umfangreich ausgebaute Organisation und seine Koordinationsbestrebungen. <\/strong><\/p>\n\n\n<p><!--EndFragment--><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einigem Kilometern, fragte K.C. Nitai (er war der \u00c4lteste von ihnen und mit &nbsp;seinen&nbsp; zirka 32 Jahren!), Verehrter, was habt ihr an Reisegeld und &nbsp;an Proviant &nbsp;f\u00fcr Unterwegs mitgenommen, also was hat man euch mitgegeben? Sri Nityananda erwiderte mit einem L\u00e4cheln, &#8222;Nicht eine M\u00fcnze, nur den Lendenschurz, den Umhang, die Decke, den Stock und &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya  sowie sein Leben und Wirken in Nilachal<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.10 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal - Saranagata<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal - Saranagata\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nach einigem Kilometern, fragte K.C. Nitai (er war der \u00c4lteste von ihnen und mit &nbsp;seinen&nbsp; zirka 32 Jahren!), Verehrter, was habt ihr an Reisegeld und &nbsp;an Proviant &nbsp;f\u00fcr Unterwegs mitgenommen, also was hat man euch mitgegeben? Sri Nityananda erwiderte mit einem L\u00e4cheln, &#8222;Nicht eine M\u00fcnze, nur den Lendenschurz, den Umhang, die Decke, den Stock und &hellip; Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Saranagata\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-09-09T19:18:38+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"115 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460\",\"url\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460\",\"name\":\"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal - Saranagata\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/#website\"},\"datePublished\":\"2019-09-09T19:18:36+00:00\",\"dateModified\":\"2019-09-09T19:18:38+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-DE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/#website\",\"url\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/\",\"name\":\"Saranagata\",\"description\":\"Parthasarathis spirituelle Oase\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"http:\/\/blog.saranagata.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de-DE\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal - Saranagata","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal - Saranagata","og_description":"Nach einigem Kilometern, fragte K.C. Nitai (er war der \u00c4lteste von ihnen und mit &nbsp;seinen&nbsp; zirka 32 Jahren!), Verehrter, was habt ihr an Reisegeld und &nbsp;an Proviant &nbsp;f\u00fcr Unterwegs mitgenommen, also was hat man euch mitgegeben? Sri Nityananda erwiderte mit einem L\u00e4cheln, &#8222;Nicht eine M\u00fcnze, nur den Lendenschurz, den Umhang, die Decke, den Stock und &hellip; Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal weiterlesen","og_url":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460","og_site_name":"Saranagata","article_modified_time":"2019-09-09T19:18:38+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"115 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460","url":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460","name":"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal - Saranagata","isPartOf":{"@id":"http:\/\/blog.saranagata.de\/#website"},"datePublished":"2019-09-09T19:18:36+00:00","dateModified":"2019-09-09T19:18:38+00:00","breadcrumb":{"@id":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?page_id=460#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"http:\/\/blog.saranagata.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die abenteuerlichen Reisen von Krishna Chaitanya sowie sein Leben und Wirken in Nilachal"}]},{"@type":"WebSite","@id":"http:\/\/blog.saranagata.de\/#website","url":"http:\/\/blog.saranagata.de\/","name":"Saranagata","description":"Parthasarathis spirituelle Oase","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"http:\/\/blog.saranagata.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de-DE"}]}},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/460"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=460"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/460\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":467,"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/460\/revisions\/467"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.saranagata.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}